Die Donots bringen am 28. April ihr neues Album Wake the dogs heraus und präsentieren passend dazu ein Making of der ersten Single-Auskopplung:
Bascha Mika meint, das aktuelle Buch von Kristina Schröder entlarve die Ministerin.
Man spricht englisch – zumindest in der Berliner Künstlerszene. Ein Interview mit Jennifer Allen, Chefredakteurin des Magazins frieze d/e.
Ulrich Horn legt dar, wieso das Spaßwahlkampfmotto Currywurst ist SPD so irritiert: Sowas kann sich heute nicht mehr jeder leisten.
Und während ich mir die Frage stelle: Hauptsache man redet drüber? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Tilmann Prüfer nimmt das Konzept der Piratenpartei, alles basisdemokratisch, d.i. nur durch Mehrheitsentscheidungen, zu erfassen, auseinander:
Dass ein Einzelner die Interessen vieler vertreten kann, können die Piraten nicht glauben. Denn das würde bedeuten, dass es einen gemeinsamen Willen gäbe und richtige Lösungen. An beides glauben die Piraten nicht. Für sie gibt es kein gesellschaftliches Interesse mehr, nur viele Einzelinteressen.
ix hat die zweite Ausgabe der wired gelesen und ist zufriedener als bei der ersten.
Ein Anonymous-Hacker hat sich durch ein Foto der Brüste seiner Freundin verraten. Das hatte er mit seinem iPhone auf Twitter veröffentlicht ohne daran zu denken, dass er mit der Foto-Datei zusätzlich Daten veröffentlicht, die direkt zu seiner Haustür führen. (via)
Und während ich mir die Frage stelle: Dämmert den Piraten bald was? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Im Zusammenhang mit der Schassung des KP-Funktionärs Bo Xilai beleuchtete man bei der ftd die Instrumentalisierung von Mikorblogs durch die chinesische Führung.
Der Europäische Gerichtshof hat geurteilt, dass das Inzestverbot nicht gegen die Menschenrechte verstößt. Aber es hilft niemandem, meint man bei der ZEIT.
In Trier bereitet man sich auf die Ausstellung des Heiligen Rocks vor.
Beim fluter befasst man sich mit dem Hipster-Hype.
Die taz beschäftigt sich mit Nazi-Hiphop.
Und während ich mir die Frage stelle: Wie haben die vor 2000 Jahren Klamotten hinbekommen, die so lange halten? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Beim Spiralteppich meint man, das ganze Gezerre ums Urheberrecht könnte die Kultur des Aufnehmens von Musik letzen Endes begraben.
Fefe hat da mal wieder einen glasklaren Fall von Notwehr.
Heute startet die Aktion alle-gegen-bild.de, die sich gegen das Vorhaben der Bildzeitung richtet, zum Irgendwasjubiläum am 23. Juni in jeden deutschen Briefkasten eine Bildzeitung zu stopfen. Sieht ganz hübsch aus.
Und während ich mir die Frage stelle: Schaffe ich es wohl selber, so einen Aufkleber an meinen Briefkasten zu kleben? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Es frühlingt allüberall. Besonders gut zu sehen in Bonn.
Der Kauf von Instagramm in Höhe von 1 Mrd. Dollar geschah nicht wegen der so gewonnenen Funktion eines Fotoprogramms, sondern um an mehr Handy-Daten der Benutzer zu kommen, meint Dan Rowinski. Apropos 1 Mrd. Dollar – soviel hat Microsoft gerade für AOL-Patente gelatzt.
Damit mal zu den Kurzmeldungen: Gesine Lötzsch tritt als Vorsitzende der Linkspartei zurück. Ab Mitte März gibt es in Deutschland mit der “116 117″ eine einheitliche Notfallrufnummer für ärztliche Bereitschaftsdienste. In aktuellen Umfragen ist die Piratenpartei mit 13% Zustimmung drittstärkste Partei. Jemand wird verklagt, weil jemand anderes an seine Facebook-Pinnwand ein urheberrechtlich geschütztes Bild veröffentlicht hat.
Und während ich mir die Frage stelle: Ob sich Lötzsch jetzt endlich mal von den Linken erholt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Und schwupss ist schon wieder letzter Ostertag für dieses Jahr. Irgendwie hat man aber eher das Gefühl von Abschied als von Neuanfang, man kehrt ja wieder in den Alltag zurück. Geschrieben wird trotzdem im Internet, deswegen lesen wir, dass
Markus Kompa sich mit dem merkwürdigen Verhalten der Zeitungen auf die Umfragen- und Wahlerfolge der Piratenpartei auseinandersetzt und meint, je höher der NRW-Wahlerfolg der Partei, desto deutlicher das Zeichen, dass Zeitungsverlage an politischer Einflussvermögen einbüßen.
