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POL-ST: Ibbenbüren, Einbruch in Einfamilienhaus, unbekannte Täter flüchten https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43526/4816882 #Polizeimeldung

 
Podcast: Sprechzeit Kultur

Ibbenbürener Podcast haben wohl die Eigenschaft etwas verquerer Titel, aber nun ist der Kulturcast endlich online: Sprechzeit Kultur startet gleich mit zwei Folgen. In der ersten Folge interviewt Martin Löcherbach die Drehbuchautorin und Filmregisseurin Katrin Gebbe. In der zweiten Folge erzählt Vera Mascarin vom Appollo-Kino etwas zur aktuellen Lage der Schauhäuser. Es folgen Interviews mit Colette Droux vom France-Treff, Stadtbücherei-Leiterin Dagmar Schnittker und Musikschulleiter Peter Nagy.

Technisch hervorragend, wegen der Sachthemen sollte man sich einfach etwas Zeit nehmen, ist dies eine willkommene Bereicherung für den Sektor. Der Podcast findet sich bei Apple Podcasts, Spotify und lässt sich als Feed abbonieren.

 
Kostenloses digitales Abo der Stadtbücherei

Ab sofort und für 3 Monate gibt es bei der Stadtbücherei Ibbenbüren ein kostenloses digitales Abo, mit dem man Hörbücher, E-Books und Zeitungen ausleihen kann. Formular ausfüllen und abgeben oder einfach per E-Mail Kontakt aufnehmen.

 
POL-ST: Nachtrag zur Meldung "Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person" https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43526/4790954 #Polizeimeldung

 
Jammerabo

Ein Abonnement der IVZ kostet ab Juli stolze 43,90€. Und woran liegt es?

\[quote\]Die Preisanpassung in schwierigen Zeiten ist vornehmlich reduzierten Werbemärkten und der Umsetzung des Mindestlohngesetzes geschuldet. \[/quote\]

Die heulen seit 5 Jahren darüber, dass sie die Zeitungsboten vernünftig bezahlen müssen und dass, obwohl

\[quote\]Zur Sicherung der bundesweiten Versorgung mit Presseerzeugnissen für alle Haushalte – in Stadt und Land gleichermaßen – (...) bei Minijobs von Zeitungszustellerinnen und Zeitungszustellern der Beitrag zur Rentenversicherung, den die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu tragen haben, befristet für die Dauer von fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2022, von 15 auf fünf Prozent abgesenkt\[/quote\] wird. Das spart 45€ im Monat pro Zeitungsaussteller.


#Abonnement #IVZ

 
Stefan Holtkötter - Landgericht

An Münsterland-Krimis gibt es ja inzwischen eine Vielzahl. Auch der geborene Münsterländer und Wahl-Berliner Stefan Holtkötter möchte in diesem Fahrwasser mitschwimmen: Ein Student wird auf dem Bahnhof der fiktiven münsterländischen Stadt Gertenbeck zusammengeschlagen und getötet. Es kommt zur Gerichtsverhandlung. Doch Zweifel an den vermuteten Tätern wachsen und so wird die Geschichte aus der Sicht des Opfers und des zuständigen Kriminalkommissars aufgearbeitet.

Die Geschichte ist sprachlich nicht schlecht erzählt, krankt allerdings an fehlender Spannung und ausbleibendem Tiefgang, den vorhersehbaren Wendungen und der unverständlichen Auflösung. Man hätte auch die Ortsnamen an Trier anpassen können und es einen Trierer-Land-Krimi betiteln können. Ein Formatkrimi wie ein durchschnittlicher Tatort.

Ein Interview mit dem Autor gibt es bei http://litborken.wordpress.com/2012/12/02/stefan-holtkotter-es-passiert-doch-eine-menge-im-munsterland/" target="_blank">litBorken. Und wem's gefällt: Im September kommt der nächste Krimi des Autors.


#Münsterland-Krimi #Stefan Holtkötter

 
Jürgen Kehrer: Wilsberg und die Wiedertäufer

Über den aktuellen Kehrer-Krimi blieb mir ja wenig Positives zu sagen, das konnte ich mir quasi für einen älteren aufsparen: Wilsberg und die Wiedertäufer ist vom Anfang der Krimiserie her gesehen der bislang beste Wilsberg-Krimi in Buchform.

