POPCORN! Fün­fein­halb Jahre, nach­dem in diesem Blog geschrieben wurde, dass Met­rickz auf sich aufmerk­sam macht, hat die IVZ ihn ent­deckt.

Nein! Doch! Oh!

Und sie haben sogar schon in Wikipedia nachge­le­sen, wer das wohl ist.

Nein! Doch! Oh!

Sie haben sogar raus­gekriegt, dass er wohl let­ztes Jahr mal ganz oben in den deutschen Charts war.

Nein! Doch! Oh!

Sollen wir mal über das Wort “aktuell” in “IVZ aktuell” reden?

Nein! Doch! Oh!

am 10.02.2016 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

POPCORN! Der Kreisver­band Ste­in­furt der AfD reagiert auf Ernst Gold­becks Behaup­tung, die AfD sei recht­sradikal und würde durch Schüren von Neid und Miss­gunst die Gesellschaft gegeneinan­der aufhet­zen zu wollen.

Als Grundgesetz-Partei richtet sich das poli­tis­che Wirken der AfD in der aktuellen Zuwan­derungssi­t­u­a­tion zu keiner Zeit gegen die Migranten selbst. Weder negiert die AfD das Asyl­recht oder den Flüchtlingssta­tus noch die sich daraus ergeben­den Rechte und Verpflich­tun­gen.

Gönau, und wie war das mit dem Gebrauch der Waffe gegen Flüchtlinge? Was so eben nicht im Grun­dege­setz steht und Flüchtlin­gen Grun­drechte auch nicht zugeste­hen würde?

Wir fordern statt dessen die poli­tisch Ver­ant­wortlichen auf, endlich wieder zu gel­ten­dem Recht und Gesetz zurück­zukehren. Sowohl nach nationalem wie europäis­chem Recht ist klar definiert, wer Anspruch auf Asyl hat, wem der Flüchtlingssta­tus zuerkannt wird oder wer Wirtschaftsmi­grant ist. Diese rechtlichen Grund­la­gen wur­den im let­zten Jahr ohne jede Legit­i­ma­tion durch Frau Merkel fak­tisch außer Kraft gesetzt. Würde man diesen entsprechen, müssten zahlre­iche Fra­gen auch hier im Kreis gar nicht erst disku­tiert wer­den und diejeni­gen, die unsere Hilfe wirk­lich brauchen, müssten nicht monate­lang in Auf­fanglagern hausen.

Ach? Gibt’s da vielle­icht mal eine dezi­dierte Berech­nung zu dieser Behaup­tung oder ist das mit dem Rechts­bruch und der Zahl bewil­li­gungs­fähiger Asyl­be­wer­bun­gen jetzt nur so ein recht­spop­ulis­tis­ches Geschwafel?

Eine juris­tis­che Bew­er­tung der Äußerung Ernst Gold­becks behal­ten wir uns indes vor.

JA! Das sollte die AfD unbe­d­ingt anstreben. Es wäre für die Gesellschaft sicher­lich hil­fre­ich, wenn mal gerichtlich fest­gestellt wird, ob die AfD recht­sex­tremen oder bloß recht­spolulis­tis­chen Kram von sich gibt. Da werde ich vorm Gericht Pop­corn verkaufen. Aber ehrlich gesagt, ist das wohl bloß heiße Luft — wie alles von der AfD.

am 6.02.2016 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Da bahnt sich Streit an

leit­ete die IVZ vorgestern einen Leser­brief Ernst Gold­becks an, aber dass es dann ein Streit zwis­chen der IVZ und Ernst Gold­beck wurde, das war wohl nicht damit gemeint. Rollen wir das ganze doch mal im Kern auf. In einem ersten Leser­brief schreibt Ernst Gold­beck:

Wenn nun Hans Jür­gen Stre­ich von der FDP ohne jegliche fak­tis­che Begrün­dung, speku­la­tiv in den Raum argu­men­tiert, dann will er und seine FDP von einer unheil­vollen Stim­mungslage prof­i­tieren. Der FDP Frak­tion­schef Lind­ner ver­suchte das eben­falls im NRW Land­tag. Mit seiner Rhetorik war nicht weit von der recht­sradikalen AfD ent­fernt. Ähn­liches schim­mert in der Ibben­bürener FDP Pressemit­teilung durch.

Sofern einem Kri­tiker eines Textes nichts als der Text zur Ver­fü­gung steht, gehört es zum guten Ton einer Kri­tik, nicht die schlimm­ste Inter­pre­ta­tion eines Textes anzunehmen, wenn es eine ebenso taugliche, wohlwol­lende Inter­pre­ta­tion gibt. In diesem Fall hat es allerd­ings auch die Möglichkeit gegeben, Ernst Gold­beck ein­fach anzu­rufen, um ihn zu einer inhaltlichen Unklarheit, wenn man sie denn befände, zu befra­gen. Das ist offen­bar seit­ens der IVZ unter­lassen wor­den.

