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Zitate für Dummies (26)

Schon wieder so ein fast richtiger Literaturbezug in der Zitatecke der IVZ:

\[quote\]„Ein jeder hat seine eigene Art, glücklich zu sein, und niemand darf verlangen, dass man es in der seinigen tue.“

Heinrich von Kleist (1777 - 1811), deutscher Dramatiker, Novellist, Bühnenschriftsteller und Erzähler\[/quote\]

Tue? Glücklich sein tun? Kleist hat es besser formuliert:

\[quote\]Ein jeder hat seine eigne Art, glücklich zu sein, und niemand darf verlangen, daß man es in der seinigen sein soll.\[/quote\]





#IVZ #Zitat

 
Gerechtes Netz

Falls sich jemand gewundert hat, weswegen immer noch so große Anzeigen der Kampagne gerechtes-netz.eu in der IVZ erscheinen, wo doch der Bund der deutschen Zeitungsverleger (BDZV) und der Bund deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) damit nichts mehr zu tun haben wollen, nachdem die Strategie hinter der Kampagne bekannt wurde: Die IVZ ist Mitglied im Verband deutscher Lokalzeitungen (VDL), und da hat man den Schuss wohl noch nicht gehört.

Und was bezweckt diese Bällewerbung?

\[quote\]Zugleich gilt es mittelbar Rechtspolitiker auf nationaler und europäischer Ebene, aber auch Beamte und Richter, die Entscheidungen und Urteile gegen die fünf Digitalmonopolisten Google, Facebook, Amazon, Apple und Microsoft zu treffen haben, zu ertüchtigen.\[/quote\]

Zum Glück haben die Lokalzeitungen noch Innocence in Danger mit im Boot, da kann gar nichts mehr schief gehen. Im Grunde können Facebook und Google jetzt einpacken, das war's.

 
Zitate für Dummies (25)

Wann begann es eigentlich in der IVZ mit den falschen Zitaten? Genau genommen startete es am 29. Januar 2001, denn schon der erste Versuch ging fehl:

\[quote\]Zäh: Wo die Pferde versagen, schaffen es die Esel.

Johannes XXIII., Papst (1881-1963)\[/quote\]

So etwas ähnliches hat Papst Johannes XXIII. in der Tat gesagt, nur handelte es sich um ein Zitat des religiösen Dichters Teofilo Folengo und lautet:

\[quote\]Ubi deficiunt equi, trottant aselli.\[/quote\]

Das bedeutet übersetzt: "Wenn es an Pferden mangelt, trotten die kleinen Esel." Der Papst wollte mit diesem Zitat nicht andeuten, dass er selbst zäher war als diejenigen, die eigentlich an seiner Stelle hätten Papst werden sollen, sondern dass er zweite Wahl war.
#IVZ
#ivz

 
Autorennamen

Das Thema, dass niemand beim Lokalblatt mehr Korrektur zu lesen scheint, gab es ja schon des öfteren hier. Da sind oft Leser geneigt auszuhelfen. Und so las man online, eine Schülerin

\[quote\]las aus Hans-Peter Richters „Damals war es friedlich“.\[/quote\]

Der Satz führte einen Leser zum Kommentar, der den Autornamen und den Buchtitel korrigiert wiedergab:

\[quote\]Hallo Frau ..., der Roman von Hans Peter Richter heißt "Damals war es Friedrich". Viele Grüße\[/quote\]

Man dankte dem Korrekturleser und ließ drucken:

\[quote\]las aus Hans-Peter Richters „Damals war es Friedrich“.\[/quote\]

Beim nächsten Mal einfach noch intensiver vorkauen. Denn selbst bei so einem Zaunpfahlwink kommt man nicht auf die Idee, den anderen Literaturbezug im Text zu untersuchen:



\[quote\]Eindrücklich schilderte auch die Autobiografie „Ich bin ein Stern“ von Inge Auerbach, gelesen von Richard Frank, die Ereignisse und das Gefühl des Ausgeliefertseins der Betroffenen.\[/quote\]



Die Dame heißt Inge Auerbacher.

#IVZ
#ivz

 
Autorennamen

Das Thema, dass niemand beim Lokalblatt mehr Korrektur zu lesen scheint, gab es ja schon des öfteren hier. Da sind oft Leser geneigt auszuhelfen. Und so las man online, eine Schülerin

\[quote\]las aus Hans-Peter Richters „Damals war es friedlich“.\[/quote\]

Der Satz führte einen Leser zum Kommentar, der den Autornamen und den Buchtitel korrigiert wiedergab:

\[quote\]Hallo Frau ..., der Roman von Hans Peter Richter heißt "Damals war es Friedrich". Viele Grüße\[/quote\]

Man dankte dem Korrekturleser und ließ drucken:

\[quote\]las aus Hans-Peter Richters „Damals war es Friedrich“.\[/quote\]

Beim nächsten Mal einfach noch intensiver vorkauen. Denn selbst bei so einem Zaunpfahlwink kommt man nicht auf die Idee, den anderen Literaturbezug im Text zu untersuchen:



\[quote\]Eindrücklich schilderte auch die Autobiografie „Ich bin ein Stern“ von Inge Auerbach, gelesen von Richard Frank, die Ereignisse und das Gefühl des Ausgeliefertseins der Betroffenen.\[/quote\]



Die Dame heißt Inge Auerbacher.

 
POL-ST: Pressebericht der KPB Steinfurt f?r Sonntag, den 10.11.2019 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43526/4435749 #Polizeimeldung

 
Zitate für Dummies (25)

Wann begann es eigentlich in der IVZ mit den falschen Zitaten? Genau genommen startete es am 29. Januar 2001, denn schon der erste Versuch ging fehl:

\[quote\]Zäh: Wo die Pferde versagen, schaffen es die Esel.

Johannes XXIII., Papst (1881-1963)\[/quote\]

So etwas ähnliches hat Papst Johannes XXIII. in der Tat gesagt, nur handelte es sich um ein Zitat des religiösen Dichters Teofilo Folengo und lautet:

\[quote\]Ubi deficiunt equi, trottant aselli.\[/quote\]

Das bedeutet übersetzt: "Wenn es an Pferden mangelt, trotten die kleinen Esel." Der Papst wollte mit diesem Zitat nicht andeuten, dass er selbst zäher war als diejenigen, die eigentlich an seiner Stelle hätten Papst werden sollen, sondern dass er zweite Wahl war.

 
Zitate für Dummies (25)

Wann begann es eigentlich in der IVZ mit den falschen Zitaten? Genau genommen startete es am 29. Januar 2001, denn schon der erste Versuch ging fehl:

\[quote\]Zäh: Wo die Pferde versagen, schaffen es die Esel.

Johannes XXIII., Papst (1881-1963)\[/quote\]

So etwas ähnliches hat Papst Johannes XXIII. in der Tat gesagt, nur handelte es sich um ein Zitat des religiösn Dichters Teofilo Folengo und lautet:

\[quote\]Ubi deficiunt equi, trottant aselli.\[/quote\]

Das bedeutet übersetzt: "Wenn es an Pferden mangelt, trotten die kleinen Esel." Der Papst wollte mit diesem Zitat nicht andeuten, dass er selbst zäher war als diejenigen, die eigentlich an seiner Stelle hätten Papst werden sollen, sondern dass er zweite Wahl war.

 
Die Sage vom Heidenturm | Halloween Special 2019 https://www.youtube.com/watch?v=dkFfx6EYkYw #Kanal-4

 
Die Sage vom Heidenturm | Halloween Special 2019 https://www.youtube.com/watch?v=dkFfx6EYkYw #Kanal-4