Eine Gruppe von der Katholischen Kirche sich gedemütigt Fühlender begeht Anschläge zu Motiven der Wiedertäufer. Wilsberg schliddert bei der Aufklärung des Falles in die Gruppendynamik hinein so dass SPOILERALARM er auch der Liebe wegen sich vor Gericht wieder sieht und in Folge dessen privat vor dem Nichts steht.

Ein wenig Lokalkolorit, etwas Liebesanbändelei, ein bisschen Lokalhistorie mit Fußnoten, ein angeschlagener Held und tatsächlich so etwas wie Spannung zum Finale, das Buch den Leser bei der Stange haltend interessant zu Ende erzählt wird - was will man mehr von einem Provinzkrimi?
#Jürgen Kehrer #Wilsberg

 
Jürgen Kehrer: Wilsberg und die Wiedertäufer

Über den aktuellen Kehrer-Krimi blieb mir ja wenig Positives zu sagen, das konnte ich mir quasi für einen älteren aufsparen: Wilsberg und die Wiedertäufer ist vom Anfang der Krimiserie her gesehen der bislang beste Wilsberg-Krimi in Buchform.

Eine Gruppe von der Katholischen Kirche sich gedemütigt Fühlender begeht Anschläge zu Motiven der Wiedertäufer. Wilsberg schliddert bei der Aufklärung des Falles in die Gruppendynamik hinein so dass SPOILERALARM er auch der Liebe wegen sich vor Gericht wieder sieht und in Folge dessen privat vor dem Nichts steht.

Ein wenig Lokalkolorit, etwas Liebesanbändelei, ein bisschen Lokalhistorie mit Fußnoten, ein angeschlagener Held und tatsächlich so etwas wie Spannung zum Finale, das Buch den Leser bei der Stange haltend interessant zu Ende erzählt wird - was will man mehr von einem Provinzkrimi?
#Jürgen Kehrer #Wilsberg

 
Jürgen Kehrer: Münsterland ist abgebrannt

Bild/Foto Ganz schön verdienstvoll, wie Jürgen Kehrer, der Erfinder der Wilsberg-Reihe im ZDF, das Münsterland in den Blickpunkt der deutschen Kriminalliteratur rückt. Münsterland ist abgebrannt ist der Auftakt einer neuen Münsterlandkrimireihe und kommt schon mal näher in unserer Richtung als andere Münsterlandkrimis.

Der Plot ist eine Biopiraterie-Geschichte zwischen Nordwalde, Altenberge, Spitzbergen, Münster und Lengerich. Dass der milionenschwere Besitzer eines Unternehmens aus Lengerich auch in Lengerich wohnt, kommt mir zwar etwas merkwürdig vor, aber lassen wir das der dichterischen Freiheit. Dass die dauergeile Asiatin ausgerechnet aus dem chinesischen Dörfchen kommt, das in der Geschichte eine wesentliche Rolle spielt, dann aber so gar nichts mit der Geschichte zu tun hat - etwas irritierend. Dass im Altenheim das Maikäfer-flieg-Lied in einer Zeile zu "Münsterland ist abgebrannt" umgedichtet wird, ich mag's mir nicht vorstellen.

An den besten Stellen ist dies ein Regionalkrimi, der sich sprachlich und inhaltlich von anderen Repräsentanten seines Genres wohltuend abhebt, an schlechteren eine uninspirierte Aneinanderreihung von Hauptsätzen, die den Leser aus der Geschichte reißen. Für trübe Sommerregentage aber eine willkommene Abwechslung, nicht nur für Leute aus der Region.


#Bastian Matt #Jürgen Kehrer #Münsterland-Krimi #Wilsberg

 
Stefan Holtkötter - Landgericht

An Münsterland-Krimis gibt es ja inzwischen eine Vielzahl. Auch der geborene Münsterländer und Wahl-Berliner Stefan Holtkötter möchte in diesem Fahrwasser mitschwimmen: Ein Student wird auf dem Bahnhof der fiktiven münsterländischen Stadt Gertenbeck zusammengeschlagen und getötet. Es kommt zur Gerichtsverhandlung. Doch Zweifel an den vermuteten Tätern wachsen und so wird die Geschichte aus der Sicht des Opfers und des zuständigen Kriminalkommissars aufgearbeitet.

Die Geschichte ist sprachlich nicht schlecht erzählt, krankt allerdings an fehlender Spannung und ausbleibendem Tiefgang, den vorhersehbaren Wendungen und der unverständlichen Auflösung. Man hätte auch die Ortsnamen an Trier anpassen können und es einen Trierer-Land-Krimi betiteln können. Ein Formatkrimi wie ein durchschnittlicher Tatort.