Das Zitat lässt sich im Grunde ein­fach auf­dröseln: Ernst Gold­beck meint, Hans Jür­gen Stre­ich instru­men­tal­isiere eine emo­tional hochgekochte poli­tisch Angele­gen­heit zur Beförderung der eige­nen Partei, Chris­t­ian Lind­ner habe dies im NRW-Landtag ebenso getan und eine solche Instru­men­tal­isierung schim­mere in der Pressemit­teilung der Ibben­bürener FDP durch. Außer­dem hält Gold­beck die AfD für recht­sradikal und Chris­t­ian Lind­ners Rhetorik nicht weit von der AfD ent­fernt. Das ist jetzt nicht sooo schwer, das so zu lesen. 

Bei der IVZ liest man es auss­chließlich neg­a­tiv:

Bürg­er­meis­ter wollte er wer­den, Frak­tionsvor­sitzen­der der Linken im Rat ist er immer noch. Jetzt hat Ernst Gold­beck offen­bar eine weit­ere Rolle ein­genom­men: Die des Brand­s­tifters.

Was ist denn daran so bemerkenswert, dass Ernst Gold­beck Bürg­er­meis­ter wer­den wollte, liebe IVZ? Und das er “noch” Frak­tionsvor­sitzen­der der Linken im Rat ist, worauf soll das nun abzie­len? Und welchen Brand hat er ges­tiftet? Hätte man die Ein­leitung zur Kri­tik nicht ein winzig­wenig sach­licher aus­drücken kön­nen?

Die Ibben­bürener FDP und ihre Lan­despartei in die Nähe des Recht­sradikalis­mus zu rücken, ist nicht nur absurd, son­dern ger­adezu infam.

Und ins­beson­dere: Das ist über­haupt nicht passiert. Die hier zu Grunde gelegte Sichtweise ist schon eine aus­ge­sprochen neg­a­tive, wenn auch nicht unmögliche Inter­pre­ta­tion, indem im Text Gold­becks das Wort “Ähn­liches” auf die Rhetorik Chris­t­ian Lind­ners, die AfD-nah sein soll, bezo­gen wird.

Beson­ders daher, weil Chris­t­ian Lind­ners let­zte Äußerun­gen im Par­la­ment ger­ade kri­tisierten, dass man mit gegen­seit­i­gen Beschuldigun­gen der AfD-Nähe die Rechte nur noch größer mache.

Das ist wohl der Anstoß der Kri­tik: Chris­t­ian Lind­ners Rede im Land­tag, sofern diese damit gemeint ist, sei nicht so deut­bar, dass sie als etwas eingeschätzt wer­den kön­nte, was man derzeit gemein­hin als Ton der AfD ver­steht. Das sehe ich auch so.

Es stellt sich die Frage, wer sich da tat­säch­lich auf der Welle der Flüchtlings­frage parteipoli­tisch pro­fil­ieren möchte. Der Ein­druck, dass Gold­beck es tut und dabei unsäglich mit dem Feuer spielt, drängt sich auf.

Nein, das tut er nicht. Ein solcher Gedanke kommt einem im Grunde nur in den Sinn, wenn man meint, dass Ernst Gold­beck bloß ein poli­tis­cher Schaum­schläger sei. Und damit tut man ihm dur­chaus unrecht. Seine Verärgerung in Hin­sicht auf diese Darstel­lung ist somit ver­ständlich:

Ich dis­tanziere mich nochmals ganz klar von Ihrer Darstel­lung, die FDP habe eine gewisse Nähe zur AfD.

Wozu man sich allerd­ings bei der IVZ genötigt sieht, Fol­gen­des her­auszustellen:

Anmerkung der Redak­tion: In der ursprünglichen FDP-Mitteilung ging es um Kri­tik der Lib­eralen an der Flüchtlingszuweisung und Kosten­er­stat­tung, in der Großstädte laut FDP bevorzugt seien. Gold­beck kon­sta­tierte darauf, die „Rhetorik“ der FDP sei „nicht weit von der recht­sradikalen AfD ent­fernt“ gewe­sen.

Ja, da kann man auch mal klatschen: Da stellt Ernst Gold­beck klar, dass er “die FDP” nicht in “gewisser Nähe zur AfD” sehe und die IVZ kon­tert mit einer, dieses Mal, ein­deutig falschen Inter­pre­ta­tion, nach der Ernst Gold­beck eben doch behauptet habe, was er in seiner Klarstel­lung von sich weist. Von der Rhetorik der FDP hat Ernst Gold­beck über­haupt nicht gesprochen.

Wer zün­delt denn nun hier?

am 4.02.2016 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

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Wenn das Ibbtown-Etikett besagt, dass es schon 2014 eingek­lebt wor­den ist, ist das wohl ein kleines Zeichen, dass man mit der Abgabe des Schmök­ers in den Büch­er­schrank etwas gehadert hat. Aber jetzt war er dann doch fäl­lig. Auch bei diesem greift lei­der die Erken­nt­nis, dass Von-der-Lippe-Schmöker und seien es auch die eige­nen in vorge­le­sener Form vielle­icht etwas her­ma­chen, in zu lesender Form dann aber wenig zur Erheiterung beitra­gen. Für VdL-Fans mag er aber den­noch unter­halt­sam sein, in diesem Sinne: Gute Unter­hal­tung.

am 25.01.2016 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Bei der WN ist auch rechts nicht gle­ich rechts. Die gestrige Absage einer AfD-Veranstaltung in Mün­ster kom­men­tiert man mit :

Gle­ich zwei Mal inner­halb von drei Tagen haben Gas­tronomen der AfD Räum­lichkeiten für einen Petry-Auftritt ange­boten – und die Zusage dann wieder zurück­ge­zo­gen. […] Jeder Betreiber eines Ver­anstal­tungsraumes hat das gute Recht, nicht an die AfD zu ver­mi­eten. Aber wer zusagt und dann absagt, macht den Ver­anstal­tung­sort selbst zum Poli­tikum. Das ist nicht gut für eine Gas­tronomie, die offen sein möchte.

Offen für Rechte? Das klang bei der WN auch schon mal anders:

Anlass zur Sorge bere­itet es indes, dass rechte Grup­pierun­gen bin­nen weniger Monate bere­its drei Mal Kundge­bun­gen in Mün­ster abge­hal­ten haben. Weit­ere dürften, früher oder später, fol­gen. Gut zu wis­sen, dass es in dieser Stadt ein offen­bar gut funk­tion­ieren­des Net­zw­erk aus Grup­pen gibt, die sich ihnen kraftvoll in den Weg stellen und so sig­nal­isieren: Mün­ster will keine Nazis.

am 22.01.2016 von unter Drumzu abgelegt. | Kommentar schreiben

am 22.01.2016 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben
Link: Wann, wenn nicht jetzt
Link: Ibbtown Radio auf itunes
am 20.01.2016 von unter Ibbtown Radio abgelegt. | Kommentar schreiben

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Ich habe ja in let­zter Zeit meine kleine, heimis­che Bib­lio­thek in einem Archiv erfasst, so dass mir jetzt auf­fallen, wenn ich Dop­pelte habe. Und dieser Eggers ist wohl in let­zter Zeit auch als gebun­dene Ver­sion in den Bücherbe­stand überge­gan­gen. Da mir die let­zte Eggers-Lektüre so gar nicht zuge­sagt hat, habe ich mir ihn erst­mal nicht mehr vorgenom­men, da kann die Taschen­buchaus­gabe auch gle­ich wieder ver­suchen, geeignete Leser zu finden. Die Kri­tik­er­stim­men sind allerd­ings zu diesem Schinken aus­ge­sprochen pos­i­tiv.

am 18.01.2016 von unter Düsselblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Dajenasmichaelalbans Lokalzeitungs­jahr fängt ja schon wieder gut an mit dem pan­nig­sten Namen­falschschreiber seit Erich Weißel (Vielle­icht sollte man auch mal fes­thal­ten, was die merk­würdig­sten Buch­stabenkom­bi­na­tio­nen für beschriebene Per­so­nen seit­ens des Käse­blatts so sind):

am 14.01.2016 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben
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Ich habe mir ja schon ein paar Mal sagen lassen, dass die Schachnov­elle mit­tler­weile des Öfteren Schullek­türe ist und dementsprechend ungeliebt bei betrof­fe­nen Schülern. Das ist etwas schade, weil ich die Lek­türe als sehr angenehm in Erin­nerung habe. Sie behan­delt das Aufeinan­dertr­e­f­fen zweier Schachspieler, von denen einer ein eiskalter, jün­gerer Profi ist und der andere ein gebroch­ener, älterer Mann, der dem Profi allerd­ings über­raschen­der Weise die Stirn bieten kann.

Für sehr empfehlenswert halte ich auch die Ver­fil­mung mit Curd Jür­gens und Mario Adorf:

am 13.01.2016 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben
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