Lesezeichen vom 11.01.2018

  • SPD-Landtagsabgeordneter Sundermann stellt Kleine … – "Sundermann hat laut Mitteilung außerdem danach gefragt, ob die Landesregierung überlegt, die Kohleregion Ibbenbüren noch nachträglich in den Prozess einzubeziehen oder einen separaten Prozess für die Kohleregion Ibbenbüren anzustoßen."<br>
  • Ausstellung in Ibbenbüren zeigt Leid von Fettleibigen – "<br><br>
    Das Adipositas-Zentrum des Klinikums Ibbenbüren weist zu seinem 10-jährigen Jubiläum mit einer Fotoausstellung auf die Ausgrenzung von fettleibigen Menschen hin. Jeder vierte Erwachsene in Deutschland gilt inzwischen als adipös. 1,4 Millionen Menschen sind schwer adipös. Sie weisen bereits mehrere Nebenerkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck auf."<br>
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Donots – Lauter als Bomben

Die Donots legen ihre zweite Langspielplatte auf deutscher Sprache auf. Und dabei kommen sie auf das zurück, was sie richtig gut können: Mainstreamige, aber nicht anbiedernde Texte, schöne Melodien zum Mitgröhlen und ein paar Schnapsideen obendrauf. Geht doch!

1. Geschichten vom Boden Rockiger, schneller Auftakt, bei dem nicht verraten wird, was den die Geschichten beinhalten. Aber das kommt dann vielleicht noch.
2. Keiner kommt hier lebend raus Nein, nicht der Song von 2raumwohnung, etwas punkiger, gleiche Eingenommenheit von dem Spruch. Rockt aber.

3. Rauschen (Auf jeder Frequenz) Hier besprochen.
4. Aschesammeln Melodischer Beziehungskram im rockingen 80er Sound.
5. Alle Zeit der Welt Den Text vergessen wir mal, aber musikalisch ist das ein echter Hinhörer.
6. Whatever Forever Melodie und Gesang stimmen bei diesem Stück viel besser überein, und hey, die Donots erinnern sich an ihre alte Kunst Schnipsel zu verwerten, sehr sympathisch. Nehmt euch’n Keks.

7. Das Dorf war L.A. Laggenbeck? Guido singt diesen Song. Mehr davon.
8. Eine letzte letzte Runde Hier besprochen.
9. Gegenwindsurfen Wieder ein melodischer Kracher mit stimmlicher Unterstützung.
10. Apollo Creed Hier passt alles: Text, Musik und Tempo.
11. Der Trick mit dem Fliegen Rockige, kurze Nummer, die auf’s Singen baut.
12. Das alles brauch ich jetzt Gut, den brauchten wir jetzt nicht: Ein Background-Chor gestützter Um-sich-selbst-Dreher.
13. Heute Pläne, morgen Konfetti Baut wieder richtigerweise auf die musikalischen Qualitäten der Band. Text – ja, ist dabei.
14. Piano Mortale Zauberhaft – perfekt, wenn Guido den gesungen hätte. Und dann vielleicht mehr auf rustikalem Balkanpop.
15. Schablonika Girmondis Sie scheuen sich nicht vor seichter Popmusik, nicht vor ausgefallerem Texten, warum auch.
16. Ösel aus Nürnberg hat Geburtstag Hab ich nicht verstanden, macht aber auch nichts.
Präsentiert haben die Jungs das Album heute Nacht auf einem Parkplatz in Köln – so viel zu bekloppten Ideen:

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Der Tierschützer

Tiere in menschlicher Obhut, das ist nicht immer eine friedvolle Angelegenheit. Ich spreche hierüber mit dem Kreisbeauftragten zur Tierbefreiung, Herrn Dr. Rob Inhood. Herr Inhood, um welche Tiere geht es Ihnen?
Ja, nun. Die Tiere fragt zunächst einmal niemand, in welcher Umgebung sie leben wollen. Da werden Rollen aufoktroyiert, die das Seelenleben der Viecher massivst beeinträchtigen, und da müssen wir eingreifen.

Sie haben schon einige Tiere aus Haushalten herausgeholt und in die Freiheit entlassen. Das Leben in der Natur birgt aber doch einige Gefahren, mit denen Haustiere gar nicht klar kommen können.

Sicher, sicher, aber ich frage Sie: Was soll so ein Wellensittich in Bockraden? Können Sie mir das mal verraten? Hohe Luftfeuchtigkeit, zugig, wenig Sonne. Das hält doch kein Sittich aus. Den konnten wir dann letzte Woche gut im Sonnenstudio am Aasee unterbringen. Da ist er nah an den Wellen und arbeitet da jetzt an der Rezeption.

Nicht nur kleine Zweibeiner rufen Sie auf den Plan, auch größere Tiere bekommen ihre Aufmerksamkeit.

Neulich mussten wir eine Kuhfamilie aus Mettingen befreien, das ging nicht anders. Die Bauern da haben so einen fürchterlich unverständliches Platt gesprochen, das konnten die Tiere nicht anne Ohren haben. Die stehen jetzt in Recke, da wird deutlich weniger gesabbelt. Worüber auch.

Nicht jeder bringt Verständnis auf für dieses Eingreifen in bestehende Lebensverhältnisse. Viele Tierhalter kritisieren einen unsensiblen Umgang mit der Thematik.

Ja, gut, man kann es nicht allen Recht machen. Aber da die Tiere nicht klagen können, muss sich halt jemand für sie einsetzen. Die Besitzer umziehen zu lassen wäre dann auch einfach zu aufwendig.

Herr Dr. Inhood, vielen Dank für das Gespräch.

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