Ein Interview mit dem Autor gibt es bei http://litborken.wordpress.com/2012/12/02/stefan-holtkotter-es-passiert-doch-eine-menge-im-munsterland/" target="_blank">litBorken. Und wem's gefällt: Im September kommt der nächste Krimi des Autors.


#Münsterland-Krimi

 
Sabine Schulze Gronover - Todgeweiht im Münsterland

Bild/Foto Ja, Sie ahnen es schon, wir sind bei der Trash-Literatur unter den Münsterlandkrimis gelandet:

Todgeweiht im Münsterland ist die wirre, logikstrotzende Geschichte um einen Lektor, dem eine Dahergelaufene zuraunt, er werde gleich sterben, was er vertrauensvoll hinterherrendend erst einmal glaubt, dann wird er fast erschossen, was seine Begleitung belustigend findet, und eine Familienmordgeschichte gilt es auch noch zu lösen. Das allesamt ist albern, metaphernüberladen („Der einzige Ausgang war uns versperrt. Es gab noch zwei völlig verstaubte kleine Fenster, die höhninsch auf uns herabzublicken schienen, denn mit gefesselten Händen gab es keine Möglichkeit, diese Oberlichter zu erreichen.“) geschrieben und nimmt sich zu ernst, als dass es als Trash schon wieder gut wäre. Und das Münsterland wird auch nur namedroppend verwendet. Naja, immerhin wird hier nicht versucht, fernsehformatig für Unterhaltung zu sorgen.

Allerdings fehlt der Autorin genau das, was dem Roman (Leseprobe) fehlt: Ein vernünftiger Lektor.


#Münsterland-Krimi

 
POL-ST: Emsdetten, Ibbenbüren, Rheine, Vorweihnachtszeit: Taschendiebe unterwegs, Tipps, wie man sich schützt https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43526/4782377 #Polizeimeldung

 
Jürgen Kehrer — Wilsberg 7 & 8. Das Kappensteinprojekt | Das Schapdettenvirus

Ja, ich wunderte mich schon mal, ob der Qualität der Vorlage der ZDF-Serie, auch der Band Das Kappensteinprojekt ist ungeneim angestaubt und hat mit dem Flair der Serie nicht viel gemein. Hier ist der Titelheld unter Politikern forschend und sexuell aktiv.
Beim Band Das Schapdettenvirus hatte ich die unnötige Hoffnung, man könnte Passendes zur aktuellen Pandamiezeit geben - Pustekuchen. Ansonsten spannungslos und nicht überzeugend.
#Wilsberg

 
POL-ST: Ibbenbüren, 82-jährige E-Bike-Fahrerin schwer verletzt https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43526/4777614 #Polizeimeldung

 
Donots - Eine letzte letzte Runde

Auf dem Weg, irgendwann mal wie die Toten Hosen zu klingen, darf bei diesem Vorboten des zweiten deutschsprachigen Albums Guido mal singen, und schon klingt der Gesangspart weniger gepresst und melodischer - wenn auch der Text an Belang- und Inspirationslosigkeit nichts zu wünschen übrig lässt.
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#Donots

 
Donots - Lauter als Bomben

Die Donots legen ihre zweite Langspielplatte auf deutscher Sprache auf. Und dabei kommen sie auf das zurück, was sie richtig gut können: Mainstreamige, aber nicht anbiedernde Texte, schöne Melodien zum Mitgröhlen und ein paar Schnapsideen obendrauf. Geht doch!

