Datenschutz Komm' ins Fediverse! • Skip to main content

Search

Items tagged with: IVZ


 
Zitate für Dummies (41)

Bei der IVZ als Falschzitat jetzt in der Dauerschleife:

\[quote\]„Kunst kommt von Können. Käme es von Wollen, so hieße sie Wulst.“

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900), deutscher Philosoph\[/quote\]


#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (40)

\[quote\]„Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.“

Albert Einstein (1879 – 1955), war ein deutscher Physiker mit Schweizer und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft\[/quote\]

Das Forum Einstein hierzu:



\[quote\]Es ist nicht ausgeschlossen, dass Einstein diese Bemerkung tatsächlich gemacht hat. Wir haben allerdings keinen Nachweis dafür.\[/quote\]


#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (39)

20 Jahre Flaschzitate in der IVZ, allerherlichsten Glückwunsch zu dieser Copy&Paste-Errungenschaft:

\[quote\]"Wenn alles gegen dich zu laufen scheint, erinnere dich daran,dass das Flugzeug gegen den Wind abhebt, nicht mit ihm.“

Henry Ford (1863 – 1947), USA, gründete den Automobilhersteller Ford Motor Company\[/quote\]

Taucht als angebliches Zitat Fords überhaupt erst 1988 auf.
#IVZ #Zitat

 
Jammerabo

Ein Abonnement der IVZ kostet ab Juli stolze 43,90€. Und woran liegt es?

\[quote\]Die Preisanpassung in schwierigen Zeiten ist vornehmlich reduzierten Werbemärkten und der Umsetzung des Mindestlohngesetzes geschuldet. \[/quote\]

Die heulen seit 5 Jahren darüber, dass sie die Zeitungsboten vernünftig bezahlen müssen und dass, obwohl

\[quote\]Zur Sicherung der bundesweiten Versorgung mit Presseerzeugnissen für alle Haushalte – in Stadt und Land gleichermaßen – (...) bei Minijobs von Zeitungszustellerinnen und Zeitungszustellern der Beitrag zur Rentenversicherung, den die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu tragen haben, befristet für die Dauer von fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2022, von 15 auf fünf Prozent abgesenkt\[/quote\] wird. Das spart 45€ im Monat pro Zeitungsaussteller.


#Abonnement #IVZ

 
Neustart der IVZ-Seite

Beim Lokalblatt will man wieder einmal alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen. Auf einer neu gestalteten Internetseite samt App kann man sowas tun:

\[quote\]Personalisierung: Passen Sie den Inhalt auf der Startseite und in den Ressorts mithilfe von Filtern nach Ihren Interessen an - dauerhaft oder für nur einen Website-Besuch.

Sie können eine persönliche Merkliste mit Artikeln befüllen, die Sie später (noch einmal) lesen möchten.

Eine ansprechende Darstellung von Texten und multimedialen Inhalten in einem neuen, modernen Design.

Die wichtigsten aktuellen Themen sehen Sie auf der Startseite prominent präsentiert mit Informationen über Thema, Ort und Autor auf den ersten Blick. \[/quote\]

Und unsere Texte beinhalten prominente Buchstaben aus Funk und Fernsehen. Hm, das sollten doch irgendwie auch die Themenwelten bieten, die damit wohl gescheitert sind, und nun versuchen sie dasselbe in grün auf der Hauptseite.

\[quote\]Sie haben die Möglichkeit, einzelne Fotos in den Fotostrecken zu bewerten.

Ein Profilbereich gibt Ihnen einen Überblick über Ihre persönlichen (Login-) Daten und über Informationen zu Ihrem Abonnement.\[/quote\]

Wahnsinn. Die hauen aber einen raus. Na gut. Wieso steht in der Zeitung denn nicht, was das kosten soll? So viel Angst vor den eigenen Ansprüchen? Die NOZ verkauft sowas für 6,90€, die WN für 9,90€. Und wenn man auf dieser Seite mal die Werbebanner freischaltet, sieht man, dass das wohl 14,90€ kosten soll.

\[quote\]Die Entwicklung der Webseite basiert auf einer zeitgemäßen technischen Infrastruktur und beinhaltet alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen für Herausgeber und Nutzer*innen.\[/quote\]

Tja, da hätte ich was zu sagen, tue ich aber erst später. Und so ein Angebot ist wirklich ein adequater Aufmacher eines Lokalteils? Ich lasse lieber den Herrn des Hauses sprechen:

\[quote\]Viele finden ihre Inhalte wertvoll, weil sie interessieren sollen, und nicht, weil sie wirklich nachgefragt werden …\[/quote\]


#IVZ
#ivz

 
R.i.p. IVZ-Themenwelten

Gestern noch geunkt, dass das neue Angebot der IVZ der Tod der IVZ-Themenwelten bedeuten musste, heute kommt per Banner auf der Seite der Themenwelten die Bestätigung: Seit 2015 offiziell angedacht, 2017 ins Leben gerufen, ist nach nicht einmal drei Jahren am 7. Oktober Schluss mit der Seite, an der bei der IVZ Jobs gehangen haben sollen, wenn man dem Geschäftsführer glaubt:

\[quote\]„Euer monatlicher Gehaltsscheck hängt davon ab, dass dieses Projekt erfolgreich ist.”\[/quote\]

Schon 2017 wunderte ich mich:

\[quote\]Seit Wochen rätseln diejenigen in Ibbenbüren, die es interessiert, was die IVZ mit der neuen Internetseite überhaupt will\[/quote\]

Man konnte damit zwar bundesweit bei Medienschaffenden Interesse wecken, aber daheim juckte es dann doch kaum jemanden, einzelne Lokalteile für 3€ lesen zu können.

Der Geschäftsführer träumte,

\[quote\]„dass die Leute eine Nähe zum Produkt entwickeln können, so dass sie irgendwann nicht anders können, als dafür zu bezahlen. Kluge Köpfe bei Microsoft haben das schon vor vielen Jahren erkannt. Heute möchte niemand auf Windows verzichten. Wenn ich diesen Punkt auch mit den ‚Themenwelten‘ erreichen könnte, dann haben wir gewonnen.“\[/quote\]

Ihr habt verloren. Fefe beschreibt die Marktstrategie von Microsoft "Nähe zum Produkt entwickeln" übrigens so:

\[quote\]Softwareentwicklung ist heutzutage darauf optimiert, möglichst schnell ein möglichst beschissenes Produkt auf den Markt zu rotzen, und dann die Kunden in den Lock-In zu zwingen und ihnen für die "Wartung" über die Jahre die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Das Modell, dass man den Leuten ein gutes Produkt verkauft, das keine Wartung braucht, gibt es gar nicht mehr.\[/quote\]

Insofern ist ja alles gut gelaufen.
#IVZ
#ivz

 
Fakten sind kein Kinderspiel

Irgendwie auch merkwürdig, dass man beim Lokalblatt immer die Latte hochhängen möchte, wie hier in der heutigen Selbstbewerbung:

\[quote\]Fakten sind kein Kinderspiel!

Vertrauensvoll, gut recherchiert und auf Fakten basierend. Wir machen unsere Arbeit für dich transparent.\[/quote\]

Und passend dazu reißt man sie mit diesen Artikel dank der Überschrift:

\[quote\]„Kleine Tolle Knolle“ wird wegen Gesundheitsamt komplett abgesagt\[/quote\]

Die Veranstaltung wurde nicht wegen des Gesundheitsamtes abgesagt, sondern weil der Veranstalter die Bedingungen für eine solche Veranstaltungen nicht erfüllen konnten.


