Archiv für Mai 2010
Guten Morgen

morgenkaffee

Andreas Kunze vom Finblog macht gerade im Lawblog die Urlaubsvertretung und berichtet über die Demonstration von 500 Richtern und Staatsanwälten, die die mangelhafte Ausstattung des Staates mit Richtern und Staatsanwälten beklagen, was zu einer Schwächung des Rechts führe.

Deef hält Rück- und Ausschau auf den Axolotl-Skandal der deutschen Literaturszene. Anlass ist der ZEIT-Artikel von Helene Hegemann, in dem die Autorin barsch auf Kritiker reagiert.

Im GoogleWatchBlog wird das Übereinkommen von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und Google detailierter vorgestellt.

Weder Infratest dimap noch das ZDF sehen gerade eine chance für das Weiterregieren von schwarz-gelb in Nordrhein-Westfalen. Hannelore Kraft hat gar im direkten Vergleich mit Jürgen Rüttgers selbigen überholt.

Und während ich mir die Frage stelle: Können Richter eigentlich unparteiisch Richter-Demos zulassen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Promille Cup 2010

Es ist gar nicht lange her, da wollten CDU und FDP in Ibbenbüren das Thema “Komasaufen & Flatrate-Parties” thematisieren. Man hatte nur eben keine Beispiele, dass derartiges in Ibbenbüren überhaupt eine Rolle spielt.

Vielleicht wäre ihnen folgendes Video gelegen gekommen. Hierbei handelt es sich um den alljährlichen Promille Cup an der Skater-Bahn am Aasee. Teinahmebedingung für Skater ist angeblich, vorher 2 Liter Bier oder eine entsprechende Menge Schnaps geturnken zu haben:

Vielleicht klingt die Beschreibung drastischer als die Party selbst gewesen ist. Aber so sind halt Jugendveranstaltungen, die man sich selbst überlässt.

Donots – Calling

NRW-CDU kurz vor der Wahl weiter in Erklärungsnöten

Vor kurzem noch hatte der neue NRW-CDU-Generalsekretär lauthals behauptet, der Wir-in-NRW-Blog sei eine reine SPD-Schmutz-Kampagne. Nun wird man wohl einem Blog, der kritikfrei Sigmar Gabriel, Bärbel Höhn und Sylvia Löhrmann bei sich bloggen lässt, eine gewisse Rot-grün-Schwäche unterstellen dürfen.

Allerdings gesteht Krautscheid heute beim Spiegel ein, dass der Wir-in-NRW-Blog eben inhaltlich nicht unrecht hat. Über die Spendenaffähre rund um eine offensichtlich täuschende “unabhängige Wählerinitiative” hatte der Wir-in-NRW-blog am 18.04. berichtet.

Heute schreibt hierzu der Spiegel:

Wie CDU-Generalsekretär Andreas Krautscheid nun bestätigte, war die Partei schon in einer frühen Wahlkampfphase in die Pläne zur Gründung der Initiative eingeschaltet. Nach SPIEGEL-Informationen hatte die Initiative nach der erfolgreichen Landtagswahl sogar noch ihre Akten samt Rechnungsunterlagen in der Parteizentrale abgeliefert. Daher prüft nun die Bundestagsverwaltung, ob die Verbindung zwischen Partei und Initiative so eng war, dass die Einnahmen der Gruppe als Gelder der Union zu werten sind und im Rechenschaftsbericht für das Jahr 2005 hätten auftauchen müssen. Davon gehen mittlerweile selbst enge Rüttgers-Berater aus, die nun ein Strafgeld wegen verdeckter Parteienfinanzierung erwarten.

Krautscheid begründete den Vertrag zwischen Partei und Agentur damit, dass die Rüttgers-Unterstützer ihr gesammeltes Geld “komplett für Zeitungsanzeigen und andere Aktionen, nicht für die Organisation der Kampagne” hätten verwenden wollen.

Das ist wohl das Äußerste, was man sagen darf, wenn man der eigenen Partei nicht zusätzlich schaden möchte.

Es bleibt dabei, dass die Führung der NRW-CDU die Skandale rund um die Partei nicht eingrenzen kann, und das geht vor allem auf Kosten derer, die sich ehrenamtlich für diese Partei engagieren. Von daher wäre ein großer Umbruch in dieser Partei wohl nicht das Schlechteste.

Sollte Rot-Grün die Wahl gewinnen, ist sowas sowieso zu erwarten, spannend wird es in der CDU bei einer großen Koalition. Angesichts der anhaltenden Skandale unter der Verantwortung von Jürgen Rüttgers ist eine derartige Konstellation unter ihm als Ministerpräsidenten zumindest fraglich. Spannend bleibt’s.

Guten Morgen

morgenkaffee

Schon wieder ist es nicht gelungen, dem sogenannten Filehoster Rapidshare, über den illegal Filme, Serien und Musik in verschlüsselten Teildateien zur Verfügung gestellt werden, gerichtlich beizukommen.

Gorgmorg bastelt via Google Wave an einer Kurzgeschichte und lädt alle Leser zum Mitschreiben ein. Da es mir gerade an Zeit und Melancholie mangelt, gebe ich den Stab auffordernd weiter ;-) .

