Twitter raus und rein

Momentan sind wir hier angesichts des Wetters und privater Angelegenheiten eher in einer Art Sommerpause. So fiel es eher zufällig auf, dass unser Twitter-Zugang gesperrt wurde. Auf ein verärgertes „Wieso sperrt ihr grundlos den Zugang?“ kam ein „Entschuldigung, es sah halt nach einer Verletzung unserer Regeln aus“:

Twitter verfügt über automatische Systeme zum Finden und Entfernen automatischer Spam-Accounts. Scheinbar wurde dein Account versehentlich Opfer einer dieser Spamgruppen. Das passiert manchmal, wenn ein Account automatisiertes Verhalten zeigt und dadurch gegen die Twitter Regeln verstößt (https://twitter.com/rules).

Es ist zwar so, dass der Zugang automatisch mit Nachrichten befüllt wird, aber das scheint den Regeln auch nicht zu widersprechen.

Es zeigt sich, dass man sehr schnell, ohne Begründung und ohne überzeugende Erklärung gerade bei Twitter gesperrt werden kann. Man sollte nicht zu sehr sein Herz an diesen Dienst hängen.

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Lesezeichen vom 10.07.2018

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Neu im Bücherschrank (171): Kochen mit dem Blubb

Da ist wohl diese Rubrik etwas vernachlässigt worden. Machen wir weiter mit einem Kochbuch, das der Skurillität wegen im Bücherschrank war und als Schrottgeschenk herhalten sollte, was sich dann aber doch nie ergab. Ein so genanntes Kochbuch für Spinat eines bestimmten Herstellers, dargeboten von der damaligen Werbetrulla ohne ersthafte Gourmetambitionen. Nachkochen für Wagemutige.

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“Die gut bezahlten Polit-Bürokraten der EU haben etwas auf den Weg gebracht”

Unser Fachblatt für Nichtfakenewsberichterstattung („Unsere 15 Lokal- und über 30 Mantelredakteure recherchieren sorgfältig, überprüfen die Nachrichtenquellen und hinterfragen Informationen.“) kümmert sich gerade um die Änderungen, die sich durch die DSGVO für Unternehmen ergeben und das klingt dann so:

EU-Datenschutzgrundverordnung tritt am 25. Mai in Deutschland in Kraft

Schon falsch: Die Verordnung ist bereits 2016 in Kraft getreten, sie findet lediglich ab dem 25. Mai unmittelbar für Unternehmen und Privatleute Anwendung. Richtig wirr wird es bei den Tipps für Unternehmen:

Daten auf allen Rechnern, Festplatten etc. müssen geschützt und gesichert werden. Das gilt sowohl vor Fremdzugriff wie auch Datenverlust, z.B. auch durch Brand oder Einbruch/Diebstahl.

Es geht nur um personenbezogene Daten, das schließt Speichermedien aus, auf denen keine solche Daten erhoben werden.

Verliert also ein angestellter einen USB-Stick,

hat er zunächst einmal nur einen USB-Stick verloren.

Kennwortsicherheit ist ein großes Thema. Und Chefs, die erlauben, dass Angestellte ihr Passwort auf der Schreibtischmappe notieren, können schon mal Rücklagen fürs Bußgeld bilden.

Nee, is klar. So stellt man sich das also bei der IVZ vor: Irgendeine Zeichenkombination steht auf der Schreibtischmappe – Zack! Bußgeld!

Firmen müssen über Berechtigungssysteme nachdenken: Muss jeder Mitarbeiter mit allen Daten arbeiten? Was wird wo und für wen zugänglich gespeichert?

Haben sie das vorher nicht getan?

Virenschutz/Firewall müssen up to date sein.
E-Mails müssen verschlüsselt werden…

Es müssen nicht alle E-Mails verschlüsselt werden, nur die mit personenbezogenen Daten. Das mussten sie allerdings vorher schon.

Es geht bei der Datenschutzgrundverordnung irgendwie um Datenschutz – insofern hat der Autor recht. Gerade für Medienunternehmen ist die DSGVO eine Herausforderung im Detail. Hoffentlich gibt es bei der IVZ noch Leute, die sich besser auskennen.

 

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