#IVZ
#ivz

 
Zitate für Dummies (37)

Zum zweiten Mal dabei: Der englische Dichterfürst mit

\[quote\]„Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.“

William Shakespeare (getauft 1564 – 1616), englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler\[/quote\]

Na, das war aber eine lange Taufe! Und was sagt der Zitatforschung-Blog dazu?



\[quote\]Die Zuschreibung dieses Zitats an William Shakespeare kann nur irrtümlich passiert sein.\[/quote\]






#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (36)

Ich hätte ja jetzt gedacht, Goethe wäre schon öfter in dieser nicht enden wollenden Reihe von Falschzitaten der IVZ vorgekommen, ist aber erst das zweite Mal:

\[quote\]„Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält.“

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), deutscher Dichter\[/quote\]



#IVZ #Zitat

 
Jammerabo

Ein Abonnement der IVZ kostet ab Juli stolze 43,90€. Und woran liegt es?

\[quote\]Die Preisanpassung in schwierigen Zeiten ist vornehmlich reduzierten Werbemärkten und der Umsetzung des Mindestlohngesetzes geschuldet. \[/quote\]

Die heulen seit 5 Jahren darüber, dass sie die Zeitungsboten vernünftig bezahlen müssen und dass, obwohl

\[quote\]Zur Sicherung der bundesweiten Versorgung mit Presseerzeugnissen für alle Haushalte – in Stadt und Land gleichermaßen – (...) bei Minijobs von Zeitungszustellerinnen und Zeitungszustellern der Beitrag zur Rentenversicherung, den die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu tragen haben, befristet für die Dauer von fünf Jahren bis zum 31. Dezember 2022, von 15 auf fünf Prozent abgesenkt\[/quote\] wird. Das spart 45€ im Monat pro Zeitungsaussteller.


#Abonnement #IVZ

 
Leser zahlen Werbung

Während man sich bei der IVZ noch ärgert, dass man nachts keine Schüler, die übrigens nicht vom Mindestlohngesetz erfasst werden, zum Zeitungsrumbringen losschicken kann, habe ich mich gestern noch gefragt, wieso man denn bei der IVZ überhaupt seit 2015 den Mindestlohn für Zeitungsbringer zahlt. Denn eigentlich hatte doch die Presseverlegerlobby erfolgreich ausgehandelt, dass man für Zeitungsbringer bis 2017 eben nicht den Mindestlohn zahlen muss. Versteht man bei der IVZ die Gesetzeslage nicht? \[quote\]Die Bundesregierung hat bereits zum 1. Januar 2015 die undifferenzierte Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes für nahezu alle Tätigkeiten und somit auch die Boten-Zustellung Ihrer IVZ eingeführt. (IVZ, 21.02.2015)\[/quote\] Abgesehen von der Fehlerhaftigkeit dieses Satzes, denn natürlich findet eine Differenzierung statt, wenn nicht alle Tätigkeiten gleich behandelt werden und ebenso natürlich hat die Bundesregierung nicht die Boten-Zustellung der IVZ eingeführt, ist das Satz schlicht falsch. Für die Zeitungszustellung per Boten wurde der Mindestlohn ja dank der Presseverlegerlobby gerade nicht eingeführt. Der Mindestlohn gilt allerdings dann für Zeitungsboten, wenn diese nicht bloß als Zeitungsboten, sondern auch als Zusteller von Post der Verlage und Werbematerialien unterwegs sind. Ohne Werbungs- und Postzustellung würde die IVZ nicht den Mindestlohn, den sie für die Tätigkeit eines Zeitungsboten eh für überhöht hält, zahlen müssen, sondern mehr als 2 € pro Stunde weniger. Dann hätte man der Preis eines Abos wohl zumindest nicht wegen den Zeitungsbringern erhöhen müssen. Zahlt der Zeitungsleser also nun mehr für sein Abo wegen der Werbung, die er mitfinanziert? Dann wäre ja der Artikel zur Abopreiserhöhung so etwas wie eine Irreführung des Lesers - freundlich ausgedrückt.
#Abonnement #IVZ

 
Zeit statt Leistung

Die Geschäftsführung der IVZ hat in der Samstagsausgabe auf Leserbriefe (s. Ernst Goldbeck) geantwortet, die sich mit der Erhöhung des IVZ-Abonnements wegen des Mindestlohns für Zeitungsboten beschäftigten. Man sehe sich in einem Dilemma, denn eigentlich wollte man sie wohl lieber nicht abdrucken, weil *husthuströchel*, doch das wäre gleichbedeutend damit, \[quote\]der freien Meinung in eigener Sache das Wort zu entziehen. \[/quote\] Welch heroischer Akt. Ich hätte ja jetzt gedacht, dass Dilemma bestünde darin, auf die diskreditierende Argumentation bezüglich des Mindestlohns für Zeitungsboten und der betroffenen Arbeitnehmer noch einen drauf zu setzen, aber sowas schafft man bei der Geschäftsführung der IVZ spielend. Die Quint-Essenz des Mindestlohns für Zeitungsboten bedeute wegen der Bezahlung nach Arbeitsstunden und nicht mehr nach Anzahl ausgetragener Zeitungen: \[quote\]Der Faktor "Zeit" ersetzt den Faktor "Leistung".\[/quote\] Wie kommt man nur auf so einen Stuss? Der Faktor Zeit ersetzt mitnichten den Faktor Leistung, denn das würde bedeuten, dass die Zeitungsboten keine Leistung mehr erbrächten. Der Mindestlohn setzt ein Stöckchenhochhalten einen Leistungsanreiz außer Kraft, durch den Leute, die bisher weniger als 8,50€ in der Stunde verdienten, noch mehr Stunden für wenig Geld arbeiteten bis sie auf einen Betrag kamen, der sie einigermaßen zufrieden stellt. Und das waren gemäß der IVZ-Darstellung Leute, die aus Spaß an der Freude nachts 4 Stunden Zeitungen ausgetragen haben, nicht weil sie das Geld dringend benötigen. Was arbeiten eigentlich die, die Geld dringend benötigen? Dabei ist dieser Leistungsanreiz gar nicht gänzlich weg. Man müsste nur Zeitungsboten das Angebot machen, mehr als den Mindestlohn verdienen zu können. Was für eine absurde Vorstellung. Andererseits: Erhöht wird der Lohn von 8,50€ eh irgendwann. Der IVZ jetzt aber zu unterstellen, \[quote\]die tägliche Leistung unserer eigenen Zeitungsboten nicht wertzuschätzen, ist abwegig.\[/quote\] Man drückt das eben nur nicht über die Bezahlung aus.
#Abonnement #Ernst Goldbeck #IVZ #Mindestlohn

 
Fake News (2)

Das ist natürlich auch großartig, das schmerzbefreite Sich-auf-die-Schultern-hauen, man selbst würde keine Fake News verbreiten, als Präludium für eine Aboerhöhung zu verbembeln:


\[quote\]Das Abonnement der IVZ wird zum 1. April 2017 um acht Cent pro Ausgabe teurer und kostet dann im Abonnement 38,90 Euro im Monat.\[/quote\]

Also 2€ im Monat mehr - für alle, die die Dramatik aushalten.

\[quote\]Neben der allgemeinen Preissteigerung für die technische Herstellung (Papier / Druck) ist vor allem die Umsetzung des Mindestlohngesetzes (Zeitungszustellung) Ursache für die erforderliche Preisanpassung.\[/quote\]

DANKE MERKEL! Leute fair bezahlen, wer konnte nur auf so einen Stuss kommen? Die Preiserhöhung hat natürlich nicht in erster Linie mit den seit Jahren anhaltend sinkenden Abo-Zahlen zu tun. Dann wäre die Meldung ja auch wieder Fake News, und sowas würde die IVZ ja nie machen. Da hätte man ja die Leser für besonders blöd verkauft.
#Abonnement #Fake News #IVZ

