Gut, inzwischen ist Sonnenalle schon recht häufig im Fernsehen zu sehen gewesen, aber für alle, die nochmal frei nach Laune reinschauen wollen:
Wi wohnen up dat tiefste Land. Af un to verirrt sick een Zeitungsutdrager naor usen Hoff. Af un to …
Is dat mööglich dat de Utdrager van de Blättkens emmer Godesdags de Blättken brengt, wie bi usen Opa inne Siedlung? De Sünndagsblättken van Ossenbrügge mutt de Utdrager nech brengen, daor sünt so veele Rechtschriebungsfehler in, awer de Blättken “Mien Sünndag” will ik wohl hebben!
fragt Ulrich Horn in seinem Blog angesichts der geplanten Erhöhung der Landtagsabgeordnetenbezüge um 1,1 Mio. €:
Röttgen und Wittke haben erst kürzlich betont, die Hauptstoßrichtung der CDU gegen die rot-grüne Minderheitsregierung ziele auf deren Schulden- und Verschwendungspolitik. Mit dem geplanten Rollgriff in die Landeskasse zugunsten der Abgeordneten ist CDU-Fraktionschef Laumann dabei, Röttgen und seine Vorgabe zu diskreditieren. Falls die CDU-Fraktion Laumann folgt und der Diätenerhöhung zustimmt, werden Röttgen, Wittke, Laumann und der Rest der NRW-CDU die Schuldenpolitik der Landesregierung nicht mehr glaubhaft attackieren können.
120000€ im Jahr für Hinterbänkler, das ist schon irgendwie erklärungsbedürftig.
Tja, schon merkwürdig: Entweder bin ich blind oder Nazis kommen in meinem Umfeld eben nicht vor. Aber ich verkehre in Westfalen und im Rheinland und offenbar sind die Nazis da nur eine Straßenecke entfernt. Daneben wundert mich, dass es immer noch so eine stark ausgebreitete Bereitschaft gibt, sich anbrüllen zu lassen und dieses Anbrüllen als ausgesprochene Wahrheit anzuerkennen, nur weil man selbst dabei den Verstand ausschalten kann. Ansonsten bräuchte ja niemand brüllen.
Ja, und die Verwendung des Volksbegriffs, die verwundert mich auch: Einerseits wird sie nicht als Ausweis der Landeszugehörigkeit genommen, sondern als rassistisch, d.i. als pseudo-naturbegründeter Aberglaube. Konkret will das natürlich auch niemand ausführen, weil es thematisch so dümmlich ist.Und andererseits ist dieses Deutschvolkding doch nur die Selbstetikettierung: Ich armes Würstchen muss mich gegen die böse, sich ausbreitende Einwanderungsmacht wehren. Qui bono? Leute wie Reitz, die das Brüllen zu ihrer finanzierten Hauptbeschäftigung machen können.
Heb ik just in de Blatt gelesen. De Geldgever von die alte Magnus-Land heb de Bauantrag stellen.
De Lüür solln Wiehnachten nächst Joar dor schon inkopen künnen. Bin ik ja mal gespannt. Hätt de Stadt ja ook een Parkplatz van maken künnen oder een Park. Givt ja nich veel Grön in Büren. Äwer wat solln we in Büren met noch eenem Elektronikmarkt? Inne Nordstadt-Arkaden soll toch ook een Elektronikmarkt hen. Macht Büren jetzt in Elektronik, wo we toch so veele Ladenhannel met Plünnen heb?
Ik gä nu inne Köken, Eten koken en överlegen, ob ik nich ook noch een Plünnenhandel upmoken tu.
Heb ich doch grad in Kiekkassen up WDR Lokaalzeit usen Börgermester gesehn. War irgendwas vonne Küsel in Büren oder so. Mit die Kunst up die Küsel, de Koh in Laggenbeke, de Küsel up de Küsel in Büren anne Autobahn un so.
Ik konnte dat nich so verfolgen, de Katten rannten durch die Stube. Musste ik vor die Döör setten und dann was die Börgermester schon wieder wech.
Wat wollte de Börgermester nur inne Kiekkassen?
Ik heb ja nix voor die Kunst up de Küsel, kan ik met die Trecker nich mehr drüber fahrn. Aber wat ik noch vertellen wullt, Fotos vonne irgendwelche Hunde (heb ik noch inne Kiekkassen mitkriegen) af so un irgendwelche Reklaom, find ik nich so toll. Dann schon lieber die Kunst up de Küsel!
Früher, ja früher war das wohl nett. Der Mann kam von der Arbeit nach Hause, die Frau brachte das Essen und ein Bier. Gut, nun muss man dazu sagen: Für einige hatte sich das zu einvernehmlich gestaltet. Den Frauen wurde alles verboten, Entfaltung gab es nicht, klassische Aufgaben wurden auf sie abgewälzt und die Hand rutschte auch hier und da aus. Da musste was gegen getan werden und das ist auch gut so.
Nur teuer. Teuer ist das auch. In den USA ist denen das nun zu teuer. Da möchten sie die ausgerutschten Hände zuhause wieder straffrei machen, weil das so schön Verfahrenskosten einspart. Die haben da wohl gut was zu tun vor Gericht mit ausgerutschte Hände. An sich eine schöne Idee, nur das Thema ist doch wohl verkehrt.
Aber Trinken am Steuer wäre was anderes. Da sitzt man ja nur alleine vorne vor. Man spart Verfahrenskosten, Taxi-Kosten und die Kosten für Teigrollen, die die Alte auf unsereinem Schädel dauernd zerdeppert, wenn der Taxifahrer auf die glorreiche Idee kommt, nachts noch zu schellen. Man müsste nur den Gegenverkehr immer sperren und die Bäume am Wegesrand fällen, wodurch Gärtnerarbeitskosten gesenkt werden. Dann wäre doch alles tutti.
