Morgenkaffee

Heute endet die Fußball-WM und damit endet es hoffentlich auch, dass irgendwelche Leute lustige Tweets im Fernsehen vortragen, irgendwelche Zuschauer ausrasten, nur weil sie bemerken, dass sie live im Fernsehen zu sehen sind und von dem hirnlosen Kommentieren von Offensichtlichem habe ich langsam auch die Schnautze voll. Wenn es die Liveticker von den 11freunden nicht gäbe, wäre das Rempeln wie Atlético gänzlich unerträglich gewesen.

Bleiben wir bei Sportunfällen: Was aus Lance Armstrong wurde, nachdem er seine Karriere gegen die Wand gefahren hat.

Der BND-Spion wurde von Wien aus gesteuert, da könnte man nun wen anklagen, wenn man ihn in die Finger bekäme.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird sich in der fußballosen Zeit diese WM zurückersehnen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 13.07.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Kai Biermann kann der Geste der Bundesregierung, im Fall der Spionage der USA in Deutschland einen einzigen Geheimdienstmitarbeiter auszuweisen, nichts abgewinnen.

Das Internet lacht über die Fahndung nach einem Strauchdieb, schreibt man bei der Augsburger Allgemeinen.

Christian Wölbert untersucht, wie Apple Greenwashing betreibt.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist die Spionagetätigkeit der USA in Deutschland wegen der Abberufung eines einzelnen Bediensteten irgendwie beeinträchtigt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 11.07.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Bald kommt wieder die fußballose Zeit, das gestrige Fußball-WM-Halbfinale war ja da fast schon eine Einstimmung. Das einzig Spannende waren nach dem Spiel die Kommentare von Mehmet Scholl zu Louis van Gaal.

Oliver Gehrs hat für den fluter den in Brasilien lebenden Journalisten Ruedi Leuthold zur Lage vor Ort interviewt.

Wolfgang Schäuble könnte bei der Überwachung durch die Amerikaner wegen deren Dummheit weinen. Wie das wohl nun schon wieder gemeint ist.

Anke Engelke hat Julian Assange interviewt. [ via ]

Und während ich mir die Frage stelle: Ob Löw auch bleibt, wenn er Weltmeister wird? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 10.07.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Stefan Donnermeyer, Oberstudienrat an den Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land in Ibbenbüren, ist zum “Lehrer des Jahres” gewählt worden. Der Preis wird von den Initiatoren Stern, Sparkassen, ZDF und Porsche ausgerichtetet.

am 9.07.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Das Fußball-WM-Halbfinale gestern eignete sich endlich dazu, mal etwas Fußballfieber zu entwickeln, auch wenn ein 7:1 Deutschlands gegen Brasilien von den Toren her nicht nach Spannung aussah. Aber die Tragik und die Lust, den Untergang Brasiliens zu erklären, steckt dann schon an. Die internationalen Pressestimmen sind da aber wenig erklärend. Verstanden habe ich Oliver Kahn, der meinte, das die Gastgeber-Elf unter dem immensen gesellschaftlichen Druck, der auf den Fußball projiziert wurde, implodiert wäre.

Michael Spreng hält die geplante PKW-Maut für Ausländer in Deutschland schlichtweg für Irrsinn, während man beim Verfassungsblog überhaupt die Rechtmäßigkeit einer solchen Maut anzweifelt.

Dieser Qualitätsjournalismus, von dem ja so oft die Rede ist, hat herausgefunden, dass Gerühte von irgendwelchen Leuten besagen, dass der SPD-Politiker Michael Hartmann Crystal Meth genommen habe, was man zunächst als Geständnis des Politikers dargestellt hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Braucht man wirklich noch diesen Journalismus, der in operativer Hektik ständig Müll zu Seriosität erklärte ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 9.07.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Das ist aber mal eine schöne Sicherheitspanne: Arbeiter haben beim schweizerischen AKW Leibstadt Löcher in die Sicherheitshülle des AKW gebohrt, um Feuerlöscher anzubringen.

Bei der ZDF-Sendung Unsere Besten ist eigentlich ganz unklar, wer definitiv bei der Abstimmung beteiligt war und wer nicht und warum nicht.

Die traurige Nachricht am Tag meines Geburtstags: Hans-Ulrich Wehler ist gestorben.

Und während ich mir die Frage stelle: Wen interessiert eigentlich wirklich das tumbe Abfeiern massenhaft Bester? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 8.07.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Ulrike Hermann liefert in der taz den Rückblick – man könnte fast von einem Verriss reden – auf Frank Schirrmacher, den ich vermisst habe. Er sei kein Intellektueller gewesen, sondern unter Konservativen der Raffinierteste:

Wird die Welt falsch beschrieben, lässt sie sich garantiert nicht verändern.

Kurzer Rückblick in eigener Sache: Auf meinem Geburtstag spielte Christian Steiffen. Grandios.

Ein Urlauber erfährt während seiner Unterbringung, dass das Hotel, in dem er wohnt, früher als Konzentrationslager genutzt wurde und bewertet dies entsprechend. Booking.com verhindert aber die Freischaltung des Kommentars.

Michael Spreng ist ernüchtert darüber, wie die Bundesregierung gerade Bürgerrechte verramscht.

Und während ich mir die Frage stelle: Was dürften sich die USA aus Sicht der Bundesregierung eigentlich spionagetechnisch nicht erlauben? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 7.07.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Entkaterung ist noch im Gange, alle Utensilien von der Party sind aber schon verpackt und wir wonnen uns noch in den unbezahlbaren Momenten von gestern Abend:

am 6.07.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben

Morgenkaffee

Stefan Niggmeier hält fest, wie aktuell über die VG Media in die Irre führender Lobbyismus betrieben wird.

TOR-Nutzer sind für die NSA Extremisten und werden entsprechend überwacht.

Robert Musik beschäftigt die Frage, weswegen Jürgen Habermas so bedeutend sei und kann sie nicht ganz klären.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieso ist das Internet noch nicht die Bühne der Intellektuellen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

am 3.07.2014 von unter Notizblog abgelegt. | Kommentar schreiben

Die Saure-Gurken-Zeit im Sommer ist seit jeher ein Problem für die Zeitungen: Wenn die Leute in den Urlaub fahren, die Vereine kaum Veranstaltungen haben und auch von der Politik nichts zu hören ist, dann wird es noch schwieriger, die Zeitung voll zu kriegen.

Die IVZ schoss vergangene Woche allerdings mit 4 gehaltlosen Artikeln (24. Juni, 25. Juni, 26. Juni, 28. Juni) über eine Bahnschranke den Vogel ab: Man interviewte u.a. vor der Schranke Wartende, ob die Schranke an der Bahn rechtzeitig runterfahre. Auf die Art hätte man auch im Supermarkt Hinten-in-der-Schlange-Stehende fragen können, ob der Bezahlvorgang zu lange dauert. Oder man fragt sich, wie lange Rollstuhlfahrer zur Überquerung brauchen und wie viel Zeit man beim Überqueren des Bahnübergangs braucht, wenn man unterwegs ein Taschentuch verliert.

Stellen Sie sich nur mal vor, es fährt ein Rollstuhlfahrer über die Gleise, muss nochmal zurück, weil er unterwegs seine Tempos liegen gelassen hat, und dann geht dem Rolli der Saft aus.

Was soll bei so einem Journalismus rumkommen?

am 2.07.2014 von unter Noch was abgelegt. | Kommentar schreiben