 
Mindestlohn für Zeitungsboten

Vor ein paar jahren wurde ein Bekannter von mir bei einer großen ostwestfälischen Zeitung eingestellt. Als erstes wurde ihm erzählt, dass er über alles schreiben könne - nur nicht über Zeitungsboten. Was hat es damit auf sich? Zeitungsboten sind seit Jahren weithin unterbezahlt und das ist auch seit Jahren kein großes Geheimnis - wenn man nicht gerade die Berichterstattung von Zeitungen zu Grunde legt, denn da kommt so ein Thema natürlich nicht vor. Der von der SPD vorangetriebene allgemeine Mindestlohn bringt nun die Zeitungsverlage, denen die faire Bezahlung von Zeitungsboten nie sonderlich am Herzen lag, in Bedrängnis: Wie soll man noch höhere Kosten auffangen, wenn man immer noch kein Geschäftsmodell für die Zukunft hat? Auch für die IVZ, die gerade erst den monatlichen Abo-Preis auf 32,90€ hochgeschraubt hat, womit der Monatspreis seit 2013 unterm Strich um 5€ gestiegen ist, dürfte dies keine einfache Aufgabe sein. Nun haben sich die Zeitungen wohl folgendes einfallen lassen: Einerseits betreiben sie Lobbyismus. Das sieht so aus, dass man den Richter Udo di Fabio ernsthaft öffentlich rumposaunen lässt, dass die Pressefreiheit in Deutschland in Gefahr geriete, wenn Zeitungsboten fair bezahlt würden. Andererseits wird versucht, das Gesetz zu umgehen, indem man Zeitungsboten vorschreiben möchte, wie viele Zeitungen er in der Stunde ausliefert, egal wie lange er tatsächlich braucht: \[quote\]Mathias Haubrok, Betriebsrat „Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird mit 5 km/h angenommen und bei den Steckzeiten ist es so, dass der Erstwurf mit 20 Sekunden und jeder weitere Wurf mit 5 Sekunden berechnet wird.“ KONTRASTE „Aber 5 km/h zum Laufen ist schon ganz schön sportlich!?“ Mathias Haubrok, Betriebsrat „Das ist schon ganz schön sportlich, ja.“\[/quote\] Vor allem bei Glätte, Kälte und Nässe.
#Abonnement #IVZ

 
Mindestlohngeheule

Die IVZ verliert im Jahr hunderte von Abos, erhöht im dritten Jahr in Folge den Preis des Abos, schiebt es dieses Jahr allerdings in diesem Jahr auf einen "einfachen Grund": Man muss Zeitungsbringer fair bezahlen. NEIN! DOCH! OH! Und jetzt heult man kräftig in die eigene Zeitung: \[quote\] Tageszeitungsverlage sind seit dem 1. Januar verpflichtet, die Zeitungszustellung vom Stücklohn - wie seit Jahrzehnten erfolgreich und zufriedenstellend praktiziert wurde - zum Stundenlohn umzustellen. Neben völlig aus dem Rahmen laufenden Dokumentationspflichten verursacht der gesetzliche Mindestlohn nun auch Personalengpässe [...]\[/quote\] Die müssen jetzt aufschreiben, wie lange ihre Mitarbeiter gearbeitet haben: NEIN! DOCH! OH! Bislang habe die IVZ einen Stücklohn bezahlt, \[quote\] der dem Aufwand und der Tätigkeit als Zuverdienst in einer zeitlich begrenzten Tätigkeit - nicht Beruf - entsprach. Die Preisanpassung entspricht dem Mehraufwand durch das Mindestlohngesetz.\[/quote\] Ernsthaft? Die IVZ braucht mehr als 440.000 220.000 € Mehreinnahmen im Jahr, nur um ihre Zeitungszusteller fair zu bezahlen? So krass waren die unterbezahlt?
#Abonnement #IVZ

 
Zitate für Dummies (35)

Oh, das ist neu. In der langen, langen Reihe der Falschzitate in der "Mehr Fakten"-IVZ hat das von heute


\[quote\]
„Kunst kommt von Können. Käme es von Wollen, so hieße sie Wulst.“

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 – 1900), deutscher Philosoph\[/quote\]



sogar einen Wikipedia-Eintrag als Falschzitat.
#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (34)

Mal ein mir neues Falschzitat heute in der IVZ:

\[quote\]Jeder ist ein Genie! Doch wenn Du einen Fisch danachbeurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird ersein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.“

Albert Einstein (1879 –1955), Physiker\[/quote\]

Auf dieser Seite gibt es weitere Zitate, die Einstein nie gesagt hat.


#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (33)

Das falschzitierende Rumgecopyundpaste geht heute in der IVZ munter weiter:

\[quote\]„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.“

Dietrich Bonhoeffer (1906 – 1945), lutherischer Theologe\[/quote\]



Nur im Original wird der eigentliche Gedanke deutlich:



\[quote\]Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines uns lieben Menschen ersetzen kann und man soll das auch garnicht versuchen; man muß es einfach aushalten und durchhalten; das klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich ein großer Trost; denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden. Es ist verkehrt, wenn man sagt, Gott füllt die Lücke aus; er füllt sie garnicht aus, sondern er hält sie vielmehr gerade unausgefüllt, und hilft uns dadurch, unsere echte Gemeinschaft – wenn auch unter Schmerzen – zu bewahren. Ferner je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung.

Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.\[/quote\]


#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (32)

Heute ist mal wieder blindes Copy&Pasten in der IVZ angesagt:

\[quote\]„Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.“

Khalil Gibran (1883 – 1931), libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph, Dichter\[/quote\]



Korrekt:



\[quote\]Faith is an oasis in the heart which will never be reached by the caravan of thinking.\[/quote\]


#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (31)

Das heutige Zitat in der IVZ wird auch in der Wiederholung nicht richtiger:
\[quote\]„Drei Dinge helfen, die Mühen des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.“

Immanuel Kant (1724 – 1804), deutscher Philosoph der Aufklärung\[/quote\]

Ein Ding, das im Gesamtwerk Kants nicht vorkommt: Das Wort Mühen.
#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (30)

Und weiter im Text:

\[quote\]„Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.“

Wilhelm Busch (1832 – 1908), einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands\[/quote\]

Nicht zu finden im Gesamtwerk Wilhelm Buschs, wahrscheinlich von hier kopiert, 1954 wird es den Chinesen zugeschrieben, zu finden in der Encyclopaedia of Prose Quotations von 1884, wo es E. Wilton zugeschrieben wird:

\[quote\]Do not slight the little things that crowd around life; many are deceived and led astray by neglecting little things.\[/quote\]


#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (29)

Es wird weiterhin bei der IVZ irgendwas aus dem Internet kopiert und in die Zeitung gesetzt, ohne im Mindesten der Frage nach zu gehen, ob die Zusammenstellung von Zitat und zugeorndetem Verfasser wohl stimmt. Heute:

\[quote\]„Ein guter Rat ist wie Schnee. Je sanfter er fällt, desto länger bleibt er liegen und umso tiefer dringt er ein.“
Simone Signoret (1921 – 1985), französische Schauspielerin und Schriftstellerin\[/quote\]

Man könnte stutzig werden, dass das Zitat im Französischen nicht geläufig ist, was daran liegen könnte, dass es aus dem Englischen stammt



\[quote\]Advice is like snow – the softer it falls, the longer it dwells upon, and the deeper it sinks into the mind.\[/quote\]



und wohl Jeremiah Seed zuzuschreiben ist.


#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (27)

Das heutige Zitat

\[quote\]„Es geht nicht darum, wie viel wir besitzen, sondern wie viel wir genießen, das sorgt für Glücksgefühl.“
Charles Haddon Spurgeon (1834 – 1892), englischer Baptistenpastor\[/quote\]

soll laut Oxford Treasury of Sayings and Quotations im Werk "The Sword and the Trowel" aus dem Jahre 1867 zu finden sein, ist es aber nicht.


#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (25)

Wann begann es eigentlich in der IVZ mit den falschen Zitaten? Genau genommen startete es am 29. Januar 2001, denn schon der erste Versuch ging fehl:

\[quote\]Zäh: Wo die Pferde versagen, schaffen es die Esel.

Johannes XXIII., Papst (1881-1963)\[/quote\]

So etwas ähnliches hat Papst Johannes XXIII. in der Tat gesagt, nur handelte es sich um ein Zitat des religiösen Dichters Teofilo Folengo und lautet:

\[quote\]Ubi deficiunt equi, trottant aselli.\[/quote\]

Das bedeutet übersetzt: "Wenn es an Pferden mangelt, trotten die kleinen Esel." Der Papst wollte mit diesem Zitat nicht andeuten, dass er selbst zäher war als diejenigen, die eigentlich an seiner Stelle hätten Papst werden sollen, sondern dass er zweite Wahl war.
#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (27)

Das heutige Zitat

\[quote\]„Es geht nicht darum, wie viel wir besitzen, sondern wie viel wir genießen, das sorgt für Glücksgefühl.“
Charles Haddon Spurgeon (1834 – 1892), englischer Baptistenpastor\[/quote\]

soll laut Oxford Treasury of Sayings and Quotations im Werk "The Sword and the Trowel" aus dem Jahre 1867 zu finden sein, ist es aber nicht.


#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (28)

Wieder mal gedankenlos aus dem Internet Kopiertes heute in der IVZ \[quote\]„Das Leben ist schon interessant … am Ende werden die größten Herausforderungen zu dem, auf das du am stolzesten bist.“ Drew Barrymore (* 1975), US-amerikanische Schauspielerin, Model und Filmproduzentin\[/quote\] lautet im Englischen anders, nämlich \[quote\]Life is very interesting. In the end, some of your greatest pains become your greatest strengths.\[/quote\] konnte ich aber auch nicht eindeutig der Schauspielerin zuordnen.
#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (26)

Schon wieder so ein fast richtiger Literaturbezug in der Zitatecke der IVZ:

\[quote\]„Ein jeder hat seine eigene Art, glücklich zu sein, und niemand darf verlangen, dass man es in der seinigen tue.“

Heinrich von Kleist (1777 - 1811), deutscher Dramatiker, Novellist, Bühnenschriftsteller und Erzähler\[/quote\]

Tue? Glücklich sein tun? Kleist hat es besser formuliert:

\[quote\]Ein jeder hat seine eigne Art, glücklich zu sein, und niemand darf verlangen, daß man es in der seinigen sein soll.\[/quote\]





#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (25)

Wann begann es eigentlich in der IVZ mit den falschen Zitaten? Genau genommen startete es am 29. Januar 2001, denn schon der erste Versuch ging fehl:

\[quote\]Zäh: Wo die Pferde versagen, schaffen es die Esel.

Johannes XXIII., Papst (1881-1963)\[/quote\]

So etwas ähnliches hat Papst Johannes XXIII. in der Tat gesagt, nur handelte es sich um ein Zitat des religiösen Dichters Teofilo Folengo und lautet:

\[quote\]Ubi deficiunt equi, trottant aselli.\[/quote\]

Das bedeutet übersetzt: "Wenn es an Pferden mangelt, trotten die kleinen Esel." Der Papst wollte mit diesem Zitat nicht andeuten, dass er selbst zäher war als diejenigen, die eigentlich an seiner Stelle hätten Papst werden sollen, sondern dass er zweite Wahl war.
#IVZ
#ivz

 
Autorennamen

Das Thema, dass niemand beim Lokalblatt mehr Korrektur zu lesen scheint, gab es ja schon des öfteren hier. Da sind oft Leser geneigt auszuhelfen. Und so las man online, eine Schülerin

\[quote\]las aus Hans-Peter Richters „Damals war es friedlich“.\[/quote\]

Der Satz führte einen Leser zum Kommentar, der den Autornamen und den Buchtitel korrigiert wiedergab:

\[quote\]Hallo Frau ..., der Roman von Hans Peter Richter heißt "Damals war es Friedrich". Viele Grüße\[/quote\]

Man dankte dem Korrekturleser und ließ drucken:

\[quote\]las aus Hans-Peter Richters „Damals war es Friedrich“.\[/quote\]

Beim nächsten Mal einfach noch intensiver vorkauen. Denn selbst bei so einem Zaunpfahlwink kommt man nicht auf die Idee, den anderen Literaturbezug im Text zu untersuchen:



\[quote\]Eindrücklich schilderte auch die Autobiografie „Ich bin ein Stern“ von Inge Auerbach, gelesen von Richard Frank, die Ereignisse und das Gefühl des Ausgeliefertseins der Betroffenen.\[/quote\]



Die Dame heißt Inge Auerbacher.

#IVZ
#ivz

 
Zitate für Dummies (24)

Heute mal:


\[quote\]
„Geniale Menschen beginnen große Werke, fleißige Menschen vollenden sie.“
Leonardo da Vinci (1452 – 1519), italienischer Universalkünstler\[/quote\]



Vielleicht ist das Ganze auch nur ein großes Projekt der IVZ, darauf hinzuweisen, dass man nicht jeden Satz aus dem Internet unhinterfragt weiterplappern soll. Richtigerweise ist das Zitat von Joseph Joubert:

\[quote\]Le génie commence les beaux ouvrages, mais le travail seul les achève.\[/quote\]



#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (23)

Zugegeben, heute ist es nicht so merkwürdig, dass

\[quote\]"Humor ist ein Schwimmgürtel auf dem Strom des Lebens."

Wilhelm Raabe (1831-1910), deutscher Schriftsteller und Erzähler\[/quote\]

ein Falschzitat ist und korrekterweise als



\[quote\]Der Leichtsinn ist ein Schwimmgürtel für den Strom des Lebens.\[/quote\]



Ludwig Börne zugeschrieben werden sollte, wie, dass es so ein Satz unkorrigiert in die Zeitung geschafft hat:

\[quote\]Von 1997 bis 1991 studierte er Diplomsportlehrer (Fachbereiche Rehabilitation und Behindertensport) und von 1991 bis 1993 Lehramt für Sonderpädagogik (Fachrichtungen Geistigbehindertenpädagogik und Körperbehindertenpädagogik). \[/quote\]

Vielleicht liege ich auch einfach falsch und der Bürgermeisterkandidat hat in der Zeit rückwärts fortschreitend Leute studiert, die Diplomsportlehrer sind.
#IVZ #Zitat

 
Kein Gegentrend

Dies gilt es noch nachzureichen: Die skurrile Behauptung in der Wikipedia, die IVZ hätte im Gegensatz zu anderen Zeitungen Deutschlands an zahlenden Lesern hinzugewonnen, ist rasch korrigiert worden. Bloggen hilft ;-) Die Autorin dieser seltsamen Stelle hat übrigens die Information im Eintrag gelöscht, dass die IVZ durch die Einstellung der Ibbenbürener Ausgabe der Westfälischen Nachrichten Leser gewonnen hat. Liest sich im Zusammenhang wie Schönfärberei. Wer hat denn daran ein Interesse?
#IVZ
#ivz

 
Zitate für Dummies (23)

Zugegeben, heute ist es nicht so merkwürdig, dass

\[quote\]"Humor ist ein Schwimmgürtel auf dem Strom des Lebens."

Wilhelm Raabe (1931-1910), deutscher Schriftsteller und Erzähler\[/quote\]

ein Falschzitat ist und korrekterweise als



\[quote\]Der Leichtsinn ist ein Schwimmgürtel für den Strom des Lebens.\[/quote\]



Ludwig Börne zugeschrieben werden sollte, wie, dass es so ein Satz unkorrigiert in die Zeitung geschafft hat:

\[quote\]Von 1997 bis 1991 studierte er Diplomsportlehrer (Fachbereiche Rehabilitation und Behindertensport) und von 1991 bis 1993 Lehramt für Sonderpädagogik (Fachrichtungen Geistigbehindertenpädagogik und Körperbehindertenpädagogik). \[/quote\]

Vielleicht liege ich auch einfach falsch und der Bürgermeisterkandidat hat in der Zeit rückwärts fortschreitend Leute studiert, die Diplomsportlehrer sind.
#IVZ #Zitat

 
Zitate für Dummies (20)

Das Heimatkäseblatt enthüllt heute, welche falschen Meldungen dieses Jahr am 1. April in der Zeitung standen. Das Anfangszitat des Lokalteils wurde aber nicht aufgeführt. Eine kleine Hilfe: \[quote\]„Was ich nicht wahrhaben will, hülle ich in einen Scherz.“ Emily Elizabeth Dickinson (1830 – 1886), US-amerikanische religiöse Dichterin und Lyrikerin\[/quote\] - unauffindbar im Emily Dickinson Archive.
#IVZ #Zitat

 
3 Stück

Bei der Wikipedia weiß man auch nicht immer ganz genau, ob da noch nüchtern oder satirisch formuliert wird: \[quote\]Die Ibbenbürener Volkszeitung hat im Gegensatz zu den meisten deutschen Tageszeitungen ihre Auflage in den vergangenen Jahren erhöhen können. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 0 Prozent gestiegen. Sie beträgt gegenwärtig 16.948 Exemplare. Das entspricht einer Steigerung von 3 Stück.\[/quote\] Die besten der Besten seit 1998.
#IVZ
#ivz

 
Die abgespickte Tafel

Moment mal, dachte ich, als ich in der IVZ diese Tafel sah: Kommt mir so bekannt vor. Grüne Tafel, abgelegte Kreidestücke, heller Holzrahmen, Comic Sans, weiße und gelbe Kreidestriche, gleiche Bezeichnungen, Unterstriche, ABC, Strichmännchenfamilie... Ach ja, das Original stand am Montag in der NOZ.
#IVZ #Plagiat

 
IVZ auf Verbrechensjagd

Manche Dinge stehen halt nicht in der IVZ. In Mettingen ist eine tote Frau gefunden worden. Dazu hat man bei der IVZ eine Art Ticker mit den neuesten Meldungen Gerüchten installiert: Samstag, 17 Uhr 50 \[quote\][...] Ob es sich um eine Straftat handelt, ob ein Selbstmord vorliegt oder ob es sich möglicherweise auch um einen Unfall handeln könnte, dazu kann die Kripo vor Ort derzeit noch keine Angaben machen. Die Todesursache ist völlig unklar, die Ermittlungen laufen. [...]\[/quote\] Samstag, 18 Uhr 10 \[quote\][...] Auf der Hand scheint zu liegen, dass Mordkommission und Staatsanwaltschaft von einer Straftat ausgehen. [...]\[/quote\] Sonntag, 9 Uhr 5 \[quote\][...] Wie Oberstaatsanwalt Heribert Beck gestern am Abend erklärte, sollte die tote Frau in Münster obduziert werden. Die Staatsanwaltschaft Münster und auch die eingesetzte Mordkommission scheinen demzufolge von einem Gewaltverbrechen auszugehen, das in Mettingen verübt worden ist. Klar sein dürfte nach Verlautbarungen der Staatsanwaltschaft/Polizei inzwischen auch, dass die Frau aus Mettingen stammt. Es ist damit zu rechen, dass die Ermittlungen der Mordkommission heute auf Hochtouren weitergeführt werden. [...]\[/quote\] Sonntag, 10 Uhr 15 \[quote\]Sonntag, 10.15 Uhr: [...] Die tote Frau in Mettingen ist an einer Unterkühlung gestorben, das hat die Obduktion bestätigt. [...]\[/quote\] Bestätigt? Wie bestätigt? Die Antwort darauf findet man woanders: Sonntag, 9 Uhr 39 \[quote\]Tote Frau in Mettingen starb an Unterkühlung – Obduktion bestätigt Vermutung der Ermittler [...]“Da auch die intensiven Ermittlungen der Mordkommission unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux am gestrigen Tage und Abend keine Anhaltspunkte für Fremdverschulden erbracht haben, haben wir – die Polizei und die Staatsanwaltschaft – die Ermittlungen in der Nacht beendet,” so Oberstaatsanwalt Beck. [...]\[/quote\] Die Obduktion bestätigt die Vermutung von Staatsanwaltschaft und Mordkommission, die in Fällen unklarer Todesursache einfach immer hinzugezogen wird, dass kein Gewaltverbrechen vorliegt. Dass eine Mordkommission beteiligt war, berechtigt zu überhaupt keiner Mutmaßung, außer dass ein Arzt eine Todesursache nicht zweifelsfrei erkennen konnte. Während andere Medien aus den Angaben von Mordkommission und Staatsanwaltschaft schließen, dass ein Tod ohne Fremdeinwirkung vermutet wurde, spekuliert man sich bei der IVZ um ihre Reputation. Denn dort untertitelt man den Bericht weiterhin mit: \[quote\]Am Samstag ist die Leiche einer 52 Jahre alten Frau gefunden worden. Polizei und Staatsanwaltschaft sind zunächst offenbar von einem Gewaltverbrechen augegangen.\[/quote\] Zumindest die IVZ.
#IVZ
#ivz

 
Zitate für Dummies

Heute griff ich mal wieder zum Käseblatt und da fiel mir dieses Zitat in die Augen:
\[quote\]"Wenn zwei Menschen immer dasselbe denken, ist einer von ihnen überflüssig."

Winston Churchill (1874 – 1965), britischer Politiker und Nobelpreisträger\[/quote\]
Wissen Sie, was dieses Zitat mit dem Zitat "Ich bin ein Berliner" gemein hat? Beide stammen nicht von Winston Churchill. Zumindest nicht nachweislich. Auch online habe ich auf englischsprachigen Seiten keinen Hinweis gefunden, der beides miteinander belegt in Verbindung bringt. Auf deutschen Internetseiten ist diese Kombination wesentlich verbreiteter. Andererseits wird er auch Albert Einstein untergejubelt .

Der Satz stammt wohl eher aus dem American Magazine und lautet 1931 im Original:
\[quote\]When two men in business always agree, one of them is unnecessary.\[/quote\]
das wiederum vom Zitat
\[quote\]If the two records substantially agree, one is uneccessary\[/quote\]
aus dem Jahr 1884 abstammen könnte. Der Erbauer des Schlosses Elmau, Johannes Müller, soll auch sowas gesagt haben. Das wäre alles dichter dran als Churchill. Wahrscheinlich wird es auch noch frühere Sinnsprüche über Identität geben, die entsprechend zu lesen sind.

Früher hat man ja durch Zitieren seine Belesenheit zur Schau gestellt, was auch schon albern war. Heute kann man dadurch auch gut seine Unbelesenheit zur Schau stellen. Man weiß eben nicht, von wem so ein Zitat kommt oder nicht kommt. Kann schon sein, dass Churchill das irgendwann mal gesagt hat. Wer will das genauestens widerlegen?

Zumindest bei Käseblättern scheint es mir so zu sein, dass niemand mehr so recht daran interessiert ist, wie verlässlich das ist, was man so druckt, wenn es eh keinen interessiert und niemand einen prüfenden Blick darauf wirft.

Denn gestern gab es beim Käseblatt dasselbe Spiel:
\[quote\]"Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag."

