Ein bisschen angesäuert ist man wohl noch bei der IFI: Da hat man mal in einer Sache einen plausiblen Aufreger, und dann fällt die Resonanz nicht so groß aus, wie man erwartet hat. Dass andere Parteien öffentlich nicht sonderlich auf das Thema der Stellenbesetzung für Öffentlichkeitsarbeit einsteigen, überrascht wenig: Stellenbesetzungen werden eigentlich nie öffentlich seitens der Parteien diskutiert. Sowas regelt man intern.
Und da man bei der IFI keine neuen Informationen hat, das Thema am Köcheln zu halten, wünscht man sich,
dass Ibbenbüren und seiner Wirtschaft ein “linkes Ding” erspart bleiben möge.
Aber so links ist der Hagel gar nicht. Der schreibt ja offenbar auch für die JungeFreiheit.
Aktualisierung vom 21. Mai
Inzwischen diskutieren die Parteien die Personalie doch öffentlich.
Ich hatte ja schon mal gemeint, dass es mit der kritischen Herangehensweise bei der IVZ so eine Sache ist. Immerhin kommt die Kritik an: Im Video zu diesem IVZ-Artikel wird dieses Blog erwähnt und der Hinweis dieses Artikels aufgenommen, dass Hagel neben der Zeitung Neues Deutschland auch in der Zeitung Junge Freiheit publiziert wurde.
Im Video wird gefragt, ob Hagel “diese Sachlage aufklären” könnte. Eine merkwürdige Situation: Wird dem Befragten die Aufklärung der Sachlage vollständig überlassen? Was ist überhaupt “die Sachlage”? Wo ist denn hier das kritische Hinterfragen? Journalismus ohne Kritik dient doch nur noch dem Steigbügelhalten.
Hagel räumt im Video die Publikation zweierTexte ein: Ein Mitarbeiter der Jungen Freiheit habe Texte von Hagels Internetseite genommen und in der Jungen Freiheit publiziert. Und danach sagt Hagel:
Jenseits dieser zwei Texte hat es dann dort keine Publikation gegeben.