Unsere Heimatpunks haben sich den Spaß erlaubt, jedes Lied an einer Stelle Ibbenbürens anekdotenreich vorzustellen. Auch mal schön: [über die Pfeile links und rechts kann man sich weiterklicken]
Brian Macalian nimmt sich nach seiner Video-Reihe Lost in Deutschland für DerWesten, in der er seltsame deutsche Worte unter die Lupe nahm, nun die Erkundung von Münster vor.

Auf Internet Law wird die Frage aufgeworfen, weswegen man sich gerade so stark über Google und nicht über Facebook aufregt: Schließlich würden dort ohne Nutzerzustimmung laufend AGBs verändert, was rechtswidrig sei.
Johannes Boie hat in der Schaltzentrale ein Interview mit WDR-Korrespondent Rolf-Dieter Krause geführt.
Moritz Hoffmann brüskiert es etwas, wie die gebürtige Hamburgerin Aygül Özkan von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung mit “Wer aus der Türkei kommt” gedeckelt wird.
Währenddessen kommt Little James nicht über das Looking for freedom-Duett von Andy Borg und David Hasselhoff hinweg. In den Niederlanden fragt man sich, ob Linde de Mol eine Zuhälterin ist. Und Christian Jakubertz ärgert es, dass im Web 2.0 gerade wesentlich mehr über Gadgets als über Journalismus gesprochen wird.
Und während ich mir die Frage stelle: Wie viele Gegenstimmen traut sich wohl die CDU an Aygül Özkan bei der Ministerwahl zu vergeben? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
[Foto: Luc van Gent]

Das Magazin der Süddeutschen Zeitung geht heute den Punks von gestern nach und konstatiert, dass Punk vielleicht älter geworden, aber noch lange nicht tot ist.
Oskar Lafontaine meint im Interview mit Oliver Das Gupta, dass Rot-Grün beständig Sozialleistungen kürzen würde und dass die NRW-SPD mit der Anfeindung der Linken einen Fehler begeht.
Markus bei bertdesign behandelt die Realität zur Satire Cleanternet, die in Dänemark wesentlich irritierender rüberkommt als jegliche Satire.
Der rome hat gut zu tun oder so. Auf jeden Fall Ahnung und Fachwissen. Glaub ich.
Und während ich mir die Frage stelle: War man eigentlich nie cool ohne Punk gewesen zu sein? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
[Foto: Luc van Gent]

Beim Perlentaucher ist man schon ziemlich pampig darüber, dass taz-Chefin Ines Pohl kurzerhand einen Abgang von einer Diskussion, an der die jüdische Gemeinde Berlins teilnahm, hingelegt hat.
Feix Schwenzel empfiehlt einen Artikel von Jens Jessen aus der Zeit über das Mit- und Gegeneinander der Netzinsassen, den ich zwar auch gelesen habe, aber auch schon wieder vergessen. War nicht so einprägsam oder skandalös.
Bei Zefrank hat sich eine Blogleserin gemeldet, die einen Gute-Laune-Song haben wollte oder so. Jedenfalls hat er seine Blogleser töfteln lassen und dann sowas herausbekommen:
Chillout3 just ladiesbyzefrank
Und während ich mir die Frage stelle: Bin ich automatisch okay, wenn ich sage: “Du bist okay!”? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
[Foto: Luc van Gent]
Nach Ewigkeiten bin ich heute mal wieder beim VfL Osnabrück gewesen. Ich finde das ja immer nur dann interessant, wenn es um etwas geht. Aber immerhin ist das beim VfL verhältnismäßig häufig der Fall, da man immer wieder, wie auch heute, anstrebt, in die 2. Bundesliga aufzusteigen.
Und irgendwie, das muss man schon mal sagen, hab ich mich von der Mentalität schon heimisch gefühlt, das ist in anderen Ecken hier manchmal anders.
Da wird das Spiel angepfiffen und es ist eben ein ganz normales Osnabrücker Fußballspiel: In der ersten Minuten greift Osnabrück mit alle Mann in der gegnerischen Hälfte an. Es gibt ne Ecke, der Ball wird rausgehauen, ein Kieler püllt den Ball einfach mal aufs Osnabrücker Tor und der geht torwartgetunnelt rein.
Und was macht nun der gemeine Osnabrück-Fan? Der lacht. Gut, die Osnabrücker Fans sind das irgendwie auch gewohnt, der VfL kassiert eigentlich immer den ersten Treffer.
“Super”, meinte mein Nachbar, “da kann ich ja jetzt Bier holen, in den nöchsten 20 Minuten passiert eh nichts.” Das stimmte auch. Die Nichtbierholer feierten danach jeden noch so langsamen Kullerball, den der Torwart aufnahm.
Aber die Fans wurden danach eben auch entschädigt mit drei Osnabrücker Treffern, die weniger auf glanzvolles Spiel als auf spielerischen Druck und genaues Treffen zurückzuführen ist. Da waren die Rauchbomben der Kieler, aufgrund derer das Spiel 15 Minuten unterbrochen wurde, schnell vergessen:
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Irgendwie ist ein bisheriges Blog zum Spielball politischer Interpretationen geworden und daraufhin eingestellt worden. Was, wer, warum und wieso, das weiss ich selber nicht genau. Sollen andere darüber spekulieren.
Nach dem Ende gab es allerdings immerhin so viele Stimmen, dass die Idee hier weiterlebt. Wie lange und wie intensiv, das weiss ich auch nicht.
Aber: Wir lassen uns das Bloggen…
Es ist hier alles ganz neu, es wird sich vieles mit der Zeit einspielen und ordnen. Die neuen Ideen müssen erst noch mal durchgebrainstormt werden. Wer mitlesen, -kommentieren, -schreiben mag, der sei hiermit ganz herzlich eingeladen. Es kann nur lustiger werden
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