Jens-Olaf Walter lässt uns einen Blick in den Schulalltag seiner Tochter in Korea werfen. Einige Erziehungsmethoden dort sind noch nicht all zu aktuell.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum erfindet die Unterhaltungsindustrie eigentlich kein Programm, mit dem Rapidshare unrechtmäßige Dateien identifizieren kann? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Guten Morgen

morgenkaffee

Ulrich Horn kann kein Verständnis dafür aufbringen, dass einer Partei wie der CDU, die an Spendenskandalen nun wirklich nicht unerfahren ist, erneut passieren kann, dass man selbstverschuldet ins Kielwasser einer Spendenaffäre gerät.

Johannes Boie hat Informationen der Polizei zu dem Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Polizist in vollem Lauf einem Demonstranten am 1. Mai gegen den Kopf tritt.

Herr Paulsen verweist auf schöne Reggae-Musik von Germaican und Frank Délle und verrät vor allen Dingen, was man dazu essen sollte.

Und während ich mir die Frage stelle: Wann habe ich eigentlich das letzte Mal Abendessen und Musik ausgesucht aufeinander abgestimmt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Kanal-4: Guttenberg in Ibbenbüren

Auch Kanal-4 hat einen kleinen Film zum Besuch des Bundesverteidigungsministers Guttenberg in Ibbenbüren produziert:

4. Ibbenbürener Chortreffen

Schneller als man gedacht hat, entwickelte sich die kleine Idee vom Ibbenbürener Chortreffen zum großartigen Ereignis.

Dieser Erfolg ist zum einen dem Veranstalter, der Jugendkunstschule des Pink Pop e.V., zu verdanken wie auch den Mitgestaltern, Sponsoren, teilnehmenden Chören und dem tollen, Jahr für Jahr wachsenden Publikum.

Am Samstag, 29. Mai 2010 sind Musikliebhaber herzlich eingeladen das Bühnenprogramm der 27 Pop,- Gospel-, und Jazzchöre zu genießen. Verteilt auf zwei Bühnen werden sowohl der Christuskirchplatz wie auch der Obere Markt zu Schauplätzen hervorragender Sangeskunst. Gemeinsam möchten wir die fast legendäre Stimmung des Miteinanders und Austausches der letztjährigen Treffen zu neuem Leben zu entfachen.

Folgende Chöre schmücken dieses Jahr unser Programm:

1. Chor Cantabile, Ibbenbüren-Laggenbeck
2. Frühstückschor ,,Ohne Gleichen’’, Ibbenbüren
3. Epifunias, Münster
4. Once Again, Steinfurt-Borghorst
5. Just Gospel, Neuenkirchen bei Bramsche
6. Crescendo Chor Coesfeld, Coesfeld
7. Die Liederlichen, Ibbenbüren
8. Heaven 11, Evangelische Singschule, Ibbenbüren
9. Ki-Pop-Chor, Mettingen
10. Der Junge Chor, Westerkappeln
11. Laetare, Recke
12. Convocamus, Ibbenbüren
13. Melodinen, Osnabrück
14. SoALBaTe, Rheine
15. Junge Kantorei, Mettingen
16. Just-for-Fun, Ibbenbüren
17. Chorgruppe ,,Melodia’’, Ibbenbüren
18. Diminuendo, Coesfeld
19. Kammerchor der Musikschule, Ibbenbüren
20. Gnadenlos, Emsdetten
21. QuerBeat, Lengerich
22. Gospel And More, Riesenbeck
23. Die Chorleriker, Unna
24. Voices of Joy, Ahlen
25. Männerchor Laggenbeck, Männerchor Bockraden
26. VoiceCappella, Warendorf
27. Total Tonal, Münster/ Steinfurt

Als Topact werden „Hot´n´Gospel“ den Abend mit ihrem einmaligen Programm zum Erfolg küren. Das Gospelprojekt am Institut für Musik in der Fachhochschule Osnabrück präsentieren neue und moderne Songs aus der Feder von europäischen und amerikanischen Gospelmeistern.

Infos zur Veranstaltung unter
Tel.: 05451 – 16676 (Jugendkunstschule)
Internet: www.chortreffen.de

Guten Morgen

morgenkaffee

Norbert Bolz lässt im Interview wieder skurile Phantasien ab, nach denen das Internet kein Massenmedium ist und das Web 2.0 die Religion ersetzt. Warum nicht gleich auch das Spülmittel, das Spülen schränken Nerds doch sicher auch ein.

Wolfgang Thierse steht weiter in der Kritik wegen seiner Sitz-Blockade am 1. Mai.

Roman Polanski wendet sich über einen Blog an die Öffentlichkeit bezüglich der Möglichkeit seiner Ausweisung an die USA. Dort äußert er sich allerdings nur über sein eigenes Rechtsverständnis und das seiner Anwälte.

Stefan Niggemeier behandelt ein Kärtchen der ARD für ihre Mitarbeiter, auf dem zehn gute Gründe für den Erhalt des öffentlich-rechtlichen Senders geschrieben stehen sein sollen. Nur sucht man die vergeblich.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn man schon so ein albernes Kärtchen für die Rechtfertigung seines Jobs braucht, wieviele braucht man dann erst für den Rest seiner Persönlichkeit? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

Volker Pispers – Alternativlos

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