Für den Artikelschreiber, der am 21. Oktober 1964 in der IVZ vom Tode Edmund Geilenbergs berichtet, war er ein Vorbild. Geilenberg habe “in all seinen arbeitsreichen Jahren stets einen sehr engen Kontakt mit seiner Heimatstadt Ibbenbüren” gepflegt. Der “allseits geschätzte und geachtete Werksdirektor” lebte “in seinem wohlverdienten Ruhestand” bis zu seinem Tod am Sonnenhügel.

Und er hatte tausende Menschenleben auf dem Gewissen.

am 27.03.2014 von unter Noch was abgelegt. | 1x kommentiert

… mit stolzen 296.000€. Glückwunsch, Herr Hille!

am 24.03.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Ja, so eine Überraschung, da geht man mal vor die Tür und da entdeckt man, dass direkt an die Straße jemand einen Bücherschrank gestellt hat. Wie wunderbar. Gleich mal was reinstellen. Dieses Mal den die Leser doch oftmals eher enttäuschenden Nachfolger von Das Parfum von Patrick Süskind.

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Die Geschichte von einem weltentfremdenten Pförtner, der sich so weit vom Leben abgeschottet hat, dass ihn eine Taube gänzlich aus der Fassung bringt, ist eben nicht für jeden was. Aber ganz ohne einen Punkt zu treffen, ist der Schmöker dann eben auch nicht.

am 24.03.2014 von unter Düsselblog abgelegt. | Kommentar schreiben

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Das Buch wird verissen als Schnittmusterbogenliteratur für Frauenliteratur, was ich schon eine sehr witzige Formulierung finde. Hat mich dann aber auch komplett davon abgehalten, mal reinzuschauen – auch wenn die Autorin Klassiker der Sowjetliteratur hervorgebracht hat.

am 21.03.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

IVZ hat ihre Veranstaltung Meine vernetzte Welt in Wort und Ton online gestellt. Und jetzt kann sich jeder bestätigt fühlen, bezweifelt hat, dass aus der Veranstaltung ohne genaues Thema irgendetwas rauskommen würde.

Hätte man früher mit Pferdewagenbesitzern eine Podiumsdiskussion zur Einführung des Automobils gemacht, es wäre wohl ungefähr so ein Schmus rausgekommen: Da wird dem Briefeschreiben gehuldigt, beklagt, dass Leute in Regionalbahnen zu wenig aus den Fenster schauen, und dass der Empfang von diesem Internet auf dem Schafberg nicht gut funktioniert. Und, ach ja, das Internet wird Digitale Welt genannt, da waren Kreative am Werk.

Dass der dauerbegeisterte Referent mit seiner Behauptung, 2,4 Mio. Menschen seien 2013 online gewesen sind, genauso haarscharf daneben liegt wie mit der Behauptung, kein anderes Land als China habe mehr als 1,1 Mrd. Einwohner – so genau will das niemand wissen.

Es war eine Veranstaltung, bei denen die betagten Zuhörer als Kulisse für Video- und Zeitungsbeiträge über Leute, die mal wieder vor bunten Plakatwänden stehen wollten, dienen sollten. Ganz toll. Von sowas brauchen wir unbedingt mehr von.

am 21.03.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

So, in letzter Zeit habe ich online eher unser Heimatstadt-Wiki bearbeitet als irgendwas anderes, nun bin ich aber wieder hier. so eine kleine Pause ist ja auch nicht das Schlimmste. Und damit zum aktuellen Tagesgeschäft:

Annette Schavan hat sich nochmal gerichtlich darlegen lassen, dass ihre Doktorarbeit ein Plagiat war. Kann man machen.

Oliver Kalkofe hat das Christian-Steiffen-Konzert in München gefallen.

Hubertus Volmer erläutert bei n-tv, was der Krim-Konflikt mit dem Kosovo-Konflikt zu tun hat.

Google verschlüsselt ab sofort E-Mails, allerdings nur Google intern. Sicher besser als über Microsoft zu mailen, die durchsuchen schon mal Mailkonten eigenständig.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man den Russen eigentlich jedes X für ein U vormachen, solange man behauptet, es wäre im russischen Interesse? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 21.03.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

POPCORN! Da bastel ich gerade den Wiki-Eintrag zu Metrickz zusammen und stolpere über einen Antrag auf einstweilige Verfügung, den er gegen Daniel K. angestrebt hat. Letzterer solle Metrickz nicht mehr gottverdammter Lügner nennen. Der Richter hat daraufhin sich wohl die Musik von Metrickz angehört und dann den Antrag abgelehnt, weil der Sprachgebrauch unter Antragssteller und Antragsgegner üblich sei. Hahahahahahaha.

am 20.03.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Hoeneß, das ist bei der WN Chefsache (heute in der WN, Link folgt).

kein Journalist hat in diesen Tagen mit Uli Hoeneß gesprochen. Die Suche nach Motiven für seinen plötzlichen Entschluss, ins Gefängnis zu gehen, sind und bleiben daher reine Spekulation.

Zumindest für Journalisten, denen entgangen ist, dass Uli Hoeneß seine Motivation selbst erklärt hat:

Nach Gesprächen mit meiner Familie habe ich mich entschlossen, das Urteil des Landgerichts München II in meiner Steuerangelegenheit anzunehmen. Ich habe meine Anwälte beauftragt, nicht dagegen in Revision zu gehen. Das entspricht meinem Verständnis von Anstand, Haltung und persönlicher Verantwortung. Steuerhinterziehung war der Fehler meines Lebens. Den Konsequenzen dieses Fehlers stelle ich mich.

Vom Spekulieren möchte Tiemann aber dann doch nicht die Finger lassen:

Gänzlich unbeantwortet nämlich ist bislang die Frage nach der Herkunft der dreistelligen Millionenbeträge, die ihn erst in den Spekulations- und Betrugswahnsinn getrieben haben.

Das Geld ist schuld. Nu wissen wir’s.

Hoeneß [...] verdient kein Mitleid, wohl aber Respekt.

Wofür nochmal? Dafür, dass er ins Gefängnis geht und sich nicht zuhause verschanzt?

am 15.03.2014 von unter Tecklenblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Harald Schmidts letzte Late-Night-Show ist online und damit durch. Aber wozu hat SKY am Ende der Sendung nur die Ticket-Hotline eingeblendet?

Ich habe gestern mal ein eigenes Heimatstadt-Wiki online gestellt. Macht durchaus Spaß, sich eine Welt auf diese Weise zu erklären.

Uli Hoeneß ist gestern zu 3 Jahren und 6 Monaten Knast wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden, tritt heute als Präsident und Aufsichtsratschef des FC Bayern München zurück und kündigt an, keine Revision gegen das Urteil einlegen zu wollen.

Und während ich mir die Frage stelle: Übernimmt der Kaiser jetzt wieder das Ruder oder jemand, der in Deutschland Steuern zahlt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 14.03.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Ganz neu in dieser Ecke des Internets ist ab sofort das Ibbtown Wiki mit möglicherweise informativen Wissensartikeln aus dem Tecklenburger Land. Wir fangen an mit den Stadtwerken Tecklenburger Land. Jeder darf mitmachen und allen Lesern: Gute Unterhaltung!

am 13.03.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben