Morgenkaffee

Ich bin der Status.net-Welle gefolgt, die einsetzte, als Twitpic vor Twitter den Schwanz eingezogen hat. Mich findet man gerade hier – für alle, die mir folgen mögen. Twitter selbst will irgendwie in Deutschland expandieren, ohne genau zu wissen wie. Deutschland sei den USA zwei Jahre hinterher, was Twitter angehe. Wer solche Analysen macht, kennt das Problem nicht.

Dave Winer schreibt auf, was Twitter tun sollte.

Felix Schwenzel schreibt auf, weswegen man Textenpfehlungslinks raushauen sollte. Ich würde dazu nur anmerken, dass es bei mehreren Möglichkeiten meist die schlechtere ist, eine Leseempfehlung ohne Anmerkung zu verfacebooken. Dort würde ich am ehesten so etwas nicht anklicken.

Und während ich mir die Frage stelle: Stirbt Twitter einen langsamen Tod? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 8.09.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Exil-Deutsche befürchten, dass die Bürger Schottlands mehrheitlich für ihre Unabhängigkeit stimmen werden.

Egon Bahn glaubt nicht an einen Krieg mit Russland.

Stevan Paul traf Dieter Meier auf ein Weinchen.

Und während ich mir die Frage stelle: Zahlt England den Schotten mehr als ein Rettungspaket? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 6.09.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Was ich schon länger haben wollte, funktioniert nun auch unter ibbtown: Ein Microblogging-Dienst, durch den man sich auch plattformübergreifend mit anderen Leuten verbinden kann. Es ist somit quasi ein Twitter-Klon, aber ohne Werbung und merkwürdiger Änderungen durch den Betreiber. Alles und mehr vor Ort.

am 5.09.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Gestern erzählte mir der Knirps einer Bekannten, er würde keine Coca-Cola mehr trinken, weil das Wasser in der Brause aus Afrika stamme, und dortigen Völkern entzogen würden, so dass diese aussterben. Das habe er von den Pfadfindern gelernt. Gemeint ist wohl diese Geschichte. Ob Coca Cola weniger Umsatz macht, ist mir egal, dass er weniger braune Brause trinkt, ist ja zu befürworten, nur die Pfadfinder macht es mir nicht sympathischer.

Glumm erzählt die Geschichte vom Schorsch. Stefan Niggemeier die vom Bunte-Experten.

Sehr schön: Das Tumblr-Blog Dies ist keine Eilmeldung. Aber klicktechnisch wird sich da seitens der Presse weiterverfranzt.

Don Dahlmann schreibt einen Abgesang auf Twitter und favorisiert dabei Ello, wobei dessen Etablierung sich wohl als ungemein schwierig erweisen wird. Ich hoffe ja eher auf Twister.

Und während ich mir die Frage stelle: Welche Cola trinken wohl Pfadfinder? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 5.09.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Am Samstag machten wir uns von Düsseldorf aus nach Köln auf, um mal zu schauen, was hinter dem Bloggertreffen so steckt. Ich für meinen Teil bin schon länger nicht mehr auf Blogger- oder Internetmenschenveranstaltungen gewesen und das aus einem ziemlich einfachen Grund: Zu viel Aufwand für zu wenig Resonanz. Und ewig wird man mit überhyptem Realitätsverklären von Anwesenden genervt. Das ist auf Dauer anstrengend.

KoelnerbloggerTreffen

Ich kannte die Kölner Bloggerszene bislang nicht, kannte keinen Blog, von dem ich spontan wusste, dass der Schreiber hinter dem Blog in Köln sitzt. Aber gut, man lässt sich gerne überraschen. Dann wurde diese Liste auf der Veranstalter-Facebook-Seite veröffentlicht, die, ääh,

Die alphabetisch sortierte Liste verdeutlicht eindrucksvoll, dass die Kölner Szene durchaus in der Liga von Berlin, Hamburg und München spielt.

Ja. Äh, nein. Das tut sie nicht – im Gegenteil: Das ist eine Liste von nicht mal hundert Blogs ohne überregionale Relevanz. Man muss keine Relevanz haben, man sollte sich dann aber auch nicht vormachen, mit Berlin, Hamburg oder München in einer Liga zu spielen. Dann schon eher mit Düsseldorf und Bielefeld. Den Satz glaubt man nur, wenn man eingefleischter Kölner ist, nie über den Tellerrand schaut und die sonstige Blogszene einfach nicht kennt.