 
Ibbenbüren und die Entscheidung über das Batterieforschungszentrum

Paul Munzinger bei der Süddeutschen Zeitung hält fest, wie die Entscheidung, ein neus Batterieforschungszentrum nach Münster zu vergeben, zustande gekommen ist.
\[quote\]Die Gründungskommission ist gescheitert, entscheiden muss die Politik - in Person von Herbert Zeisel aus dem BMBF, der ein mögliches Votum durch ihn pro Münster zuvor als "nicht kommunizierbar" bezeichnet hatte. Zeisel erwägt, das Verfahren abzubrechen und neu aufzusetzen. Doch das würde wertvolle Zeit kosten. Er führt deshalb drei "zusätzliche" Aspekte ein, die das BMBF heute nicht als neue Kriterien verstanden wissen will, sondern als Verfeinerung der bestehenden. Sie lauten: Kompetenz der beteiligten Köpfe, volkswirtschaftlicher Nutzen, ökologischer Ansatz. Die Bewerber erhalten nicht mehr die Gelegenheit zu reagieren. In allen drei Bereichen liegt Münster vorne, entscheidet Zeisel noch am selben Tag. Einer der Trümpfe: das Recycling-Konzept in Ibbenbüren. \[/quote\]
Zusätzliche Aspekte als Verfeinerung bestehender Kriterien ist also etwas Kommunizierbares. Man lernt ja nie aus.

Auch bei der Tagesschau kommt man um kritische Töne nicht umhin:

\[quote\]Aus weiteren internen Unterlagen, die das Forschungsministerium mittlerweile gegenüber Bundestagsabgeordneten offengelegt hat, geht hervor, dass es aus Berlin auch regen Kontakt zum Wissenschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen gegeben hat. Die Zusammensetzung der Gründungskommission oder auch genauere Angaben zu nötigen Gebäudeflächen - der Bewerber Münster bekommt im Gegensatz zu anderen stets schnell Informationen im noch laufenden Verfahren.

(...) "Wenn sich die im Raum stehenden Vorwürfe bestätigen, worauf alles hindeutet, ist Karliczek als Bundesforschungsministerin nicht mehr tragbar", sagte Susanne Eisenmann, Spitzenkandidatin der CDU in Baden-Württemberg, in einem Interview mit der "Stuttgarter Zeitung".\[/quote\]



#Anja Karliczek
#anja

 
Ibbenbüren und die Entscheidung über das Batterieforschungszentrum

Paul Munzinger bei der Süddeutschen Zeitung hält fest, wie die Entscheidung, ein neus Batterieforschungszentrum nach Münster zu vergeben, zustande gekommen ist.
\[quote\]Die Gründungskommission ist gescheitert, entscheiden muss die Politik - in Person von Herbert Zeisel aus dem BMBF, der ein mögliches Votum durch ihn pro Münster zuvor als "nicht kommunizierbar" bezeichnet hatte. Zeisel erwägt, das Verfahren abzubrechen und neu aufzusetzen. Doch das würde wertvolle Zeit kosten. Er führt deshalb drei "zusätzliche" Aspekte ein, die das BMBF heute nicht als neue Kriterien verstanden wissen will, sondern als Verfeinerung der bestehenden. Sie lauten: Kompetenz der beteiligten Köpfe, volkswirtschaftlicher Nutzen, ökologischer Ansatz. Die Bewerber erhalten nicht mehr die Gelegenheit zu reagieren. In allen drei Bereichen liegt Münster vorne, entscheidet Zeisel noch am selben Tag. Einer der Trümpfe: das Recycling-Konzept in Ibbenbüren. \[/quote\]
Zusätzliche Aspekte als Verfeinerung bestehender Kriterien ist also etwas Kommunizierbares. Man lernt ja nie aus.

#Anja Karliczek
#anja

 
Zitate für Dummies (24)

Heute mal:


\[quote\]
„Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige Menschen vollenden sie.“
Leonardo da Vinci (1452 – 1519), italienischer Universalkünstler\[/quote\]



Vielleicht ist das Ganze auch nur ein großes Projekt der IVZ, darauf hinzuweisen, dass man nicht jeden Satz aus dem Internet unhinterfragt weiterplappern soll. Richtigerweise ist das Zitat von Joseph Joubert:

\[quote\]Le génie commence les beaux ouvrages, mais le travail seul les achève.\[/quote\]



#IVZ #Zitat

 
Neues Design auf ibbenbüren.de

Fast 8 Jahre, nachdem sich die IVZ über die Seite erstmals öffentlich lustig gemacht hat, hat die Stadt eine neue Internetseite. Optisch hübsch, aber keine Anbindung an soziale Netzwerke, keine Feeds, versteckte Aktuelles-Seite, in der Handy-Ansicht schiebt sich alles irgendwie zusammen, durch die Übersetzungsfunktion werden unerlaubterweise Cookies gesetzt - die wichtigste Funktion ist die Suchfunktion. Man hätte die Seite auch wie vor 20 Jahren in HTML basteln können.