Ulrich Horn erfreut mit einem bissigen Artikel zur immer noch nicht ganz in die Vollen gehenden NRW-CDU. Dabei fällt mir ein weiteres Mal auf, wie seicht dagegen der im letzten Wahlkampf so bedeutende Wir-in-NRW-Blog daher kommt und wie stark Journalisten dem Bereich der politischen Bloggosphäre die Messlatte anzeigen. Man selbst schreibt gar nicht mehr so viel zu Politik wie früher, einfach weil die Lücke, die bislang da war, besser geschlossen wird.
Es ist aber auch nicht nur die Piratenpartei, die den Qualitätsverfall der Medien zu spüren bekommt, auch Günter Grass wiederfährt eine bedauerliche Medieninterpretation, meint man beim Spiegelblog. Es ist vergleichsweise erhellend, wie Avi Primor mit der Angelegenheit bei den Tagesthemen umgeht. Zuvor hatte die Berliner Zeitung Primor interviewt.
Da passt es irgendwie, wenn Chris Anderson, Chef der amerikanischen WIRED, sagt, der Großteil der Zeitungen habe mit Journalismus gar nichts mehr zu tun.
Und während ich mir die Frage stelle: Ist Propaganda die Antwort der Verleger auf die Zeitungskrise? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Bei der Klatschkritik ist man auf Suche nach Killerbakterien in den bunten Seiten.
In Sachsen hat der dortige Landtag ein NPD-Mitglied in einen NSU-Ausschuss gewählt – mit deutlich mehr Stimmen als die NPD selbst hat.
Eigentlich ist der NRW-Landtagswahlkampf ja schon angelaufen, aber auf dem im letzten Wahlkampf so brisanten Wir-in-NRW-Blog bleibt es ruhig. Dabei fällt das CDU-Wahlkampf-Resümee von Ulrich Horn bislang alles andere als aufbauend aus.
Anne Will und kann nicht, Teil 587…
Und während ich mir die Frage stelle: Wann schreien die ersten in der FDP eigentlich nach Westerwelle als Retter? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Was waren das noch für Zeiten, als so eine Meldung noch für einen Skandal sorgte: Dioxin in Eiern in NRW entdeckt.
Ulrich Horn sieht im Vorgehen der NRW-FDP eine möglicherweise länger geplante Inszenierung.
Thomas Hornauer zieht vor Stefan Niggemeier den Schwanz ein. Hauptsache mal mit Anwalt Kohle eingefordert haben.
Und während ich mir die Frage stelle: Sollte man als Blogger nicht gleich einen Anwalt einstellen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Gestern lief in der ARD “Der Sturz. Honeckers Ende”, ein Film um ein Interview mit Margot Honecker, die immer noch nicht wahr haben will, dass die DDR qua Unrechtsstaat gescheitert ist, sondern meint, er sei von fremden Mächten gestürzt worden. Mein weiß ja gar nicht, wenn man sich mit Margot Honecker befasst, ob man argumentativ auf das, was sie sagt eingehen soll, oder Mitleid haben soll oder irritiert über ihre die Tragödien anderer verachtende, stehengebliebene Ansichten sein soll, und ist es unterm Strich alles. Im Osten des Landes fragt man sich dabei auch, ob ein solches Interview nicht die Sympathieen für die DDR nährt. Man kann das eine aber nicht ohne das andere haben. Die Debatte über den Unrechtsstaat DDR ist noch nicht, aber sicher irgendwann beendet. Der Kern ist hierbei, dass die DDR nicht als dem Kapitalismus gegenüberstehender Sozialismus Unrechtsstaat ist, sondern sie war ein Unrechtsstaat, weil es keine Gewaltenteilung gab, was den Einzelnen Menschen dem Staat gegenüber zur völligen Machtlosigkeit, selbst was seine Menschenrechte angeht, verurteilte.
Whitney Houstons als Comback gedachter und als Farewall anlaufender, letzter Film ist angelaufen.
Stefan Niggemeier irritiert, wie beim Handelsblatt dank Verbreitung von Hektik Fehler kaschiert werden.
Und während ich mir die Frage stelle: Ist der Sozialismus ernsthaft noch etwas anderes als vergangener Staatsirrgang? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