Okay, vielleicht die Erwartungen tief stapeln, dann kann einem nichts passieren und eher gehen kann man ja auch. Irgendwie kennt man die Pappenheimer dann ja auch. So verzog es uns am Veranstaltungsort angekommen ziemlich schnell an die Mauer des nicht übermäßig besuchten Treffens, um von dort aus auszumachen, was für Leute vor Ort waren (das hat nichts mit Schüchternheit oder Ausgeschlossenheit zu tun und: nein, es gibt keine Pflicht, sich unter das Volk zu mischen, nur weil man eine Internetmenschenveranstaltung besucht). Da waren links die Nerds, dann ein paar Modebloggerinnen, ein quietschender Marketingmensch, viele schwarz Gekleidete, Leutefotografierer, viele das-Haar-rot-Gefärbte. Viele Grüppchen, die sich schnell fanden und verschlossen wirkten. Alle sicherlich sehr nett, aber eben sehr oberflächlich. Und nette, oberflächliche Menschen kennt man irgendwann zur Genüge, da liegt der Hase im Pfeffer: Man will allein aus Selbstschutz irgendwann nicht mehr möglichst viele, irgendwie nette Leute kennen lernen. Hätten wir das getan, hätten wir sicherlich nicht Lulu samt ihrer besseren Hälfte kennen gelernt, die eher nach Kühlschrankvorgaben als Rezept kocht. Wie großartig.

Die beiden hatten sich auch an die Mauer gesellt, um erst einmal die Besucherschaft zu sondieren – mit dem Ergebnis, vor 8 die Segel zu streichen. Wir haben es ein Bier länger ausgehalten. Einsetzender Regen und Musikbeschallung durch eingeladene Bands erweckten bei uns den Eindruck, dass man nun eh kaum noch Substantielles erwarten konnte. Gut, hätte ich gewusst, dass neben mir noch ein Ex-Bielefelder-Blogger da rumschwirrt, hätte es mich noch etwas länger vor Ort gehalten.

Als ich allerdings am nächsten Morgen das Gezeter mitanlesen durfte, war ich ganz froh, den Rest des Abends anderswo verbracht zu haben. Nix für ungut: Es war sicherlich für die Veranstalter aufwendig, alle Klamotten beisammen zu bekommen, da waren sicherlich nur nette Menschen, alles war auch ganz nett, aber es verleitete nicht zum Bleiben.

am 2.09.2014 von unter Düsselblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Die Intellektuellen – ein Rückzugsgefecht, einen dämlicheren Artikel kann ich mir heute nicht vorstellen.

Immerhin ein WTF-Artikel: Hashtags, die du an Holocaust-Gedenkstätten nicht verwenden solltest. Auch schon etwas älter, wurde mir aber in irgendeine Timeline gespült, weil sich das deutsche Qualitätsfeuilleton gerade über 1 Jahr alte Holocaust-Selfies ereifert.

Andererseits kursiert in den Qualitätszeilen gerade die Nutella-Krise.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es überhaupt eine Süßigkeit, die man sinnvoll mit Krise kombinieren könnte? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 1.09.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Mir sind wenige Einzelheiten bezüglich der aktuellen Schuldiskussion, die darum rankt, ob die Gesamtschule ihre Räumlichkeiten mit der Anne-Frank-Realschule tauschen soll, bekannt. Aber da stehe ich wohl nicht alleine da.

Die Linke rempelt gerade auf Facebook gegen diverse an der Diskussion beteiligte Parteien: SPD, Grüne, CDU und IVZ kriegen ihr Fett weg. IFI und FDP kommen gar nicht vor, dabei hat es die FDP immerhin geschafft, einen Artikel der IVZ komplett zu kopieren. Die IVZ sei nicht an umfassender Berichterstattung interessiert, indem sie nicht über das Ansinnen der Linken zu einer Informationsveranstaltung berichte, und die politische Mehrheit nicht an umfassender Unterichtung betroffener Bürger. Der Bürgermeister habe sich in interner Runde über die Protestaktion an sich echauffiert.

Wo gegen sich der Bürgermeister, wenn überhaupt, ausgesprochen hat, ist nicht so klar. Philosophisch gesehen sind Bürgerproteste begrüßenswert. Immanuel Kant hat von so einem Aufmucken gemeint, es sei ein Zeichen, dass das Volk politisch mitdenke, was zu begrüßen sei, auch wenn für politische Entscheidungsfindung Vertreter gewählt worden seien.