\[quote\]Dienstleistungsangebote der Stadt Ibbenbüren für Bürger deutlich nach vorne stellen, Nutzern dabei ein leichteres Zurechtfinden als bisher ermöglichen, mit schnellem Zugriff auf stark frequentierte Dienste und Themen: Diese Aufgabenstellung stand als Anforderung am Anfang der umfangreichen Umstrukturierung. \[/quote\]
Und unbedingt mehr plattes Verkaufsgerede an den Mann bringen.
\[quote\]Diese hat der städtischen Website nicht nur ein gänzlich anderes Aussehen beschert, sondern vor allem auch eine einfachere und somit schnellere Nutzbarkeit.\[/quote\]

Naja, wenn die Suche nicht mehr 13 Sekunden dauert, ist das ja schon mal ein Fortschritt. Aber immer dieses falsche Copy&Paste-Gesäusel:

\[quote\]
Wie viele andere Webseiten verwenden wir auch so genannte Cookies. Cookies sind kleine Textdateien, die von einem Webseitenserver auf Ihre Festplatte übertragen werden. Hierdurch erhalten wir automatisch bestimmte Daten wie z. B. IP-Adresse, verwendeter Browser, Betriebssystem über Ihren Computer und Ihre Verbindung zum Internet.

Cookies können nicht verwendet werden, um Programme zu starten oder Viren auf einen Computer zu übertragen. Anhand der in Cookies enthaltenen Informationen können wir Ihnen die Navigation erleichtern und die korrekte Anzeige unserer Webseiten ermöglichen.

In keinem Fall werden die von uns erfassten Daten an Dritte weitergegeben oder ohne Ihre Einwilligung eine Verknüpfung mit personenbezogenen Daten hergestellt.\[/quote\]

Einerseits setzt man so mit der Seite nicht Cookies ein, andererseits ist der letzte Satz schlicht falsch. Genauso wie:



\[quote\]Diese Website verwendet Google Maps, um geografische Informationen visuell darzustellen.\[/quote\]

Man nutzt OpenStreetMap. Mit so einem selbstgebastelten, nicht am Puls der Zeit bleibenden CMS bindet man sich allerdings völlig unnötig an eine einzelne Firma. Das kann problematisch und vergleichsweise teuer werden, wenn Änderungen anstehen, ohne dass Vorteile gegeben wären.

 
Neues Design auf ibbenbüren.de

Fast 8 Jahre, nachdem sich die IVZ über die Seite erstmals öffentlich lustig gemacht hat, hat die Stadt eine neue Internetseite. Optisch hübsch, aber keine Anbindung an soziale Netzwerke, keine Feeds, versteckte Aktuelles-Seite, in der Handy-Ansicht schiebt sich alles irgendwie zusammen, durch die Übersetzungsfunktion werden unerlaubterweise Cookies gesetzt - die wichtigste Funktion ist die Suchfunktion. Man hätte die Seite auch wie vor 20 Jahren in HTML basteln können.

\[quote\]Dienstleistungsangebote der Stadt Ibbenbüren für Bürger deutlich nach vorne stellen, Nutzern dabei ein leichteres Zurechtfinden als bisher ermöglichen, mit schnellem Zugriff auf stark frequentierte Dienste und Themen: Diese Aufgabenstellung stand als Anforderung am Anfang der umfangreichen Umstrukturierung. \[/quote\]
Und unbedingt mehr plattes Verkaufsgerede an den Mann bringen.
\[quote\]Diese hat der städtischen Website nicht nur ein gänzlich anderes Aussehen beschert, sondern vor allem auch eine einfachere und somit schnellere Nutzbarkeit.\[/quote\]

Naja, wenn die Suche nicht mehr 13 Sekunden dauert, ist das ja schon mal ein Fortschritt.

Mit so einem selbstgebastelten, nicht am Puls der Zeit bleibenden CMS bindet man sich allerdings völlig unnötig an eine einzelne Firma. Das kann problematisch und vergleichsweise teuer werden, wenn Änderungen anstehen, ohne dass Vorteile gegeben wären.