… mit stolzen 296.000€. Glück­wun­sch, Herr Hille!

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Das Buch wird veris­sen als Schnittmuster­bo­gen­lit­er­atur für Frauen­lit­er­atur, was ich schon eine sehr witzige For­mulierung finde. Hat mich dann aber auch kom­plett davon abge­hal­ten, mal reinzuschauen — auch wenn die Autorin Klas­siker der Sow­jetlit­er­atur her­vorge­bracht hat.

IVZ hat ihre Ver­anstal­tung Meine ver­net­zte Welt in Wort und Ton online gestellt. Und jetzt kann sich jeder bestätigt fühlen, bezweifelt hat, dass aus der Ver­anstal­tung ohne genaues Thema irgen­det­was rauskom­men würde.

Hätte man früher mit Pfer­dewa­genbe­sitzern eine Podi­ums­diskus­sion zur Ein­führung des Auto­mo­bils gemacht, es wäre wohl unge­fähr so ein Schmus raus­gekom­men: Da wird dem Briefeschreiben gehuldigt, beklagt, dass Leute in Region­al­bah­nen zu wenig aus den Fen­ster schauen, und dass der Emp­fang von diesem Inter­net auf dem Schaf­berg nicht gut funk­tion­iert. Und, ach ja, das Inter­net wird Dig­i­tale Welt genannt, da waren Kreative am Werk.

Dass der dauer­begeis­terte Ref­er­ent mit seiner Behaup­tung, 2,4 Mio. Men­schen seien 2013 online gewe­sen sind, genauso haarscharf daneben liegt wie mit der Behaup­tung, kein anderes Land als China habe mehr als 1,1 Mrd. Ein­wohner — so genau will das nie­mand wis­sen.

Es war eine Ver­anstal­tung, bei denen die betagten Zuhörer als Kulisse für Video- und Zeitungs­beiträge über Leute, die mal wieder vor bun­ten Plakatwän­den ste­hen woll­ten, dienen soll­ten. Ganz toll. Von sowas brauchen wir unbe­d­ingt mehr von.

POPCORN! Da bas­tel ich ger­ade den Wiki-Eintrag zu Met­rickz zusam­men und stolpere über einen Antrag auf einst­weilige Ver­fü­gung, den er gegen Daniel K. angestrebt hat. Let­zterer solle Met­rickz nicht mehr gottver­dammter Lügner nen­nen. Der Richter hat daraufhin sich wohl die Musik von Met­rickz ange­hört und dann den Antrag abgelehnt, weil der Sprachge­brauch unter Antragssteller und Antrags­geg­ner üblich sei. Haha­ha­ha­ha­haha.

Hoeneß, das ist bei der WN Chef­sache (heute in der WN, Link folgt).

kein Jour­nal­ist hat in diesen Tagen mit Uli Hoeneß gesprochen. Die Suche nach Motiven für seinen plöt­zlichen Entschluss, ins Gefäng­nis zu gehen, sind und bleiben daher reine Speku­la­tion.

Zumin­d­est für Jour­nal­is­ten, denen ent­gan­gen ist, dass Uli Hoeneß seine Moti­va­tion selbst erk­lärt hat:

Nach Gesprächen mit meiner Fam­i­lie habe ich mich entschlossen, das Urteil des Landgerichts München II in meiner Steuerangele­gen­heit anzunehmen. Ich habe meine Anwälte beauf­tragt, nicht dage­gen in Revi­sion zu gehen. Das entspricht meinem Ver­ständ­nis von Anstand, Hal­tung und per­sön­licher Ver­ant­wor­tung. Steuer­hin­terziehung war der Fehler meines Lebens. Den Kon­se­quen­zen dieses Fehlers stelle ich mich.

Vom Spekulieren möchte Tie­mann aber dann doch nicht die Fin­ger lassen:

Gän­zlich unbeant­wortet näm­lich ist bis­lang die Frage nach der Herkunft der dreis­tel­li­gen Mil­lio­nen­be­träge, die ihn erst in den Spekulations- und Betrugswahnsinn getrieben haben.

Das Geld ist schuld. Nu wis­sen wir’s.

Hoeneß […] ver­di­ent kein Mitleid, wohl aber Respekt.

Wofür nochmal? Dafür, dass er ins Gefäng­nis geht und sich nicht zuhause ver­schanzt?

Ganz neu in dieser Ecke des Inter­nets ist ab sofort das Ibbtown Wiki mit möglicher­weise infor­ma­tiven Wis­sensar­tikeln aus dem Teck­len­burger Land. Wir fan­gen an mit den Stadtwerken Teck­len­burger Land. Jeder darf mit­machen und allen Lesern: Gute Unter­hal­tung!

Die Ban­di­dos haben offen­bar die alte Gast­stätte über­nom­men, die vor etwas mehr als einem Jahr von Gremium MC gemietet wor­den war. Schon damals wun­derte sich ein IVZ-Leser, wie sich eine solch kleine Gruppe so ein Objekt für wenige Tre­f­fen finanziell leis­ten könne. Obwohl in Graven­horst gele­gen, nennt man die Gast­stätte nun Hangaround Chap­ter Wild Bunch MC Ibben­büren.

Vor 5 Jahren sind zwei Ban­di­dos für einen Mord an einem Laggen­becker Geschäfts­mann, der zu den Hells Angels gehörte, zu lebenslänglicher Haft verurteilt wor­den.

So ein State­ment muss man sich auch erst ein­mal trauen. Da räumt Gas-Gerd vor Kurzem noch ein, das Völk­er­recht gebrochen und im Umkehrschluss einen Angriff­skrieg betrieben zu haben, was gegen den Zwei-plus-Vier-Vertrag ver­stößt, und gestern haut man bei der SPD raus:

Als dem Frieden verpflichtete Partei hat die SPD stets in ihrer Außen­poli­tik auf die Prinzip­ien der Entspan­nung, des Dialoges und der Zusam­me­nar­beit gesetzt, um Kon­fronta­tio­nen zu entschär­fen und Wege für eine friedliche Kon­flik­tlö­sung zu öff­nen.

Sie merken es wirk­lich nicht.

POPCORN! Der Stadt­sportver­band ver­weigert dem Taiji Dao & Qi Gong-Verein die Auf­nahme mit der untauglichen Begrün­dung, dass der Verein keine Jugen­dar­beit vor­weisen könne. Und dann hat man dieses Kri­terium zur Auf­nahme eines Vere­ins nicht ein­mal in der eige­nen Satzung ste­hen, wie pein­lich ist das denn? Allerd­ings soll der SSV laut Satzung selbst die Jugen­dar­beit fördern, offen­bar bei Vere­inen wie dem Taiji Dao & Qi Gong-Verein. Kommt man dem wirk­lich nach? Und der Vor­wurf der fehlen­den Gemein­nützigkeit ist auch ver­pufft oder wie?

Son­der­lich wil­lens, die Angele­gen­heit passend zur in zwei Wochen stat­tfind­en­den Vol­lver­sam­lung beizule­gen, ist man auch nicht, man möchte es lieber ins kom­mende Jahr ver­schieben. Mal ganz abge­se­hen davon, dass andere SSV-Mitglieder ob dieser ange­blichen Mit­glied­spflicht ins Schwitzen ger­aten kön­nen: Rein rechtlich beg­ibt sich der SSV da ger­ade auf dünnes Eis.

Wusste ich auch nicht, dass das gemacht wird: Komiker Bauer Schulte-Brömmelkamp hat für das Ermessen von Face­book zu viel auf anderen Seiten kom­men­tiert und ist nun ein­fach mal ges­perrt wor­den.

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