Ich halte es allerdings für diskutabel, dass Kinder in politischen Diskussionen vorgeschickt werden. Diese sind nicht in der Lage, sachlich ausgewogen eine derartige Diskussion zu verfolgen. Worin der Sinn besteht, dass Kleinkinder in öffentlichen Sitzungen das Wort gegen den Bürgermeister erheben, erschließt sich mir nicht. Mir kommt es vor, als versteckten sich hinter den Kindern Erwachsene, die sich nicht aus der Deckung trauen.

Der Abschlussrempler gegen die CDU ist nicht ungemein aktuell, aber eine offene Wunde: Die CDU vermag es in Ibbenbüren nicht, sich ein eigenes Profil zu verschaffen, mit dem man Wahlen gewinnen kann. Und dabei eröffnet die SPD gerade eine riesige Lücke in punkto Bürgerbeteiligung.

Das ist alles noch etwas schwach auf der Brust für einen Blogartikel. Ich habe mich nur an die alte Rubrik der IVZ von Aloys Veismann erinnert. Er schrieb jeden Samstag die Kolumne “Worüber man spricht und sprechen sollte”. Eine klassische Meinungsmache-Kolumne: Ungefähres, Anekdotisches, Hörensagen – das subjektive Gefühl der Informiertheit. Vielleicht nicht ungemein seriös, aber eben unterhaltsam und nahe am politischen Geschehen. Und die aktuelle Schuldiskussion samt der unterschiedlichen Politionen und Wirkungen wäre in dieser Kolumne ein Dauerbrenner.

am 31.08.2014 von unter Ibbtown abgelegt. | Kommentar schreiben

Eerder deze week waren wij in Amsterdam bij het concert van The Orwells in de Bitterzoet. De Bitterzoet hoort blijkbar naar het Paradisio, hoe dan ook, het concert werd tenminste geschreven op hun de poster. The Orwells is een wat kinderlijke band, maar zorgt voor een goede stemming. Het concert wordt beeindigt toen de zanger tegen de deur van de garderobe liep. Maar ‘t was ook goed zo.

Anfang dieser Woche waren wir im Bitterzoet in Amsterdam für ein Konzert der Orwells. Scheinbar gehört das Bitterzoet zu Paradiso, jedenfalls ist es bei denen aufm Plakat mit drauf und es sieht auch aus wie ein kleines Paradiso. Die Band war etwas jackelig und man fühlte sich wie 15, aber Stimmung machen können die schon mit ihren Gitarren, das muss man ihnen lassen. Beendet war das Konzert nach knappen 50 Minuten, als der Sänger gegen die Garderobentür im oberen Bereich lief. War auch okay so.

am 30.08.2014 von unter Dutchtown abgelegt. | Kommentar schreiben

Seit Anbeginn der Diskussion um das Leistungsschutzrecht, von dem man bei der IVZ auch mal meint, ihre eigenen Leser würden dagegen verstoßen, ist eigentlich unklar, auf welcher rechtlichen Basis hier Front gegen Google und deren angebliches Milliardengeschäft gemacht werden soll.

Nun haben sich einige Verlage in der Zwischenzeit zusammengeschlossen und die VG Media geentert, um über die VG Media beim Kartellamt gegen Google vorgehen zu können. Man hat es auch nicht versäumt, kleich rumzufauchen: Auch Microsoft, Yahoo und die Deutsche Telekom würden ins Visir genommen.

Nun gab es hierzu eine schallende Ohrfeige: Das Kartellamt ist nicht von den Argumenten der VG Media überzeugt worden, dass Google seine Macht missbrauche. Außerdem:

Ob die Verleger-Gemeinschaft VG Media in Sachen Leistungsschutzrecht nicht ein verbotenes Kartell sei, das werde das Kartellamt vielleicht auch noch prüfen.

am 23.08.2014 von unter Drumzu abgelegt. | Kommentar schreiben

Da wir ja auch Trendsportler sind findet man uns ab sofort auch auf dem p2p-basierten Twister. Läuft etwas langsam, hat keine öffentliche Timeline, aber verschlüsselt Direktnachrichten und ist nicht unsympathisch. Wer auch da ist sollte also unbedingt @duesselblog folgen.

am 22.08.2014 von unter Düsselblog abgelegt. | Kommentar schreiben