1. Geschichten vom Boden Rockiger, schneller Auftakt, bei dem nicht verraten wird, was den die Geschichten beinhalten. Aber das kommt dann vielleicht noch.
2. Keiner kommt hier lebend raus Nein, nicht der Song von 2raumwohnung, etwas punkiger, gleiche Eingenommenheit von dem Spruch. Rockt aber.
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3. Rauschen (Auf jeder Frequenz) Hier besprochen.
4. Aschesammeln Melodischer Beziehungskram im rockingen 80er Sound.
5. Alle Zeit der Welt Den Text vergessen wir mal, aber musikalisch ist das ein echter Hinhörer.
6. Whatever Forever Melodie und Gesang stimmen bei diesem Stück viel besser überein, und hey, die Donots erinnern sich an ihre alte Kunst Schnipsel zu verwerten, sehr sympathisch. Nehmt euch'n Keks.
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7. Das Dorf war L.A. Laggenbeck? Guido singt diesen Song. Mehr davon.
8. Eine letzte letzte Runde Hier besprochen.
9. Gegenwindsurfen Wieder ein melodischer Kracher mit stimmlicher Unterstützung.
10. Apollo Creed Hier passt alles: Text, Musik und Tempo.
11. Der Trick mit dem Fliegen Rockige, kurze Nummer, die auf's Singen baut.
12. Das alles brauch ich jetzt Gut, den brauchten wir jetzt nicht: Ein Background-Chor gestützter Um-sich-selbst-Dreher.
13. Heute Pläne, morgen Konfetti Baut wieder richtigerweise auf die musikalischen Qualitäten der Band. Text - ja, ist dabei.
14. Piano Mortale Zauberhaft - perfekt, wenn Guido den gesungen hätte. Und dann vielleicht mehr auf rustikalem Balkanpop.
15. Schablonika Girmondis Sie scheuen sich nicht vor seichter Popmusik, nicht vor ausgefallerem Texten, warum auch.
16. Ösel aus Nürnberg hat Geburtstag Hab ich nicht verstanden, macht aber auch nichts.
Präsentiert haben die Jungs das Album heute Nacht auf einem Parkplatz in Köln - so viel zu bekloppten Ideen:
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#Donots

 
Die Ärzte - We are the romance

Ein Vorab-Ärzte-Cover mit Christian Steiffen und den Donots, kann man sich angucken:

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#Christian Steiffen #Donots

 
Podcast: Reingerannt · The Samba Dampf

Endlich mal ein neuer Podcast aus Ibbenbüren. Guido Knollmann, Philipp Meyer-Wien und Johan Grimstein quasseln munter drauf los und fabrizieren eine Mischung aus witzigen Anekdoten, losen Gedankenspielen, die mal mehr ("Eintopfdiele", das kennt nicht mal Google), mal weniger funktionieren, und etwas Leerlauf, was aber für Labercasts typisch ist. Es ist technisch sehr gut umgesetzt, soll heißen alle sind sehr gut verständlich, haben ein passendes Sprechtempo und ergänzen sich ungemein gut, was bei vielen Podcasts mit mehr als zwei Personen ein Zuhörproblem ist.

Die Rubrik, in der denkwürdige Anekdoten aus der Vergangenheit dargestellt werden, finde ich so interessant wie wichtig, da meiner Wahrnehmung nach genau solche Geschichten irgendwann verloren gehen, wenn sie nicht irgendwie festgehalten werden. Und die wachsen auch nicht nach, dafür waren die letzten zwanzig Jahre des letzten Jahrtausends doch sehr stilgebend in Ibbenbüren.

Alles in allem vom Feinsten, vielleicht weniger den eigenen Kram anlachen, wenn die Kritik dann mal gestattet sei. Eine ungemeine Hörempfehlung.
#Podcast

 
Fragen zum Aaseebad

Der Aaseebad-Betriebsleiter Chris Thannheiser regt auf Instagram an, Fragen zum Aaseebad an sein Team zu stellen. Das wird sicher auch über deren Internetseite gehen.

 
Fragen zum Aaseebad

Der Aaseebad-Betriebsleiter Chris Thannheiser regt auf Instagram an, Fragen zum Aaseebad an sein Team zu stellen. Das wird sicher auch über deren Internetseite gehen.

 
Fragen zum Aaseebad

Der Aaseebad-Betriebsleiter Chris Thannheiser regt auf Instagram an, Fragen zum Aaseebad an sein Team zu stellen. Das wird sicher auch über deren Internetseite gehen.

 
POL-ST: Ibbenbüren-Bockraden, zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43526/4735821 #Polizeimeldung

 
IVZ als E-Paper-Abo

Oh, still und heimlich, leis' und sacht hat die IVZ ein E-Paper-Abo-Angebot aufgemacht. 24,90€ sollen zwei Zugänge für ein E-Paper im Monat kosten, das wären 12,45€ für einen Zugang.

Ein doch schon ganz gutes, konkurrenzfähiges Angebot kann man da nur sagen, wenn nicht, ja, wenn nicht, nein dazu erst später.