Charlie Chaplin (1889–1977), britischer Komiker, Schauspieler, Regisseur, Komponist und Produzent\[/quote\]
Warum nicht mal Willy Brandt? Das wäre doch mal ausgefallener, wenn man sich eh nicht um den tatsächlichen Autor bemüht. Das angebliche Zitat scheint mir aus derselben im Netz gefundenen Zitatdatenbank zu stammen. Es wird Chaplin oft im Internet ohne irgendeinen Beleg zugeschrieben, stammt aber wohl eher von Nicolas Chamfort aus dem 18. Jahrhundert und lautet:
\[quote\]La plus perdue de toutes les journées est celle où l’on n’a pas ri.\[/quote\]
#Copy & Paste #IVZ #Zitat

 
Kaffeeprüttlesen mit der IVZ (3)

Eine neue Zeitform hat man da eingefangen, den Facebook-Präsens. Er beschreibt das ohne kritiklose uns zeitunabhängige, also als ob niemand anders auch kritisch sein könne, Vertratschen von Facebook-Gerüchten. Image/photo Dieses Mal wird darauf hingewiesen, dass irgendjemand irgendwelche Gerüchte über das Aasee-Bad auf Facebook geschrieben hat. Wahnsinn. Aufgerundet 50 Leute, also auf 50 aufgerundet, minus diejenigen, die sich nicht negativ äußern, jedenfalls 50, sonst wäre ja der Artikel albern. Immerhin ist die Kritik wohl wahrgenommen worden, so dass beim abermals beschriebenen Umfrage-Werkzeug der Internetpräsenz, über das weiterhin jeder x-beliebig oft abstimmen darf, darauf hingewiesen wird, die Abstimmung, an der nun nur noch Stimmen, keine Menschen mehr teilnehmen, sei nicht repräsentativ. Ja, nicht nur das, sie ist nicht seriös, darauf sollte man eher hinweisen. Aber wem will man das erzählen? Wie seriös ist denn eine Zeitung, bei der vor Veröffentlichung nicht mehr gegengelesen wird, die derart Gerüchte verbreitet, und die eben nicht vor Veröffentlichung alle am Thema direkt beteiligten Seiten anhört, wie man sich andernorts vor Kurzem noch auf die Fahnen schrieb? Ohne Digitalangebot sei man nicht überlebensfähig, sagte der IVD-Geschäftsführer Recker Industriellen letzte Woche. Denen gab er auch mit auf den Weg, vor dem Internet keine Angst zu haben. Das mit der Seriosität ist da wohl händelbarer. 9 Uhr 30 Man meinte, wie jetzt im betreffenden Artikel zu lesen ist, dann doch die Facebook-Präsenz.
#IVZ
#ivz

 
Frei nach Kant

Dr. Renate Engel ist von Andrea Bracht in der IVZ zu Kant interviewt worden. Natürlich wird niemand Kant gerecht, wenn er so kurz mal eben raushauen soll, was an Kant dran ist. Das bedeutet aber auch nicht, dass man so falsch liegen sollte. Aber lassen wir die Interviewte zu Wort kommen: \[quote\]Als erstes möchte ich den Begriff der Menschenwürde nennen. Kant sagt: Eine Sache hat einen Preis. Aber eine Person, die zu sich selber "Ich" sagen kann, die Verantwortung übernehmen kann, hat Würde. Und die Menschenwürde ist unantastbar. [Frage Andrea Bracht:] "Die Würde des Menschen ist unantastbar" ist der Artikel unseres Grundgesetzes. Den verdanken wir Kant?\[/quote\] Sehr gute Frage. Die Anwort ist Nein. Mir ist auch unbekannt, dass Kant zwischen Personen, die zu sich selber “Ich” sagen können, und solchen, die das nicht können, moralisch unterschieden hätte. Zur Bestimmung einer Verletzung der Menschenwürde wird von deutschen Gerichten oftmals die Objektformel herangezogen, die sich an Kant anlehnt. Im Wortlaut Kants wird klar, worauf er aus ist: \[quote\]Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann auch etwas anderes als Äquivalent gesetzt werden; was dagegen über allen Preis erhaben ist, mithin kein Äquivalent verstattet, das hat eine Würde. [...] was die Bedingung ausmacht, unter der allein etwas Zweck an sich selbst sein kann, hat nicht bloß einen relativen Werth, d. i. einen Preis, sondern einen innern Werth, d. i. Würde. (Kant, AA IV, 434f.)\[/quote\] Offenbar können Menschen nach Kant eben auch Preise haben, wie Fussballspieler Ablösesummen, sie haben eben zudem auch eine Würde. Worauf ich mit diesem ganzen Artikel hinaus will: Heutzutage legt anderen Personen, gerade wenn sie tot sind und sich nicht wehren können, sehr leicht Dinge in den Mund, die sie nicht behauptet haben. Wie z.B. dass Kant \[quote\]uns Menschen auffordert, selbständig zu philosophieren, anstatt Wissen von Philosophen in uns anzuhäufen.\[/quote\] Wo soll Kant denn sowas gesagt haben? Selbst philosophieren, statt Wissen von Philosophen anzuhäufen? Kant hat eigentlich selbst das Gegenteil getan: Jahrelang sich an anderen abgearbeitet, und mit diesem Wissen seine eigene Philosophie aufgebaut. Kommen wir zum angeblichen Freiheitsbegriff Kants: \[quote\][B]in ich frei genug, über meinem Impuls zu stehen und anders zu handeln, als ich es spontan tun würde? Das ist die Idee der Freiheit, wie Kant sie verstanden hat.\[/quote\] Nein, ist es nicht. Kant definiert 6 Freiheitsbegriffe, die zu erläutern an dieser Stelle nicht nötig ist. Zu diesen zählt die oben gewählte Formulierung nicht. Die gestellte Frage, kann ich über meinem Impuls stehen und anders handeln als ich spontan handle, ist keine, die Menschen nach Kant überhaupt beantworten können. Wer so etwas behauptet verliert, den weisen Biologen berechtigt darauf hin, dass Menschen Handlungen initiieren, bevor diese dem Menschen im Geiste bewußt werden. Kurzum: Wäre das Kants Freiheitsbegriff, wäre er wohl nicht haltbar. Der Kategorische Imperativ. So in aller Munde und doch so kaum verstanden. Angeblich \[quote\]ein nicht inhaltlich gebundenes Prüfungsverfahren. Das heißt, mir wird nicht inhaltlich gesagt: Du sollst nicht töten. Sondern es wird gesagt: Prüfe, ob die Richtlinie, nach der Du jetzt in dieser Situation handeln möchtest, ein allgemeines Gesetz werden könnte. Ein Gesetz, das für jeden gilt, immer und auf der ganzen Welt. Wenn ja, dann kann ich danach handeln - oder zumindest sagen: Das wäre eine moralisch gute Handlung nach Kant.\[/quote\] Falsch. Alles kann nach Kant ein Gesetz werden, im juridischen Sinne. Die Frage im Einzelfall ist, ob die individuelle Person dies wollen kann, genauer gesagt: widerspruchsfrei wollen kann. Kant zielt hier auf die nicht bloß subjektive Einschätzung einer Handlung, nicht auf die Installation eines Gesetzes. Zudem: Kant ist vorsichtig bei moralisch guten Handlungen. So einfach wie im Zitat beschrieben, würde Kant nicht von moralisch guten Handlungen sprechen, da Menschen parteiisch sein und sich irren können. \[quote\]Kant hat den Glauben zu einer Sache jedes Einzelnen gemacht.\[/quote\] Oh, das muss ein ganz neues Ergebnis der Kantforschung sein. Aber ich denke, damit schustert man Kant schlicht zu viel zu. \[quote\]Und so müssen wir - wenn wir Gott nicht zu einem wissbaren Ding machen wollen, darauf vertrauen, dass wir ihn als gute Macht in unserem Handeln praktisch verwirklichen.\[/quote\] An dieser Stelle sollte mal herausgehoben werden, dass dies eine Privatmeinung ist und mit Kant nichts zu tun hat. Als I-Tüpfelchen fasst die Journalistin dann das, was sie für den Kategorischen Imperativ hält, so zusammen: \[quote\]
Man soll also stets rational handeln.\[/quote\] Image/photo
#Experte #IVZ

 
"Die Kanzlerin will den Genmais"

