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Etwas monoton dieses Mal, aber als Partymucke mehr als tauglich waren diesen Donnerstag Shantel. Dafür ist das Düsseldorfer Publikum heute Abend ungemein gut mitgegangen. All unsere Fotos gibt es auf Facebook.

am 7.08.2014 von unter Unterhaltung abgelegt. | Kommentar schreiben

Erst vor kurzem las ich diesen Artikel, der sich mit der Kölner Bloggerszene, was immer das nun auch wieder ist, befasst. Das hat mich grundsätzlich interessiert, weil mir auf Anhieb kein einziges Blog einfiel, von dem ich wusste, dass der Verfasser aus Köln kommt oder dass es Köln behandelt. Um so verwunderter war ich, als ich auf diesen Satz stieß:

Die alphabetisch sortierte Liste verdeutlicht eindrucksvoll, dass die Kölner Szene durchaus in der Liga von Berlin, Hamburg und München spielt.

Und es folgt eine Liste von nicht einmal 100 Blogs, aus der folgt, dass Köln eben Klassen tiefer als Berlin, Hamburg und München spielt, was Blogs angeht. Sie beinhaltet eigentlich nur kleinere Blogs, die geringste Bekanntheit haben, und ein, zwei Ausreißer, die außerhalb Kölns bekannt sind, aber auch in letzter Zeit keine großen Wellen schlagen. Ein richtig bekanntes Blog findet sich nicht darunter.

Diese Woche konnte man dann im Düsseldorfer Express eine Replik auf Tita Gieses Meinung, Düsseldorf sei langweilig, lesen: Düsseldorf sei super spannend.

Viel spießiger hätte die Antwort nicht ausfallen können: Altbiersaufen, spatzieren, Essen, ins Museum oder zu einem Spiel einer Zweitligafußballmannschaft gehen. Das kann man so auch über Bielefeld sagen (jaja, Drittligafußballmannschaft). Langweiliger wäre die Liste nur noch, wenn man schreiben würde, dass man auf die Kö gehen kann, um zu gucken, ob vielleicht da was los ist. Und versuchen Sie mal, so eine Liste über Blogs wie die über Köln aufzustellen.

Man kann also Tita Gise direkt recht geben oder eben mit so einem Artikel indirekt.

Aber vielleicht weiß man sowas erst einzuschätzen, wenn man etwas anderes kennt, wie Raoul Festante vom T-Shirt-Label “L’Idealista” meint:

Flingern-Nord ist [...] viel gesetzter, es gibt wenig lebendige, gemeinsame Stadtteilkultur, habe ich das Gefühl. Gerade in meiner Ecke viele Werber, Anwälte, Lehrer, Mammis und Pappis, dazwischen ein paar Alkis und Obdachlose, die sich aber an eine unsichtbare Grenze halten und sich nur selten in das Gehege der Anderen verirren. Alles so nebeneinander und auch auf dem Weg, immer schicker und exklusiver zu werden. Also zum Kotzen langweilig.

am 7.08.2014 von unter Düsselblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Kanal-4 hat mal ein kurzes Video über die Personen gemacht, an die man sich im Ibbenbürener Klinikum wenden kann, wenn man mal ein Problem hat:

am 6.08.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Münstersche Zeitung soll verkauft werden. Interessiert soll die Unternehmensgruppe Aschendorff sein, bei der die Westfälischen Nachrichten, die den Mantel der IVZ liefert, verlegt werden. Die Münstersche Zeitung hat verglichen mit der IVZ eine etwa gleichhohe Auflage. Noch ist unklar, ob das Kartellamt einer solchen Übernahme zustimmt.

am 4.08.2014 von unter Noch was,Tecklenblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Heute war jemand aus Ibbenbüren wieder mal im Fernsehen und zwar mütterlicherseits bei Familien im Brennpunkt, was bei RTL ambitionslos versendet wird. Vollpfosten vor der Kamera wäre auch ein schöner Titel für dieses talentbefreite Herumdilletantieren gewesen, für das man einfach schmerzbefreit sein muss. Erwarten uns nun die nächsten Grillsaucen?

Wo wir gerade dabei sind: Der Dieter aus Essen ist wieder anschaubar.

am 21.07.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Kanal-4 fragt den Bürgermeister aus, nicht sonderlich kritisch, aber nett:

am 16.07.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

dankeivz Schon ein paar Mal hat sich die IVZ on- und offline bei angeblich 10.000 täglichen Lesern ihres Internetangebots bedankt. Klingt gut, könnte man mit angeben – wenn man mal darstellt, woher diese Zahl stammt. Sind das die Besucher der eigenen Internetseite? Werden auch die Zugriffe von nicht eingeloggten Besuchern mitgezählt, die gar keine Artikel lesen können? Oder addiert zusätzlich die Facebook-Nutzerzahlen? Twitternutzerzahlen? Die IVZ, die ja gerne mal Probleme mit dem Unterscheiden von Klick- und tatsächlichen Benutzerzahlen hat, erklärt diese Zahl bislang nicht. Zumindest nicht in den eigenen Medien.

Allerdings findet sich auf den Seiten des Mediadaten Verlages unter Berufung auf die IVW-Analyse des 2 Quartals 2014 eine Zahl zu den Internetseitenbesuchern der IVZ: 217988. An die IVW geben Verlage aktuelle Reichweitenzahlen ihrer Zeitungen. Wenn diese Zahl einzelne, tägliche Benutzer innerhalb eines Monats bedeuteten, käme die IVZ damit auf 7266 Leser täglich. Nur: Das sind es nicht. Angegeben werden Page Visits, nicht Unique Visits. Mit Page Visits sind in der Wortverwendung von Google, und Google nimmt die IVZ zur Analyse ihrer Nutzerzahlen, aufgezeichnete Besuche einer Seite durch eine IP-Adresse mit Pausen von mindestens 30 Minuten zwischen Besuchen. Einfacher ausgedrückt: Rufe ich morgens die Seite der IVZ auf und eine halbe Stunde später noch einmal und abends wieder, habe ich 3 Page Visits erzeugt. Ich bin aber nur ein einziger Leser.

Um es noch lustiger zu machen: Es gibt nicht nur Personen, sondern auch Computer, die Internetseiten aufrufen. Man nennt diese Computer Bots. Die Angabe Googles zu Page Views ist nicht von vornherein Bot bereinigt.

Die Zahl von 10.000 digitalen Lesern erscheint somit etwas dubios.

am 15.07.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Stefan Donnermeyer, Oberstudienrat an den Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land in Ibbenbüren, ist zum “Lehrer des Jahres” gewählt worden. Der Preis wird von den Initiatoren Stern, Sparkassen, ZDF und Porsche ausgerichtetet.

am 9.07.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Entkaterung ist noch im Gange, alle Utensilien von der Party sind aber schon verpackt und wir wonnen uns noch in den unbezahlbaren Momenten von gestern Abend:

am 6.07.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Saure-Gurken-Zeit im Sommer ist seit jeher ein Problem für die Zeitungen: Wenn die Leute in den Urlaub fahren, die Vereine kaum Veranstaltungen haben und auch von der Politik nichts zu hören ist, dann wird es noch schwieriger, die Zeitung voll zu kriegen.

Die IVZ schoss vergangene Woche allerdings mit 4 gehaltlosen Artikeln (24. Juni, 25. Juni, 26. Juni, 28. Juni) über eine Bahnschranke den Vogel ab: Man interviewte u.a. vor der Schranke Wartende, ob die Schranke an der Bahn rechtzeitig runterfahre. Auf die Art hätte man auch im Supermarkt Hinten-in-der-Schlange-Stehende fragen können, ob der Bezahlvorgang zu lange dauert. Oder man fragt sich, wie lange Rollstuhlfahrer zur Überquerung brauchen und wie viel Zeit man beim Überqueren des Bahnübergangs braucht, wenn man unterwegs ein Taschentuch verliert.

Stellen Sie sich nur mal vor, es fährt ein Rollstuhlfahrer über die Gleise, muss nochmal zurück, weil er unterwegs seine Tempos liegen gelassen hat, und dann geht dem Rolli der Saft aus.

Was soll bei so einem Journalismus rumkommen?

am 2.07.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben