Was man immer noch so findet: Hier ist ein zwei Jahre altes Demo vo Den Vierra:
Bei Grünen Abgeordneten ist die Kritik an Joachim Gauck auf fruchtbaren Boden gefallen.
Bei den Linken gibt es Stimmen für Georg Schramm als Bundespräsidentschaftskandidaten.
Marc Peschke geht beim fluter der Frage nach, was eine Fotografie zu einer Ikone macht.
Und während ich mir die Frage stelle: Wie groß ist der Ärger bei CDU und CSU wohl, wenn die Kritik an Gauck anhält? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Und auch unter diesem Artikel der IVZ steht, dass es sich bei dem Artikel um ein werthaltiges Produkt handle, dass so werthaltig ist, dass es in Zukunft nur noch gegen Geld online zu lesen ist.
Das Interview mit Ernst Goldbeck nimmt die aktuelle Diskussion über die Erhöhung der Diäten von NRW-Landtagsabgeordneten (Hier der vorangegangene Ibbtown-Beitrag) als Aufhänger.
Ernst Goldbeck kommentiert die aktuelle Diätenerhöhung im Interview wie folgt:
Da kommen 1200 Euro Altersversorgung nach fünf Jahren raus, das ist eine sehr gute Quote. Ja, mein Blutdruck steigt bei so was. Viele Rentner müssen trotz 45 Jahren Arbeit zum Sozialamt. Das passt nicht zueinander, das ist ungerecht!
Ich verstehe diese Äußerung so, dass Herr Goldbeck meint, nach einer 5jährigen Zugehörigkeit zum NRW-Landtag stünden Abgeordneten monatlich 1200€ Rente zu. Ein kritischer Journalist würde an dieser Stelle mal die Frage stellen, wie eine solche Rechnung zustande kommt – andere sprechen nur von 715€. Nicht in diesem Fall. Der Interviewer nimmt den Ball auf (durch das folgende “also”, als ob die Darstellung Goldbecks richtig sei) und fragt:
Es ist also ungerecht, wenn ein Volksvertreter in Düsseldorf nun 10726 Euro pro Monat bekommt und für ihn 2114 Euro für die Rente zurückgelegt werden?
Ich weiß ja nicht, wie Sie diesen Satz lesen. Aber würden Sie mir wiedersprechen, dass es Leser gibt, die den Satz so verstehen, dass NRW-Landtagsabgeordnete monatlich 10726€ pro Monat bekommen und zusätzlich für sie jeweils 2114€ in eine Rentenkasse eingezahlt wird? Landtagsabgeordnete bekommen 10726€-2114€ = 8612€. 2114€ werden in eine Rentenkasse gezahlt, aber nicht zurückgelegt. Das würde ja bedeuten, in jedem Fall käme er an diese Summe ran.
Ein tatsächlich werthaltiges Journalismusprodukt würde genau diese Unklarheiten nicht enthalten, damit der Inhalt des Artikels nicht so unvorsichtig auf Kosten des Ansehens von Politikern geht.
- Publikative.org » Blog Archive » NSU-Trio wird offenbar zum Quartett –
- SPRENGSATZ _Das Politik-Blog aus Berlin» Blog Archive » Wulff und die Konsequenzen – Persönliche Gründe hätten die 199.000 Euro jährlich in Gefahr gebracht. Wulff blieb bis zuletzt konsequent materiell motiviert und wusste als Jurist, wie er diese Interessen zu verteidigen hatte. Damit liefert selbst die Rücktrittserklärung zusätzliche politisch-moralische Gründe für den Rücktritt.
- Vreitagsvers, der sechsundvierzigste | Spreeblick – fliegen mit dem bräsidenten
- DJV – Deutscher Journalisten-Verband: Wulff-Rücktritt – Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich gegen den Vorwurf zur Wehr gesetzt, die Journalisten hätten den am heutigen Freitag zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff mit ihrer Berichterstattung verletzt. „Es ist die Pflicht der Journalistinnen und Journalisten, über politische Affären und Skandale kritisch zu berichten“, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.
- Kalkofe im Sat1 Frühstücksfernsehen zur Wulff-Parodie – YouTube –
- Ethan Zuckerman wants you to eat your (news) vegetables — or at least have better information » Nieman Journalism Lab – Zuckerman wants to create nutritional labels for news, showing how much marshmallow fluff you mix in with your meat and potatoes. But both the tech and politics of categorizing journalism have a long way to go.
Heute ist also der Tag, an dem Conny Kramer starb Christian Wulff als Bundespräsident kündigt – wenn man den ZDF-Informationen glaubt, ist das in etwa einer halben Stunde der Fall. Dann schauen wir also alle mal intensiv auf www.istChristianWulffnochimAmt.de [oder hier im ZDF-Livestream]. Bis dahin schauen wir Kalkofes letzte Wulff-Parodie von heute – quasi dem gemeinsamen Abschluss.
Malte Welding meint, Wulff wäre halt mit seiner trotzigen Haltung ein Kind seiner Generation – mit Betonung auf Kind.
Wo wir gerade bei Wohnungswechsel sind: Sascha Lobo räumt auch seine Butze.
Und während ich mir die Frage stelle: Wird jetzt eine Frau Bundespräsidentin? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- Staatsanwalt will Wulffs Immunität aufheben – Abendzeitung München – Jetzt muss der Bundestag entscheiden, ob gegen Wulff strafrechtlich ermittelt werden darf.
- Streit um Pressevertriebskonditionen: Ein Konzern gegen alle – FAZ – Der Bauer Verlag bringt die deutsche Presselandschaft in Wallung.
- The Greatest Books of All Time, As Voted by 125 Famous Authors | Brain Pickings –
… so soll zumindest laut Wikipedia der offizielle Narrenruf zur Karnevalszeit in der Bergmannsstadt sein. Ist mir jetzt völlig unbekannt, aber man kann es dieses Wochenende ja mal ausprobieren. Es ist halt Jeckenzeit, woll? Oder wie erklären Sie es sich, dass Ibbtown inzwischen bei der Wikipedia verlinkt ist? In diesem Sinne! Na, Sie wissen schon: Quiekpiep! Quiekpiep! Quiekpiep!
Sebastian Matthes fordert einen Ersatzbegriff für Nachhaltigkeit.
Das kalkofische Wulff-Interview des Tages.
Ja, sicher, damals als Kritiker bei den Flughafenscannern von Pornoscannern redeten, da war das aus dem Fenster gelehnt. Inzwischen hat die Realität die Spekulation eingeholt. [via]
Und während ich mir die Frage stelle: Wäre Sprachdeutlichkeit nicht wünschenswerter als Begriffsbesetzungen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Christian Wullf erklärt die Pressefreiheit.
Friedrich Küppersbusch befasst sich diese Woche mit Bärigem:
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[Quelle]
Und während ich mir die Frage stelle: Können die Frühlingsgefühle nicht langsam mal kommen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
