Ich kann mir nicht helfen, dieser Dezember ist immer noch so ein gefühlter Herbst. Ich habe noch keinen Baum aufgestellt und noch keine Weihnachtsgeschenke gekauft. Aber so langsam sollte man sich vielleicht mal eingrooven, sonst kommen die Feiertage doch zu überraschend.
Daran werden sich die Geister scheiden: Matze Reim covert Last Christmas. Bei mir hat der Matze ja Narrenfreiheit, meine erste CD war die Reim. Aber ich verstehe auch jeden, der bei folgendem der Grünkohl vom Kaffeetrinken hochkommt .
Wi wohnen up dat tiefste Land. Af un to verirrt sick een Zeitungsutdrager naor usen Hoff. Af un to …
Is dat mööglich dat de Utdrager van de Blättkens emmer Godesdags de Blättken brengt, wie bi usen Opa inne Siedlung? De Sünndagsblättken van Ossenbrügge mutt de Utdrager nech brengen, daor sünt so veele Rechtschriebungsfehler in, awer de Blättken “Mien Sünndag” will ik wohl hebben!
fragt Ulrich Horn in seinem Blog angesichts der geplanten Erhöhung der Landtagsabgeordnetenbezüge um 1,1 Mio. €:
Röttgen und Wittke haben erst kürzlich betont, die Hauptstoßrichtung der CDU gegen die rot-grüne Minderheitsregierung ziele auf deren Schulden- und Verschwendungspolitik. Mit dem geplanten Rollgriff in die Landeskasse zugunsten der Abgeordneten ist CDU-Fraktionschef Laumann dabei, Röttgen und seine Vorgabe zu diskreditieren. Falls die CDU-Fraktion Laumann folgt und der Diätenerhöhung zustimmt, werden Röttgen, Wittke, Laumann und der Rest der NRW-CDU die Schuldenpolitik der Landesregierung nicht mehr glaubhaft attackieren können.
120000€ im Jahr für Hinterbänkler, das ist schon irgendwie erklärungsbedürftig.
Tja, schon merkwürdig: Entweder bin ich blind oder Nazis kommen in meinem Umfeld eben nicht vor. Aber ich verkehre in Westfalen und im Rheinland und offenbar sind die Nazis da nur eine Straßenecke entfernt. Daneben wundert mich, dass es immer noch so eine stark ausgebreitete Bereitschaft gibt, sich anbrüllen zu lassen und dieses Anbrüllen als ausgesprochene Wahrheit anzuerkennen, nur weil man selbst dabei den Verstand ausschalten kann. Ansonsten bräuchte ja niemand brüllen.
Ja, und die Verwendung des Volksbegriffs, die verwundert mich auch: Einerseits wird sie nicht als Ausweis der Landeszugehörigkeit genommen, sondern als rassistisch, d.i. als pseudo-naturbegründeter Aberglaube. Konkret will das natürlich auch niemand ausführen, weil es thematisch so dümmlich ist.Und andererseits ist dieses Deutschvolkding doch nur die Selbstetikettierung: Ich armes Würstchen muss mich gegen die böse, sich ausbreitende Einwanderungsmacht wehren. Qui bono? Leute wie Reitz, die das Brüllen zu ihrer finanzierten Hauptbeschäftigung machen können.
Heb ik just in de Blatt gelesen. De Geldgever von die alte Magnus-Land heb de Bauantrag stellen.
De Lüür solln Wiehnachten nächst Joar dor schon inkopen künnen. Bin ik ja mal gespannt. Hätt de Stadt ja ook een Parkplatz van maken künnen oder een Park. Givt ja nich veel Grön in Büren. Äwer wat solln we in Büren met noch eenem Elektronikmarkt? Inne Nordstadt-Arkaden soll toch ook een Elektronikmarkt hen. Macht Büren jetzt in Elektronik, wo we toch so veele Ladenhannel met Plünnen heb?
Ik gä nu inne Köken, Eten koken en överlegen, ob ik nich ook noch een Plünnenhandel upmoken tu.