Einen merkwürdigen Artikel bringt die IVZ da, um das Genmais-Thema auf lokales Niveau runterzubrechen. Man erweckt den Eindruck, als ob es bei diesem Thema nur für heimische Bauern darum ginge, wegen Schädlingen eine zusätzliche Maisart zur Verfügung zu haben, und als ob das alles nur ein EU-Irrsinn sei: \[quote\] EU – ist das vielleicht die Abkürzung für „Einfach Unsinn“? Natürlich nicht! Aber viele Menschen denken so über die Europäische Union. Und wenn man sieht und hört, was die Damen und Herren im fernen Brüssel jetzt aktuell in Sachen Gen-Mais getrieben haben, könnte man schon mal denken: Einfach Unsinn ...\[/quote\] Äh, ja, wenn man die Hintergründe nicht kennt, sicherlich. Und als Schreiberling der IVZ sind Hintergründe inzwischen wohl ein rotes Tuch. Da liest man besser in Medien, die Hintergründe recherchiert haben, was SPD-Verbraucherpolitikerin Elvira Drobinski-Weiß im ARD-Morgenmagazin sagt : \[quote\] "Die Kanzlerin will den Genmais." Mit der Enthaltung habe sich die Regierung schließlich auch dem Druck der einflussreichen Nahrungsmittelhersteller gebeugt.\[/quote\] Nicht dass Sie meinen, hierbei ginge es nur um eine SPD-gegen-CDU-Geschichte, auch die CSU ist angefressen: \[quote\] Josef Göppel, CSU-Politiker und Mitglied im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages, schloss sich der Kritik an. Im rbb-Inforadio sagte er: "Wenn Deutschland sich hier von vornherein deutlich positioniert hätte, wäre auch eine Mehrheit mit weiteren Mitgliedstaaten erreichbar gewesen. "\[/quote\] Quer zur Haltung, jede politische Verantwortung komplett auf die EU zu schieben:
#IVZ
#ivz

 
Verzettelte Welten

Die IVZ kommt ihrer Ankündigung aus dem letzten Jahr nach und veranstaltet eine Reihe zu irgendwas mit Internet . Leider versäumt man es, zu schreiben, worum es überhaupt gehen soll, wovon der Vortrag des eingeladenen Redners handelt, was diese Angebote sind, von denen die Rede ist, und wozu wer auch immer Fragen stellen soll. Aber gut, ein aussageloser Text, gespickt mit so sinnentleerten Sätzen wie \[quote\] Die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten digitaler Medien übersteigt längst das Wahrnehmungsvermögen der Empfänger.\[/quote\] muss keine schlechte Veranstaltung nach sich ziehen. Nur, beim besten Willen:
\[quote\]Wir haben uns vorgenommen, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser die Möglichkeit zu geben, den Einstieg in die „Digitale Welt“ zu finden.\[/quote\]
Damit kommt die IVZ so 20 Jahre zu spät. Wahrscheinlich erklärt man uns nächste Woche, wie man dieses putzige Gerät bedient, mit dem man quadratische Brotscheiben rösten kann. Aktualisierung 11. März 2014 Die Volkshochschule erläutert, worum der Vortrag geht: \[quote\]Meine Kinder, meine Enkel, meine Nachbarn - viele scheinen ständig "vernetzt" zu sein. Handliche kleine Geräte wie leistungsfähige Handys oder Tablet-Computer machen es möglich. Der Kontakt zur Verwandschaft im Ausland ist ebenso schnell hergestellt, wie ein Buch bestellt ist, aktuelle Nachrichten abgerufen werden können oder Bankgeschäfte zu erledigen sind.\[/quote\] Ist dann doch wohl eher was für reifere Semester.
#IVZ
#ivz

 
Meine beschränkte Welt

IVZ hat ihre Veranstaltung Meine vernetzte Welt in Wort und Ton online gestellt. Und jetzt kann sich jeder bestätigt fühlen, der bezweifelt hat, dass aus der Veranstaltung ohne genaues Thema irgendetwas rauskommen würde. Hätte man früher mit Pferdewagenbesitzern eine Podiumsdiskussion zur Einführung des Automobils gemacht, es wäre wohl ungefähr so ein Schmus rausgekommen: Da wird dem Briefeschreiben gehuldigt, beklagt, dass Leute in Regionalbahnen zu wenig aus den Fenster schauen, und dass der Empfang von diesem Internet auf dem Schafberg nicht gut funktioniert. Und, ach ja, das Internet wird Digitale Welt genannt, da waren Kreative am Werk. Dass der dauerbegeisterte Referent mit seiner Behauptung, 2,4 Mio. Menschen seien 2013 online gewesen sind, genauso haarscharf daneben liegt wie mit der Behauptung, kein anderes Land als China habe mehr als 1,1 Mrd. Einwohner - so genau will das niemand wissen. Es war eine Veranstaltung, bei denen die betagten Zuhörer als Kulisse für Video- und Zeitungsbeiträge über Leute, die mal wieder vor bunten Plakatwänden stehen wollten, dienen sollten. Ganz toll. Von sowas brauchen wir unbedingt mehr von.
#Experte #IVZ

 
Edmund Geilenberg - Der vergessene Ibbenbürener Kriegsverbrecher

Für den Artikelschreiber, der am 21. Oktober 1964 in der IVZ vom Tode Edmund Geilenbergs berichtet, war er ein Vorbild. Geilenberg habe "in all seinen arbeitsreichen Jahren stets einen sehr engen Kontakt mit seiner Heimatstadt Ibbenbüren" gepflegt. Der "allseits geschätzte und geachtete Werksdirektor" lebte "in seinem wohlverdienten Ruhestand" bis zu seinem Tod am Sonnenhügel. Und er hatte tausende Menschenleben auf dem Gewissen.
#IVZ
#ivz

 
Ifaußett

Tja, also entweder hat da die Schlussredaktion der IVZ geschlafen und der Fußgängerinterviewer kann nicht richtig zuhören oder da ist jemandem ein famoser Troll gelungen. Jedenfalls: Gegen diese Bildunterschrift eines Interviewten kommt man dann auch mit Satire nicht mehr gegen an. \[quote\]Erich Weißel (68), Ravensburg\[/quote\] Im Trollen ist Erich eigentlich aber auch begnadet. (Danke an den Einsender!) Aktualisierung 28. März 2014, 13 Uhr Zumindest online hat man die Angabe nun korrigiert.
#IVZ #Popcorn

 
Kaffeeprüttlesen mit der IVZ (4)

Man hätte ja schon denken können, dass man bei der IVZ verstanden hat, was an ihrem Online-Umfrage-Tool aus journalistischer Sicht kritisierbar ist, nachdem bei früheren Erwähnungen zu diesen Umfragen zuletzt nur noch von abgegebenen Stimmen, unerkennbar wer wie oft abgestimmt hat, die Rede war. Pustekuchen. Inzwischen weiß man sogar, dass es sich bei den am Donnerstag 275 Stimmen der Kirchplatznutzungsumfrage, bei der sich die einzelnen Antworten nicht unvereinbar miteinander sind, um einzelne Bürger gehandelt hat. Da waren also keine Minderjährigen dabei, die da geklickt haben. Soso. Was der Kaffeeprütt nicht alles hergibt.
#IVZ
#ivz