 
Neustart der IVZ-Seite

Beim Lokalblatt will man wieder einmal alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen. Auf einer neu gestalteten Internetseite samt App kann man sowas tun:

\[quote\]Personalisierung: Passen Sie den Inhalt auf der Startseite und in den Ressorts mithilfe von Filtern nach Ihren Interessen an - dauerhaft oder für nur einen Website-Besuch.

Sie können eine persönliche Merkliste mit Artikeln befüllen, die Sie später (noch einmal) lesen möchten.

Eine ansprechende Darstellung von Texten und multimedialen Inhalten in einem neuen, modernen Design.

Die wichtigsten aktuellen Themen sehen Sie auf der Startseite prominent präsentiert mit Informationen über Thema, Ort und Autor auf den ersten Blick. \[/quote\]

Und unsere Texte beinhalten prominente Buchstaben aus Funk und Fernsehen. Hm, das sollten doch irgendwie auch die Themenwelten bieten, die damit wohl gescheitert sind, und nun versuchen sie dasselbe in grün auf der Hauptseite.

\[quote\]Sie haben die Möglichkeit, einzelne Fotos in den Fotostrecken zu bewerten.

Ein Profilbereich gibt Ihnen einen Überblick über Ihre persönlichen (Login-) Daten und über Informationen zu Ihrem Abonnement.\[/quote\]

Wahnsinn. Die hauen aber einen raus. Na gut. Wieso steht in der Zeitung denn nicht, was das kosten soll? So viel Angst vor den eigenen Ansprüchen? Die NOZ verkauft sowas für 6,90€, die WN für 9,90€. Und wenn man auf dieser Seite mal die Werbebanner freischaltet, sieht man, dass das wohl 14,90€ kosten soll.

\[quote\]Die Entwicklung der Webseite basiert auf einer zeitgemäßen technischen Infrastruktur und beinhaltet alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen für Herausgeber und Nutzer*innen.\[/quote\]

Tja, da hätte ich was zu sagen, tue ich aber erst später. Und so ein Angebot ist wirklich ein adequater Aufmacher eines Lokalteils? Ich lasse lieber den Herrn des Hauses sprechen:

\[quote\]Viele finden ihre Inhalte wertvoll, weil sie interessieren sollen, und nicht, weil sie wirklich nachgefragt werden …\[/quote\]


#IVZ
#ivz

 
R.i.p. IVZ-Themenwelten

Gestern noch geunkt, dass das neue Angebot der IVZ der Tod der IVZ-Themenwelten bedeuten musste, heute kommt per Banner auf der Seite der Themenwelten die Bestätigung: Seit 2015 offiziell angedacht, 2017 ins Leben gerufen, ist nach nicht einmal drei Jahren am 7. Oktober Schluss mit der Seite, an der bei der IVZ Jobs gehangen haben sollen, wenn man dem Geschäftsführer glaubt:

\[quote\]„Euer monatlicher Gehaltsscheck hängt davon ab, dass dieses Projekt erfolgreich ist.”\[/quote\]

Schon 2017 wunderte ich mich:

\[quote\]Seit Wochen rätseln diejenigen in Ibbenbüren, die es interessiert, was die IVZ mit der neuen Internetseite überhaupt will\[/quote\]

Man konnte damit zwar bundesweit bei Medienschaffenden Interesse wecken, aber daheim juckte es dann doch kaum jemanden, einzelne Lokalteile für 3€ lesen zu können.

Der Geschäftsführer träumte,

\[quote\]„dass die Leute eine Nähe zum Produkt entwickeln können, so dass sie irgendwann nicht anders können, als dafür zu bezahlen. Kluge Köpfe bei Microsoft haben das schon vor vielen Jahren erkannt. Heute möchte niemand auf Windows verzichten. Wenn ich diesen Punkt auch mit den ‚Themenwelten‘ erreichen könnte, dann haben wir gewonnen.“\[/quote\]

Ihr habt verloren. Fefe beschreibt die Marktstrategie von Microsoft "Nähe zum Produkt entwickeln" übrigens so:

\[quote\]Softwareentwicklung ist heutzutage darauf optimiert, möglichst schnell ein möglichst beschissenes Produkt auf den Markt zu rotzen, und dann die Kunden in den Lock-In zu zwingen und ihnen für die "Wartung" über die Jahre die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Das Modell, dass man den Leuten ein gutes Produkt verkauft, das keine Wartung braucht, gibt es gar nicht mehr.\[/quote\]

Insofern ist ja alles gut gelaufen.
#IVZ
#ivz