 
Wie die IVZ Wahlkampfhilfe für die SPD leistet

Manchmal glaubt man auch, seinen Augen nicht zu trauen: Da schaut man doch heute auf der ersten Lokalseite der IVZ eine riesige Wahlkampfanzeige, in der der Bürgermeister zur Wahl der SPD aufruft. Schade für die IFI, dass dies auf Veranlassung der IVZ zur überflüssig großen Erläuterung der IFI-Kritik am Bürgermeister und nicht auf Veranlassung der SPD geschah. Denn wäre dies auf Veranlassung der SPD oder gar des Bürgermeisters geschehen, hätte wohl kaum jemand bezweifelt, dass dies eine unrechtmäßige Wahlwerbung des amtierenden Bürgermeisters sei. So dünn ist auch die Begründung seitens der SPD, weswegen dieser Text als Teil der aktuellen SPD-Wahlkampfflyers rechtlich nicht zu beanstanden sei: Der Text sei eindeutig als Teil eines Wahlkampfflyers erkennbar und nicht als amtlicher Verlautbarung des Bürgermeisters, der diesen Titel auch privat angeben dürfe. Das entscheidet die Sache nicht ganz, denn so genau steht das im Urteil, auf das man bei der SPD verweist, nicht drin. Außerdem steht im Urteil auch nicht, wie der dort verhandelte Bürgermeister jeweils bezeichnet wurde. Ich denke, die Bezeichung Steingrövers im Flyer ist in der Tat so, dass man meinen könnte, hier rede der amtierende Bürgermeister kraft seines Amtes, so wie es im Urteil, das die IFI heranzieht, beanstandet wird.. Deswegen wird man bei der SPD auch erwogen haben, die Bezeichnung zu streichen. Für rechtliche Sanktionen - wir reden in diesem Kontext schleißlich um Anfechtungen ganzer Wahlen - scheint mir die Angelegenheit allerdings nicht geeignet zu sein, da eine wahlbeeinflussende Intensität wohl nicht gegeben ist. Das wäre natürlich anders, hätte die SPD diesen Text als Anzeige auf die Lokalseite der IVZ gebracht. Das hat ja jetzt jemand anders bewerkstelligt - zum Frust der IFI und zum Schenkelklopfen bei der SPD. Aktualisierung Wenige Stunden später wird aus dieser Nummer in den Kommentaren zum Artikel auf der Seite der IVZ eine 1a-Verschwörungtheorie: \[quote\] 14.05.2014 18:28 von KritischesAuge:
Noch ein Nachtrag meinerseits mit der üblichen und bekannten Kritik auch an die IVZ. Den SPD-Flyer hat man prima in Szene gesetzt und das über die inhaltlich gemachte sachliche Kritik der IFI. Was glaubt die SPD und ich muß sagen....die IVZ, das der Bürger das nicht durchschaut? Liebe Leser, dass ist hausgemachter Wahlkampf und mein ironisch sarkastisches Lob in Sachen Objektivität bzw. Neutralität einer Zeitung die wiedermal zeigt, wie SPD-Lastig sie ist, Daumen hoch! Ich finde es so gesehen billig und überlege, was man glaubt wie dumm die Leute sind?\[/quote\] Gefolgt vom Eindruck eines Nutzers, ob sich hinter dieser Äußerung die IFI verbirgt. Ich weiß gerade gar nicht, was ich lustiger finden würde. *popcorngrabsch*
#IVZ
#ivz

 
Mindestlohn für Zeitungsboten

Vor ein paar jahren wurde ein Bekannter von mir bei einer großen ostwestfälischen Zeitung eingestellt. Als erstes wurde ihm erzählt, dass er über alles schreiben könne - nur nicht über Zeitungsboten. Was hat es damit auf sich? Zeitungsboten sind seit Jahren weithin unterbezahlt und das ist auch seit Jahren kein großes Geheimnis - wenn man nicht gerade die Berichterstattung von Zeitungen zu Grunde legt, denn da kommt so ein Thema natürlich nicht vor. Der von der SPD vorangetriebene allgemeine Mindestlohn bringt nun die Zeitungsverlage, denen die faire Bezahlung von Zeitungsboten nie sonderlich am Herzen lag, in Bedrängnis: Wie soll man noch höhere Kosten auffangen, wenn man immer noch kein Geschäftsmodell für die Zukunft hat? Auch für die IVZ, die gerade erst den monatlichen Abo-Preis auf 32,90€ hochgeschraubt hat, womit der Monatspreis seit 2013 unterm Strich um 5€ gestiegen ist, dürfte dies keine einfache Aufgabe sein. Nun haben sich die Zeitungen wohl folgendes einfallen lassen: Einerseits betreiben sie Lobbyismus. Das sieht so aus, dass man den Richter Udo di Fabio ernsthaft öffentlich rumposaunen lässt, dass die Pressefreiheit in Deutschland in Gefahr geriete, wenn Zeitungsboten fair bezahlt würden. Andererseits wird versucht, das Gesetz zu umgehen, indem man Zeitungsboten vorschreiben möchte, wie viele Zeitungen er in der Stunde ausliefert, egal wie lange er tatsächlich braucht: \[quote\]Mathias Haubrok, Betriebsrat „Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird mit 5 km/h angenommen und bei den Steckzeiten ist es so, dass der Erstwurf mit 20 Sekunden und jeder weitere Wurf mit 5 Sekunden berechnet wird.“ KONTRASTE „Aber 5 km/h zum Laufen ist schon ganz schön sportlich!?“ Mathias Haubrok, Betriebsrat „Das ist schon ganz schön sportlich, ja.“\[/quote\] Vor allem bei Glätte, Kälte und Nässe.
#IVZ
#ivz

 
Ins Wasser gefallen

Da wollte man seitens der Stadt und der IVZ zu Hauf Leute dazu bewegen, bei einer Aktion von Coca Cola mitzumachen, um für einen Wasserspielplatz finanzielle Mittel zu erhalten. Reizvoll für sie war es, dass die Aktion unterm Strich kein Geld kostet. Einen Preis hat man dennoch zu zahlen: Man schaufelt über die angeworbenen Mitmacher deren bei Facebook angegebenen Daten sowie Freundeslisten direkt in die Datenbank von Coca Cola. So billig kommen Konzerne sonst nicht an sensible Daten. Gewonnen hat man nun für Ibbenbüren nichts. Die Aktion ist gehörig ins Wasser gefallen. Nicht einmal genügend Stimmen für einen Trostpreis hat man zusammen bekommen. Woran lag es? Es ist wohl eine Mischung aus Unvermögen und Naivität gewesen. Wie sonst will man erklären, dass Dörfer mit wenigen hundert Einwohnern die Ibbenbürener Aktion weit hinter sich lassen konnten? Wenn man überhaupt bei so einer Werbeaktion mitmachen muss, dann nur, wenn man über ein Netzwerk verfügt, dass diese Aktion auch unterstützen kann. Wie man gesehen hat: Trotz 19.000 Abonennten und nach eigenen Angaben täglich 10.000 Nutzern auf der Internetseite verfügt die IVZ nicht über ein solches Netzwerk. Die Stadtverwaltung ebenso wenig. Man mag das nicht gewusst haben, aber wissen können: Denn es zählt schon seit längerem zu den Erfahrungswerten, dass Links in der IVZ kaum dazu führen, dass sich jemand vor den Rechner setzt und die verlinkte Seite anklickt.
#IVZ
#ivz

 
Muss erst etwas passieren?

Die Saure-Gurken-Zeit im Sommer ist seit jeher ein Problem für die Zeitungen: Wenn die Leute in den Urlaub fahren, die Vereine kaum Veranstaltungen haben und auch von der Politik nichts zu hören ist, dann wird es noch schwieriger, die Zeitung voll zu kriegen. Die IVZ schoss vergangene Woche allerdings mit 4 gehaltlosen Artikeln (24. Juni, 25. Juni, 26. Juni, 28. Juni) über eine Bahnschranke den Vogel ab: Man interviewte u.a. vor der Schranke Wartende, ob die Schranke an der Bahn rechtzeitig runterfahre. Auf die Art hätte man auch im Supermarkt Hinten-in-der-Schlange-Stehende fragen können, ob der Bezahlvorgang zu lange dauert. Oder man fragt sich, wie lange Rollstuhlfahrer zur Überquerung brauchen und wie viel Zeit man beim Überqueren des Bahnübergangs braucht, wenn man unterwegs ein Taschentuch verliert. Stellen Sie sich nur mal vor, es fährt ein Rollstuhlfahrer über die Gleise, muss nochmal zurück, weil er unterwegs seine Tempos liegen gelassen hat, und dann geht dem Rolli der Saft aus. Was soll bei so einem Journalismus rumkommen?
#IVZ
#ivz